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Katja Petrowskaja

Katja Petrowskaja ist 1970 in Kiew geboren. Sie ist eine ukrainisch-deutsche Literaturwissenschaftlerin, Autorin und Journalistin. Ihre Kindheit verbrachte sie in Kiew. In Tartu (Estland) studierte sie Literaturwissenschaften und Slawistik. 1998 promovierte sie an der Universität Moskau, woraufhin sie 1999 nach Berlin zog, wo sie mit ihrem Mann und den Kindern wohnt. Sie arbeitet als Journalistin für verschiedene russische Medien (u.a. Snob), daneben ist sie auch für deutschsprachige Zeitungen tätig (Neue Zürcher Zeitung und taz). Seit 2011 schreibt sie für die FAS die Kolumne „Die west-östliche Diva“. 2013 gewann sie den Ingeborg-Bachmann-Preis mit einem Auszug aus ihrem Werk „Vielleicht Esther“. Sie beschreibt darin die Vernichtung der Juden in Kiew durch die Nationalsozialisten anhand der Geschichte von Esther, die dem Schicksal ihrer Urgroßmutter nachempfunden ist, welche 1941 in Kiew verschleppt und beim Massaker von Babi Jar ermordet wurde. Der Roman wurde 2014 vom Suhrkamp Verlag veröffentlicht. 2015 gewann Petrowskaja den Premio Strega Europeo. In ihrem Forschungsprojekt „Alles, was der Fall ist“, das sie 2015 am Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften (IFK) durchführte, hat Petrowskaja die Spannung zwischen Fotografie und Betrachter beschrieben.

Die Auserwählten. Ein Sommer im Ferienlager von Orlionok. Bildband. Braus, Berlin 2012.

Vielleicht Esther. Geschichten. Suhrkamp, Berlin 2014.

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