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Parataxe Weltliteratursalon – Dämonen, Inseln, Schmetterlinge

Maschinenhaus (Kulturbrauerei) (Knaackstraße 97, 10435 Berlin)

Nächte des Ramadan & Berliner Literarische Aktion e.V. präsentieren am 14. Juni um 20 Uhr im Maschinenhaus der Kulturbrauerei einen PARATAXE Weltliteratursalon extra:

Dämonen, Inseln, Schmetterlinge – die Poesie Indonesiens
ein Abend mit den Dichterin Dorothea Rosa Herliany (Java) und dem Performance-Poeten Samar Gantang (Bali). Der Berliner Schriftsteller Martin Jankowski stellt die Künstler und ihre Werke vor und führt durch den Abend – eine außergewöhnliche Entdeckungsreise in die Gegenwartsliteratur der bevölkerungsreichsten muslimisch geprägten Demokratie der Erde – dem tropischen Äquatorarchipel Indonesien.

DOROTHEA ROSA HERLIANY (geboren 1963 in Magelang, Java) ist die bedeutendste indonesische Dichterin der Gegenwart und gilt als die weibliche Stimme der indonesischen Gegenwartsliteratur. 20 Bücher, darunter neben Gedichtbänden auch Kinderbücher und Prosabände, hat sie bisher veröffentlicht. Vor allem für ihre eindrucksvollen Gedichte wurde sie vielfach geehrt, u. a. mit dem Best Book of Poetry (Jakarta Arts Council), dem Best Author (National Language Center) und dem Khatulistiwa Literary Award sowie dem Cempaka Award. Gastaufenthalte führten sie u.a. in die USA, nach Australien, Deutschland und in die Niederlande. 2016 gewann sie mit ihrem ersten Roman „Isinga“ den indonesischen Buchpreis. In Deutschland erschien 2015 ein hoch gelobter zweiter Band mit Übersetzungen ihrer Texte „Hochzeit der Messer“.

I Gusti Putu Bawa oder SAMAR GANTANG, als der er in der literarischen Szene Indonesiens bekannt ist, ist berühmt für sein kraftvollen balinesisches Mantra-Chanten („Modre“ genannt). Er ist ein  hochgelobter Poesiekünstler, der vor allem auf Bali und Java populär ist. Obwohl sehr spektakulär, sind seine Auftritte, die tief in der balinesischen Tradition verwurzelt sind, nicht ursprünglich für die Bühne entworfen sondern gewissermaßen spirituelle Akte: Die Balinesen und vor allem ihre spirituellen Führer halten einen Dialog mit Bösen und guten Geistern gleichermaßen, sowie mit der Außenwelt und dem spirituellen Bereich. Die Mischung aus Gebet und Dialog soll für den Menschen eine reinigende Wirkung haben. Gantang hat viele Poesiebände und Kurzgeschichten in Balinesisch und Indonesisch veröffentlicht und wurde mit zahlreichen renommierten Literaturpreisen ausgezeichnet. Um seine Bedeutung zu ehren, hat der staatliche Fernsehsender Balis TVRI ein spezielles Programm für ihn eingerichtet, genannt Gatra Bali , in dem er täglich eines seiner Gedichte für „fünf Minuten jeden Tag“ vorträgt. Erstmals überhaupt ist Samar Gantang in Berlin zu Gast, eigens für seinen Besuch liegen auch deutsche Übertragungen seiner ungewöhnlichen Poesie vor.

Ein mehrsprachiger Abend mit Performance, Lesung und Gesprächen – mit Übersetzung.
Eintritt frei! Selamat datang – herzlich willkommen!

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