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Johannesburg. Die Stadt des Goldes

Rebaone Mangope (2016)

(Eine Adaptation von Hugh Masekelas ‘Stimela’)

Da ist ein Zug.

Da ist ein Zug, der junge Männer aus Namibia, Angola, Sambia, Botswana, Mosambik, Botswana transportiert.

Da ist ein Zug.

Dieser Zug trennt die Männer mit Melaninhaut von ihren Söhnen und Töchtern, Frauen und Onkeln, auf Nimmerwiedersehen.

Da ist ein Zug.

Dieser Zug erreicht Johannesburg, die Stadt des Goldes, 30-40 von diesen Männern, eng gezwängt wie Sardinen, in kargen Kasernen.

Verfluchen die Grausamkeit ihres Schicksals während sie von metallen Tellern essen, die Kälte des Kolonialismus steckt in ihren Knochen.

Diese Männer graben und graben und graben, tief, tief, tief ins afrikanische Hinterland.

Sie graben und graben und graben, für die Ware der Ersten Welt. Gold, der Rohstoff der Immoralität.

Johannesburg, die Stadt des Goldes, Gold bald getragen an europäischen Händen und Halsketten.

Gold. Eine Schlinge um die Hälse dieser Männer.

iGoli. Johannesburg. Die Stadt des Goldes.

 

Übersetzt von Joey Bahlsen

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