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Es kreist das Gerücht

Henri-Michel Yéré (2015)

Es kreist
von Dichter zu Dichter
gleich offenen Geheimnissen
das Gerücht
unbestimmt bedeckten
die Wurzeln des Gedichtes
den Boden der Mangroven
– Inseln zwischen Wasser
und Tod –

die Kraft des Gedichtes
finde Raum in der Kraft des Stoffes
niedergelegt
zwischen gestern und morgen – ja
der Takt der Verse
schwinge im Gleichklang
mit dem Weißen
den Weg schlagenden Stock
– zwischen jeder Pause
ertönt, weiß, die Wahrheit …
Das Gerücht kreist
von Dichter zu Dichter
gleich im Geraune verborgenen
offenen Geheimnissen
die sich dem Blick offenbaren
der unbesonnen
der Spur des Lichtes folgt

 

Aus dem Französischen von Ina Böhme

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