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Meine Poesie

Henri-Michel Yéré (2015)

Meine Poesie

gedeiht nicht unter goldenem Halsschmuck, nach dem feinsten Lichtstrahl trachtend, oder nach einer Sprache, die sie auszusprechen, ihr Wesen zu erobern und ihre Esoterie zu trinken sucht, sondern

Meine Poesie,

die nicht unter Schlamm sich versteckt, sondern unter den reinen Farben des Tons heranreift an dem Gedanken, dem einzigen, der zählt: das Herz zu erobern, das Herz,

Meine Poesie (wollte ich sagen)

bekämpft niemanden, rächt niemanden, klagt niemanden an. Allein, ihre Klarheit ertappt auf frischer Tat, benennt die Mörder und

auferweckt

die

Toten.

 

übersetzt von Ina Böhme

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