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Julia Kissina

Julia Kissina ist eine Romanautorin, die 1966 in Kiew, Ukraine, geboren wurde. Sie studierte am Gerasimov-Institut für Kinematographie in Moskau und an der Akademie der Bildenden Künste in München. Als Gastprofessorin für Fotografie unterrichtete sie an der Staatliche Schule für Gestaltung in Karlsruhe sowie der Rodtschenko Kunstschule in Moskau. Kissinas Texte wurden in die meisten übersetzten Anthologien der modernen russischen Literatur aufgenommen. Ihre erste deutsche Erzählungssammlung “Vergiss Tarantino” erschien in 2005 in Aufbau Verlag. Ihr Roman “Frühling auf dem Mond” wurde in Suhrkamp veröffentlicht, sowie Im Jahr 2016 ihr Roman “Elefantinas Moskauer Jahre”. Im Jahr 2017 war sie Herausgeberin der deutschen Anthologie der modernen russischen Avantgarde “Revolution Noir”. Julia Kissina ist auch als bildende Künstlerin bekannt. Im Jahr 2000 führte sie eine Schafherde in das Museum für Moderne Kunst in Frankfurt. Sie war co-Kuratorin des Festivals “Art & Crime” am Hebbel Theater in Berlin und sperrte bekannte Künstschaffende 2003 in einem Berliner Gefängnis ein. 2006 kreierte Julia Kissina „The Dead Artist’s Society“ , mit der sie durch spiritistische Séancen “Dialoge mit Klassiker” wie Duchamp und Malevitch führte.

Milin und der Zauberstift. Kinderbuch. Bloomsbury, Berlin 2005.
Vergiss Tarantino. Kurzgeschichten. Aufbau, Berlin 2005.
Dead Artists Society. Fachbuch. Verlag für Moderne Kunst, Nürnberg 2010.
Frühling auf dem Mond. Roman. Suhrkamp, Berlin 2013.
Elephantinas Moskauer Jahre. Roman. Suhrkamp, Berlin 2016.

© Magdalena Kauz

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