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Berlin New York = URBAN DICTIONARY

15. Juli, 23:09 Uhr - Blog - Martin Jankowski

Turbulent, gebildet, frei und offen – seit Jahrzehnten wird Berlin mit New York verglichen. Doch die Welt hat sich verändert und mit ihr auch die Beziehung der Städte. In der Krise des Westens eröffnen sich neue thematische Perspektiven: New York und Berlin, die stets Ideen und Künstler ausgetauscht haben, sollen einander auf neue Weise wieder näherkommen. Berlin New York = Urban Dictionary brachte Schriftsteller und Dichterinnen beider Metropolen zusammen: New York besuchte die Berliner Literaturszene. Künstlerische Energien wurden neu verlinkt, Stadt-, Sprach- und Genregrenzen wurden in Zeiten gesellschaftlicher Driften aufgehoben. Berlin New York = Urban Dictionary verließ eingetretene Pfade und wählt als Veranstaltungsorte international bekannte Kunsträume und Galerien Berlins. Autoren und Medien waren aktiv, erste Fotos der Veranstaltungen sind online, siehe: www.nyb-festival.de


AFROBERLIN = cool …

1. Mai, 13:06 Uhr - Blog - Martin Jankowski

Is there an African literary scene in Berlin? Is there any African literature at all? No, says Taiye Selasi. We say: But what about all those wonderful writers & texts we found…? Highly interesting texts, books and great writers and activists from all over Berlin were our guests: On May 24th we discussed together with more than 30 authors and experts at our PARATAXE Symposium III AFROBERLIN and it was fantastic! By the shores of Lake Wannsee we went on a spectacular discovery tour on this wonderful May day – which included a party…. Many thanks to everyone who contributed and to the great audience and our friendly hosts at the LCB. The results (photos, texts, audio files of all contributions) of this unforgettable day will be published here a.s.a.p.!

Gibt es eine afrikanische Literaturszene in Berlin? Gibt es überhaupt afrikanische Literatur? Nein, sagt Taiye Selasi. Wir sagen: Aber sind all die wunderbaren Autoren & Texte, die wir gefunden haben….? Hochinteressante Texte, Bücher und große Schriftsteller und Aktivisten aus ganz Berlin waren unsere Gäste: Am 24. Mai haben wir gemeinsam mit 30 Autor*innen und Expert*innen auf unserem PARATAXE Symposium III AFROBERLIN diskutiert und es war: wirklich, wirklich erstaunlich! Für einen wunderschönen Maitag ging es auf eine wirklich tolle Entdeckungsreise an den Ufern des Wannsees – inklusive einer Party…… Vielen Dank an alle, die dazu beigetragen haben und auch an das tolle Publikum und unsere freundlichen Gastgeber im LCB. Die Ergebnisse (Fotos, Texte, Audiodateien aller Beiträge) dieses unvergesslichen Tages werden hier baldmöglich veröffentlicht!

 

 


Interview mit Grigorii Arosev, Chefredakteur von Berlin.Berega

11. April, 16:30 Uhr - Blog - Joey Bahlsen

Das Berliner Literaturmagazin Berlin.Berega und sein Chefredakteur Grigorii Arosev, geschätzte Partner der Parataxe und des stadtsprachen magazins und Experten für russische Gegenwartsliteratur aus Berlin im Gespräch mit der stadtsprachen Redaktion.

Wie kam es zur Gründung von Berlin.Berega? Was ist die Grundidee der Zeitschrift?

Ich bin ja selbst Autor. Als ich noch in Moskau lebte, wurde ich oft von Moskauer Literaturzeitschriften kontaktiert. Daher lernte ich, wie eine organisierte Redaktion arbeiten muss, was gut und was schlecht ist. Später zog ich nach Deutschland. Die russische Literatur hat eine vielfältige und bunte Geschichte im Land von Goethe, Tucholsky und Grass. Ich stellte aber sofort fest, dass es in Deutschland keine russischsprachige Literaturzeitschrift gibt, die sich mit den Literaturen der zwei Länder Deutschland und Russland beschäftigt.

Das ist unsere Grundidee und unser Grundsatz. Wir veröffentlichen russischsprachige Autoren, die in Deutschland leben. Wir veröffentlichen Beiträge über die Verbindungen der russischen und deutschen Literaturen. Wir veröffentlichen Übersetzungen aus dem Deutschen ins Russische.

Wir versuchen, die zwei Literaturen einander nahezubringen.

Wie sieht Ihre tägliche Arbeit als Chefredakteur aus?

Eigentlich ist “Berlin.Berega” keine Haupttätigkeit von uns allen. Das Projekt “Berlin.Berega” ist nichtkommerziell. Wir alle haben unsere beruflichen Aufgaben und Verpflichtungen – die Redaktion von “Berlin.Berega” besteht aus professionellen Journalisten, Grafikern, Lehrern, Erziehern und Übersetzern.

Wir geben zwei Hefte pro Jahr heraus. Das bedeutet, dass wir jährlich zwei aktive Phasen haben: von März bis April und von September bis Oktober. Dann arbeiten alle Redakteure fast täglich: Wir diskutieren, redigieren und beschließen. Als Chefredakteur trage ich die Verantwortung, stets darüber nachzudenken, was wir künftig besser machen können.

Wie sehen Sie die Rolle der klassischen Print-Literaturmagazine im Zeitalter des Internets?

Meiner Meinung nach darf man diese Literaturmagazine auf keinen Fall verschwinden lassen. Ich kann mir gut vorstellen, dass man Nachrichten, Lehrbücher und Fachliteratur in Zukunft nur im Internet bzw.
mit Geräten lesen wird
. Aber Prosa? Poesie? Die verliert dadurch ihre Seele. Viele von unseren AbonnentInnen und LeserInnen freuen sich, dass “Berlin.Berega” gedruckt wird. Es gefällt ihnen, durch die Seiten zu blättern, den “Buchduft” zu riechen. Am wichtigsten ist es, gute Texte zu liefern. Die Form spielt aber auch eine große Rolle.

Wie spiegelt sich die Stadt Berlin in den Werken der russischsprachigen Berliner Autoren wieder?

Fast alle Autoren versuchen, die Erlebnisse in Berlin in Worte zu fassen. Berlin ist nicht für alle gleich, weil sie auf eigene Art und Weise schreiben. Alle sehen die Stadt unterschiedlich, aber niemand bleibt Berlin gegenüber gleichgültig. In unserer Literaturzeitschrift kann man verschiedene Texte über Berlin finden: sowohl begeisterte und romantische als auch kritische.

Übrigens hat unsere junge Autorin Darja Benert in ihrem Beitrag in “Berlin.Berega” N2/2017 darüber geschrieben. Sie verwendet den Begriff „Interkulturelle Literatur” als Gegensatz zur veralteten „Migrationsliteratur”. Ihrer Meinung nach wenden die neuen “interkulturellen” Autoren sich regionalen und lokalen Themen zu. Im Fokus stehen dann konkrete Städte, Bezirke und Orte – sie sind nicht nur ein Hintergrund, sondern auch wichtige Teile von Sujets. Das fühle ich selbst auch als Autor.

Was können wir tun, um ausländische Autoren mehr ins Licht der deutschen Literaturöffentlichkeit zu rücken?

Ganz einfach: mehr Aufmerksamkeit. Das große Hindernis ist, dass ausländische Autoren nicht auf Deutsch schreiben. Um die Autoren ins Licht zu rücken, müssen ihre Werke ins Deutsche übersetzt werden. Dafür braucht man aber viel Geld, Zeit und Ausdauer. Die anderen Möglichkeiten sind Interviews, Beiträge, Besprechungen, Podiumsgespräche, …

Was können Sie uns zur neuesten Ausgabe des Berlin.Berega Magazins erzählen? Wo und wann ist sie erhältlich?

Wie üblich geben wir verschiedene Gedichte, Erzählungen und Beiträge heraus. Ich möchte besonders zwei Texte hervorheben: die für uns geschriebene Erzählung von Olga Breininger, die in Russland eine sehr populäre Schriftstellerin ist, und die russische Übersetzung der Erzählung “Liebe auf Israelisch” von Maxim Biller, begleitet von einem Interview mit der Übersetzerin Olga Radetzkaja.
Der schnellste und einfachste Weg zur neuesten Ausgabe ist eine Internet-Bestellung. Über unsere Webseite kann man in ein paar Tagen das gewünschte Heft bekommen.

Herzlichen Dank an Grigorii Arosev und die Berlin.Berega Redaktion!

***

Weitere Informationen unter http://berlin-berega.de/


INK – THE STADTSPRACHEN PORTRAITS

7. Februar, 14:20 Uhr - Blog - Joey Bahlsen

Am 16. Februar 2018 öffnete die Fotoausstellung “INK – Die Stadtsprachen-Porträts” ihre Pforten für die Öffentlichkeit.

Die Ausstellung, die vom stadtsprachen magazin und dem Literarischen Colloquium Berlin präsentiert wird, zeigt Porträts der internationalen Autoren Berlins, die exklusiv vom preisgekrönten australischen Fotokünstler Graham Hains realisiert wurden. Seit 2015 porträtiert Hains auf Einladung des Literaturfestivals Stadsprachen und des stadtsprachen magazins die internationalen Dichter und Autoren Berlins in seinem unverwechselbaren Stil. Hains nimmt sich Zeit für die Personen, die er in Ganzkörperbildern ablichtet und lässt seine Portagonisten die Orte für die Porträts stets selbst wählen. Nun werden diese Fotos erstmals der Öffentlichkeit präsentiert, in einem Arrangement, das formal an die “Petersburger Hängung” erinnert: Hains beeindruckende Bilder sind eine echte Entdeckung. (Hintergründe seiner Arbeit HIER.)

Wir würden uns freuen Sie dort zu sehen.

Vor und nach den Abendveranstaltungen oder nach Terminvereinbarung (unter 030-8169960) ist die Ausstellung noch bis zum 25. Mai im LCB zu sehen.


On meeting Kaurismäki

16. Januar, 13:41 Uhr - Blog - Joey Bahlsen

Leider ist der Eintrag nur auf Amerikanisches Englisch verfügbar. Der Inhalt wird unten in einer verfügbaren Sprache angezeigt. Klicken Sie auf den Link, um die aktuelle Sprache zu ändern.

A text by Elsye Suquilanda

Creatures of Kaurismäki, on the side of Hope

The Andalusian Chicho dog, on the dining room table, looks with certainty, a halo of light illuminates his face in the facilities of the “Kollektiv Dunckerstraße” in the city of Berlin, while an Amasauna prepares for the polar temperatures of papaya vodka Latin poetry.

It was the year 2013 when Tatyana’s scarf began to shelter us gently, we became a man without a past, as a Leningrad Cowboy who had lived in the United States, lately I have adopted his peculiar style of wearing hair as the members of this troop with Pointy boots. When I came to Europe for the first time I woke up in the port of Le Havre, the Bohemian life; it reminded me that in my house we are four members who have come from different latitudes of the planet, with different histories.

I see a man knitting a large cloak, cooking a supportive soup, letting us know that you cannot live with your eyes closed before a world full of injustices. Natural histories like the one that we live every day; Families, mechanics, factory workers, musicians, bohemians, farmers, writers. Dogs have a small role and great turn, because they connect immensely to the characters of the movie called life, Varpu – Koira (dog Varpu) points us with a kiss that exists on the other side of hope.

Pastel blue colors painted a Berlin sky, December 16, 2016, on a red carmine sofa, leaning on it, was Boo Julian, a loving Andalusian puppy with the appearance of a beach fox, the brother of Maestro Chicho, for whom on his behalf We have created the project Chichoismo (egalitarian love and respect to all living creatures).

 

I heard my name from the second floor of my home, with great emotion came the news:

 

– Guess who is nominated for the Golden Bear at the Berlinale 2017?

 

This time, a great dream, permanent work and consistency would come true …

As a silent film like Juha, I began to transport myself, at great speed, within my emotions and realism that this news caused me.

It was the great director and script writer of Finnish cinema Aki Kaurismäki that would arrive at these German lands. I did not imagine that our meeting would be so soon.

Aki is a person with a tremendously wide heart, with a lot of human warmth, humor, love for animals, full of stories of humility and respect for the less favored people of society. He is not a person who usually goes to presentations of his films, perhaps, because he is not interested in “the glamour” of the big film festivals, or as in the case of his Oscar nomination for the film: “The man without a past”, Kaurismäki said in an interview the he did not accept the award because the day after the nomination, the United States attacked Iraq and also the oil issue. Contrary to the Berlinale festival, of which it was a part, this year the aforementioned festival was dedicated to Mexico, to refugees, not walls, not wars, through art to teach us to love and to be united in a world without frontiers, headed by Dieter Kosslick, the much appreciated director of the festival.

 

Creatures of Kaurismäki

 

Why the Finns look so much like the Ecuadorians ?, question born in the highlands of the Andes of Prenzlauerg Berg

 

We will go back to the year 754

The Finns arrived in South America

Before the Vikings?

 

The Incas found the white gods

Who lived in “floating houses”

Which they would call “white gods”

By his white complexion and golden hair.

 

The Chachapoyas man!

Let’s investigate !!!!

 

With the valves pumping at a thousand per hour,

Words with the same meaning

In Quichua and Finnish:

 

 

Ayayai ayayai = pain

Otavalo Ota valo = light of day

Guagua guagua = child

Yucschi suksi = out of here

 

They celebrate the feast of the sun

Juhannus, like us the Inti Raymi

 

They have shamans,

The color of their typical costumes,

Typical music and even food!

 

Aki Kaurismäki / famous Finnish film director

 

Aki = name in Finnish, in Quichua = man

Kauris = as Tauris = white grain

Mäki in Quichua = hand, without dieresis

 

To which the sum of all gives:

Aki Kaurismäki

“The man with white hands“

 

The people of the Sierra as well as the Finns,

They open up like a flower in spring

Drinking a strong drink

We like to drink pure alcohol

We are pure people!

 

Taken from the book: “Agua de Mono Eau de Toilette Spree”

From Elsye Suquilanda

We packed Chicho and Boo Julian in their blue and mustard pullovers, an impressive sun accompanied us on a winter morning in the German capital. Very early the four immigrants went out to meet our character.

The complicity of cosmic energy was on our side. The poster of Toivon Tuolla Poulen (the other side of Hope) told me yes, the big day had arrived.

 

The press conference began at 9 am local time, a completely crowded room; photographers, journalists of all nationalities had gathered to attend an epic moment of the festival. There was Aki with his actors Sakari Kuosmanen and Shervan Haji. With his typical humor, full of life, he answered questions of the public, all his comments so human, without fancy words, brought us closer to that Chichoista man by nature. A delight, an air of freshness sneaking into the room, of laughter and truth.

 

Aki:

– Do you want to hear a part of a tango solo?

Do you want to hear a part of a Finnish tango?

 

At that moment Aki asks Sakari Kuosmanen to sing, the actor said, that this is the part he was afraid of at the festival (laughs), and that’s how the audience was captured in a single of the Finnish tango “Siks oon mä suruinen” (That’s why I’m in mourning).

 

The questions continued. One of them, “What motivated him to make his last film?” To which he replied:

 

– I see everything that is happening in my country on refugee issues, I just can not let it pass, I can not put a blindfold on my eyes.

 

Thus the questions, and the sentences that would remain marked in history, or in the hearts of many, continued:

– “Do not forget, that tomorrow you could be a refugee”

– “With my films, I want to change the mentality of Europe and then Asia”

 

In the Berliner Palast about 2 pm we were in the outskirts, already changed clothes, with one of the small Andalusian dogs, part of the welcome cortege of Aki, who this time would pass by the red carpet, for the respective Photos of the festival, and to greet his audience, came the time of the world premiere of his new film.

The queue to enter was increasing minute by minute. We, full of surreal emotion, we were located to one side of all that sea of ​​people, waiting for Aki. Carriages were coming in, different personalities of the cinema were coming down, they did not seem to matter, time stopped cautiously, gave us wings and incorporated their particles. We headed to an area specially designated for “fans” and photographers, at the entrance we were told that Boo Julian could not enter, how?, If that was the biggest surprise for Aki! … Then we took it easy, It was me who entered, Jasu and Boo stayed outside.

The moment arrived: Aki entered with a group of people, immediately called his attention with a: “Aki, greetings from Ecuador!” In the corner where the photo shoot begins. Immediately he turned his torso and walked to the place where I was, signed a couple of autographs, then approached me, I brought with me a diploma where Chichoism certified that Aki Kaurismäki had been illuminated by the philosophy of four-legged angels “Continue your example of protection and respect for all living creatures”. I thanked him for his magnificent work, I also told him, that they had not let my dog ​​Boo Julian enter, to which Aki commented: – I love dogs, if dogs are not allowed here, I should go, and made the gesture of leaving , then smiled, hugged me. This moment caused a lot of fraternity between the present, when Aki, retired from the place, the reactions of those who were there, were of smiles, of hugs for me, a photo polaroid was given to me, a girl excited about what had happened, had taken it with her camera.

I went out happily to tell the boys, a photographer was following me, excited. Jasu and Boo had found Aki at the entrance, the loving Kaurismäki without a second thought, hugged and kissed the little andalus.

At a ceremony closing the festival on February 18, he was awarded the Silver Bear as best director. A very characteristic performance of his personality: this time he did not go on stage, he did not dance rock and roll, he did not dance tango. The presenters gave the Bear to him in the place where he was with his crew, his immediate reaction was to deliver the trophy to his actors while he made gestures of a bear.

Meanwhile in the news, the world is more concerned with “performance” on nominations day, than with details such as him giving way to a woman in a wheelchair, lovingly embracing people, his wonderful work of years, of that hope, which his last film shares with us through humor and a deep message.

This has only been the beginning of these creatures of Kaurismäki.

And an Amasauna cooking slowly in a pressure cooker about to explode!

 

 

 

 

 

 

 

 


PARATAXE ft Pisa Book Festival with Rasha Abbas and Eugene Ostashevsky

27. November, 16:30 Uhr - Blog - Anna Giannessi

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On November 11th, PARATAXE travelled to Italy along with Rasha Abbas and Eugene Ostashevsky to participate in the Pisa Book Festival. The festival celebrated its 15th edition this year and it has grown to become a focal point of the exchange between Italian independent publishing houses; national and international writers; as well as translators and illustrators.

To mark this occasion, the Berliner Literarische Aktion organized a reading and discussion with the Russian poet Eugene Ostashevsky and the Syrian writer Rasha Abbas, hosted by Martin Jankowski and Anna Giannessi. Characterized by multilingualism, the PARATAXE project and stadtsprachen magazin were presented to the wider public of the festival in English, Italian and Arabic. The two Berlin authors discussed their texts and their future works and read in their original language, while Italian translations were provided for the first time for this occasion.

The event has once again indicated people’s interest into the multitude of multilingual literature, migration, the wonders of translation, and other topics that have been dear to us since the STADTSPRACHEN festival in 2016. We want to thank the Pisa Book Festival, the participants and the Italian public!

 

The reading has been filmed and can be seen here:

 

 


Der EHEMALIGE Osten?

14. November, 11:12 Uhr - Blog - Martin Jankowski

Die nach wie vor sehr verbreitete Redensart vom “ehemaligen” Osten spricht Bände kulturkolonialen Denkens, gerade auch, wenn Berliner so sprechen. Zur Klärung der Tatsache, dass Berlin wie eh und je komplett im Osten liegt und gerade deshalb seit Jahrhunderten über eine reiche, hochkomplexe und faszinierende Gegenwartsliteratur in allen nur denkbaren osteuropäischen Sprachen verfügt, haben wir Autor*innen, Expert*innen und Literaturaktivist*innen all dieser Szenen für einen ganzen Tag ins LCB eingeladen, um gemeinsam eine wissenschaftliche, literarische und atmosphärische Bestandsaufnahme zu starten, die Impulse für eine andere, realistischere Wahrnehmung des Ostens für die Literatur Berlins setzen könnte. 30 aktiv Beitragende aus 11 Sprachkreisen (darunter 22 Frauen) haben wir zu Panels und Lesungen eingeladen, damit Perspektiven und Kontakte ausgetauscht werden können, die uns vielleicht zu neuen Erkenntnissen, Projekten und Kooperationen führen…

Die vielsprachige Berliner Buchhandlung ostpost ergänzt das OSTPOL BERLIN Programm durch einen Büchertisch der literarischen Entdeckungen; der vielfältige Streetfood-Meister Mr P versorgt uns einen Tag lang mit östlichen Köstlichkeiten, und abends lesen drei großartige, auch international reüssierende Berliner Schriftstellerinnen, die nicht auf Deutsch schreiben, in ihren Literatursprachen sowie in deutscher Übersetzung! Der Eintritt für das Symposium-Tagesprogramm ist frei, um Anmeldung wird jedoch gebeten unter: mail@lcb.de. Dieses Symposium erhebt keine Teilnahmegebühr, nur der Eintritt zur Abendlesung kostet 8/erm. 5 €. Herzlich willkommen im GEGENWÄRTIGEN Osten!

Witaj! Добро пожаловать! გამარჯობა! Добре дошли! Vítejte …


… & was dann geschah

26. Oktober, 14:17 Uhr - Blog - Martin Jankowski

Vor ziemlich genau einem Jahr, am 28. Oktober 2016, startete nach mehrjähriger Vorbereitung unser stadtweites STADTSPRACHEN – Festival der internationalen Literaturen Berlins im Pfefferberg mit  einer bemerkenswerten Rede der Bachmann-Preisträgerin Sharon Dodua Otoo sowie Beiträgen des serbischsprachigen Schriftstellers Bora Ćosić und der ungarischen Dichterin Kinga Tóth (u.a.m.). Erstmals rückten wir mit diesem Projekt explizit die in Berlin lebenden Literaten in den Fokus der kulturellen Öffentlichkeit, die ihre Texte nicht auf Deutsch verfassen, und machten mit Aktionen, Performances, Workshops und Präsentationen in mehr als 30 verschiedenen Sprachen zehn Tage lang die multilinguale Gegenwartsliteratur der Stadt sichtbar und hörbar. In einer bislang einmaligen Zusammenarbeit verschiedenster Akteure der Berliner Literaturszene mit uns aktiv waren u.a. die Literaturaktivist*innen von alba. Lateinamerika lesen e.V., ausland, kook e.V., La mer gelée, Latinale, Lettrétage, mikrotext, SAND und The Reader Berlin. Mit mehr als 100 Berliner Autor*innen, Übersetzer*innen und Kulturschaffenden und 42 verschiedenen Sprachen feierten wir zehn Tage lang gemeinsam und auf vielfältigste Weise die Multilingualität der Berliner Gegenwartsliteratur.

Heute, ein Jahr später, können wir uns über den großen Erfolg dieses Festivals und seine anhaltende Wirkung nur freuen: Alle großen Literaturhäuser und zahlreiche Festivals der Stadt (und nicht selten auch darüber hinaus) wurden auf die STADTSPRACHEN-Autor*innen aufmerksam und präsentieren sie inzwischen vielfach in ihren Programmen. Übersetzungen, Buchprojekte und neue Einladungen zu Projekten und Lesungen wurden für viele Teilnehmende zur nachhaltigen Folge unseres Projektes. Ein vielsprachiges Netzwerk wurde geknüpft und wächst beständig weiter, das die internationale Literaturszene Berlins auf ganz neuartige Weise durch gegenseitige Beachtung, Solidarität und Kooperation verbindet. Und mehr als wir erhofft hatten rückte die multilinguale Gegenwartsliteratur Berlins in den Fokus der Aufmerksamkeit. Aus dem einmaligen Festival erwuchs die vom Berliner Senat geförderte zweijährige, stadtweite Veranstaltungsreihe PARATAXE – die internationalen Literaturszenen Berlins, mit der wir monatlich an wechselnden Orten und mit erweitertem Partnerkreis weiterhin neue nichtdeutsche Literaten Berlins präsentieren. Im Frühjahr wurde unser Projekt zur Matrix für ein thematisch vergleichbares auf der London Bookfair, und im LCB geriet unser Symposium zu den lateinamerikanischen Literaturen Berlins zu einem begeisternden “Klassentreffen” der Autor*innen und Expert*innen. Im Juni gastierte unsere Afroberlin-“Abteilung” als Ideenexport in Basel; mit unseren Partnern von den Berliner Osteuropatagen reisen wir an diesem Wochenende nach Stettin und Anfang November gibt es eine komplette PARATAXE-Lesung auf der Pisa Bookfair, bevor Ende November im LCB das Symposium zu den osteuropäischen Literaturen Berlins steigt. In der Lettrétage, dem English Theatre Berlin, dem Panda Theater, dem Maschinenhaus, im ausland und der Brotfabrik fanden neu übersetzte nichtdeutsche Autor*innen ein interessiertes Publikum, zahlreiche Fortsetzungen sind in Arbeit. Und der Berliner Senat schrieb, nicht unbeeindruckt von der Entwicklung, in diesem Herbst tatsächlich erstmals Schriftstellerstipendien explizit auch für nicht auf Deutsch schreibende Berliner*innen aus.

Dafür, dass all unsere Entdeckungen, Kontakte und literarischen Schätze nicht verloren gehen, sondern dauerhaft öffentlich zugänglich gemacht werden, sorgt seit Januar 2017 das von uns weitgehend leider noch ohne Budget realisierte stadtsprachen magazin. Unsere Redakteure Joey Bahlsen und Birger Hoyer kümmern sich engagiert um mehrsprachige Biografien für alle beteiligten Autor*innen, Übersetzer*innen, Moderator*innen und Expert*innen – deren Kreis erfreulicherweise wöchentlich wächst, Berlins internationale Literaturszenen sind ein unerschöpflicher Brunnen an Kreativität! – sie kümmern sich um professionelle Übersetzungen und die Veröffentlichung literarischer Beiträge in allen nur denkbaren Sprachen. Dieses neuartige Online-Magazin der Berliner Gegenwartsliteraturen enthält derzeit Informationen und Links zu 121 Berliner Autor*innen, 40 Übersetzer*innen – sowie momentan 127 literarische Essays, Erzählungen oder Gedichtzyklen in 15 Sprachen (Stand Ausgabe #3). Etwa 5000 Leser hat das stadtsprachen magazin derzeit monatlich im Durchschnitt.

All dies ist Grund zu großer Freude, deswegen danke ich an dieser Stelle den vielen, leidenschaftlich beitragenden Mitwirkenden und Partnern von ganzem Herzen – und wünschen uns allen, dass diese positive Entwicklung anhalten und uns gemeinsam zu neuen Ufern und Möglichkeiten bringen möge.

Martin Jankowski

Blog

Editorial no. 3

15. September, 13:00 Uhr - Blog - Joey Bahlsen

Die Erzählungen und Gedichte, die wir für unsere dritte Ausgabe gesammelt, bearbeitet und übersetzt haben, scheinen wenig gemeinsam zu haben. 25 Texte von 24 Autoren (und 21 verschiedenen Übersetzern) in mehr als 10 Sprachen. Sie sind politisch und poetisch, mystisch und schelmisch, vage und spezifisch. Sie besitzen alle oder keine dieser Eigenschaften.

Wir haben Geschichten von blühenden und verwelkenden Sachen gesammelt. Blühender Hibiskus, schwärmende Wunderblumen durchweben die Zeilen und Absätze unserer neuesten Magazinausgabe. Flüssige Geschichten, die verschütten, beflecken, spritzen, sprudeln, verhüllen und aufklaren. Gedichte, die verwirren, Gedichte, die beleuchten und auflösen.

Was die Texte verbindet, ist die Verschiedenheit der Stimmen. Jede anders anders als die andern. Mit je eigenem Duft, wenn man so will.

Idealerweise, darum waren wir bemüht, sollen diese einzigartigen Stimmen das ästhetische Gewissen der Literaturstadt Berlin verkörpern.

 

Joey Bahlsen & Birger Hoyer
Redaktion stadtsprachen magazin

 


GRANTS for “non-German” Berlin-based authors …

22. August, 20:35 Uhr - Blog - Martin Jankowski

GOOD NEWS: Dear friends of STADTSPRACHEN, PARATAXE & Co: For the first time the senate of Berlin tenders grants for officially Berlin-based (fiction) authors of “non-German” languages (meaning: other languages than German) for 2018.

They offer six annual grants for professional literary writers of up to 24,000,- € (12 x 2000,- €).  This is a great chance for all of you with grand plans and great literary skills. And it is the long-awaited result of our long struggle for equal rights for all the languages Berlin writes in.

Application form and exposé must be given in German language, the extract of the manuscript can be in ANY language! Details see link below. Fun fact: The Berlin senate of culture published the official text with a download link of the detailed conditions in German HERE and now also IN ENGLISH. Deadline is Oct 19 until 6 pm latest.

In case you need support and advice for your application or the application process, please send us your questions via e-mail or try to appoint a counseling interview with our office via info@stadtsprachen.de


VIMU

9. August, 16:00 Uhr - Blog - Joey Bahlsen

Leider ist der Eintrag nur auf Amerikanisches Englisch verfügbar. Der Inhalt wird unten in einer verfügbaren Sprache angezeigt. Klicken Sie auf den Link, um die aktuelle Sprache zu ändern.

Stadtsprachen-friends Elsye Suquilanda and Jarno Eerola introduce the new iOS app VIMU.

In their own words:

“Vimu is a free video app for iOS that translates the camera view into music.

You can record 16 second videos with music included and share them instantly on Facebook and Twitter.

Vimu has three visual filters (black and white, old school and alien).

Vimu detects the mood of the scene and creates unique music free for you to share anywhere!

You don’t need to narrate or edit your videos with Vimu – they are as good as they can get, ready for exposure!

You can create musical flyers or promotions of your performance and events. You can make videos of you working and it will sound great! You can easily get creative and come up with new stories to catch your audience.”

VIMU on Itunes
How to use VIMU

 

filmed at the PARATAXE presentation on the 8th of june 2017


Puerto Berlín, dokumentiert

14. Juli, 10:32 Uhr - Blog - Joey Bahlsen

Die sich wandelnde Lage der Berliner lateinamerikanischen Literat*innen einst und jetzt wurde am 19. Mai 2017 beim Parataxe Symposium I “Puerto Berlín” im LCB mit fast dreißig Autoren und wissenschaftlichen Experten sowie mehr als siebzig interessierten Besuchern aus verschiedensten Blickwinkeln erstmals überhaupt dargestellt und gemeinsam diskutiert.

Die Berliner Literarische Aktion, das Literarische Colloquium Berlin und das Webportal Literaturport unter der Leitung der Gastkuratoren Timo Berger und Rike Bolte von der Latinale präsentierten erstmalig einen vielstimmigen Tag lang Geschichte und Gegenwart der lateinamerikanischen Literatur in und aus Berlin. Links zu den aufschlussreichsten Beiträgen und Ergebnissen des Symposiums finden sich ab sofort als Texte, Videos oder Audioaufnahmen (ggf. auch mehrsprachig) in unserer Programmdokumentation. Hochinteressant beispielsweise die Keynote von Patricia Cerda über die Geschichte der chilenischen Exilautoren in Berlin Ost wie West, die Panel-Beiträge von Susanne Klengel und Monika Walter oder auch Ricardo Domenecks im abendlichen Lesungsgespräch ausgeführte These, dass Lateinamerika eine europäische Fiktion sei, die es so in der Realität gar nicht gäbe.

Bitte beachten: Die deutschen Versionen einiger Beiträge, die derzeit noch nicht verlinkt sind, werden zunächst als Prints in der Septemberausgabe 2017 der Zeitschrift  Sprache im Technischen Zeitalter erscheinen (und zu gegebener Zeit ebenfalls verlinkt). Dennoch können alle Beiträge des Symposiums ab sofort vollständig als Audioaufnahmen nachgehört werden, unter den bei uns (s.o.) dokumentierten Audiolinks finden sich die einzelne Programmabschnitte jeweils so aufgeführt, dass man sich bestimmte Passagen ggf. auch heraussuchen kann.

Die Ergebnisse unserer Parataxe Symposien werden demnächst zudem auch auf writers@berlin dargestellt, dem neuen Bereich des LCB-Webportals Literaturport, unserem Parataxe-Kooperationspartner.


Milenko Goranovič liest aus seinem Roman “Vom Winseln der Hunde”

3. Juli, 13:47 Uhr - Blog - Joey Bahlsen

Milenko Goranovič liest in dem Berliner Buchladen ‘Another Country’ aus seinem Roman “Vom Winseln der Hunde”. Violin played by Leo Clemens. Camera and editing by Graham Hains.


Editorial no. 2

14. Juni, 20:00 Uhr - Blog - Birger Hoyer

Was macht die Faszination der Literaturstadt Berlin aus? Was lockt die Literaturen aus aller Welt? Die neue Ausgabe des stadtspachen magazins spürt dieser und weiteren Fragen nach. 25 Autor*innen schreiben aus und über Berlin, unter anderem auf Spanisch, Englisch, Französisch, Deutsch, Arabisch, Bosnisch, Portugiesisch, Italienisch und Polnisch. Die deutsche Gegenwartsliteratur spricht also keineswegs nur deutsch. Berlin ist die Stadt der vielen Sprachen und Kulturen. Dies zeigen die auf dieser Seite veröffentlichten Gedichte, Erzählungen, Romanauszüge, Non-Fictions und Illustrationen. Viele Texte sind Erstveröffentlichungen, insbesondere die Übersetzungen.

Das Licht der Sprachen erhellt die dunklen Umrisse des Berliner Stadtbildes und erweckt die Geschichten der Stadt zum Leben. Im stadtsprachen magazin wird die Poesie der Übersetzung neu dargestellt, die Grenzen zwischen originalen und übersetzten Texten verschwimmen. Aus jedem Winkel, entlang jeden Risses im Asphalt, sprudeln die Sprachen der Welt hervor, die gebündelt ein literarisches Reservoir bilden, aus dem Autor*innen ihre Ideen schöpfen. In ihrer Spracheuphonie gleicht die Lektüre des stadtsprachen magazins einem Spaziergang durch die Stadt Berlin.

Joey Bahlsen & Birger Hoyer
Redaktion stadtsprachen magazin

 


Dämonen der Poesie

9. Juni, 14:30 Uhr - Blog - Martin Jankowski

Am kommenden Mittwoch, den 14. Juni 2017, gibt es die einmalige Gelegenheit, eine der erstaunlichsten lyrischen Traditionen unseres Planeten kennenzulernen: Der balinesische Dichter-Brahmane SAMAR GANTANG kommt in Begleitung von Indonesiens wichtigster Gegenwartslyrikerin, DOROTHEA ROSA HERLIANY, für einen Abend nach Berlin, wo wir die beiden Poeten und ihre ungewöhnlichen Werke ab 20 Uhr bei freiem Eintritt im Maschinenhaus der Kulturbrauerei vorstellen: Dämonen, Inseln, Schmetterlinge – die Poesie Indonesiens
.. Besonders die Vortragskunst von Samar Gantang dürfte für alle, die noch nie bei einer balinesischen Lesung oder Zeremonie dabei waren, etwas beeindruckend Neues und Ungewöhnliches sein. Er beherrscht die Kunst der balinesischen Mantra-Chanten, Modre genannt und ist dafür vor allem auf Bali und Java populär: Sprituelle balinesisch-hinduistische Tradition trifft hier auf postmoderne Dichtkunst und extatische Beat-Poetry-Techniken. Obwohl sehr spektakulär, sind seine Auftritte, die tief in der balinesischen Tradition verwurzelt sind, nicht ursprünglich für die Bühne entworfen, sondern gewissermaßen spirituelle Akte: Die Balinesen und vor allem ihre spirituellen Führer halten einen Dialog mit bösen und guten Geistern gleichermaßen sowie mit der Außenwelt und dem spirituellen Bereich. Die Mischung aus Gebet und Dialog soll für den Menschen eine reinigende Wirkung haben. Gantang hat viele Poesiebände und Kurzgeschichten in Balinesisch und Indonesisch veröffentlicht und wurde mit zahlreichen renommierten Literaturpreisen ausgezeichnet. Um seine Bedeutung zu ehren, hat der staatliche Fernsehsender Balis TVRI ein spezielles Programm für ihn eingerichtet, genannt Gatra Bali, in dem er täglich eines seiner Gedichte für „fünf Minuten jeden Tag“ vorträgt. Erstmals überhaupt ist Samar Gantang in Berlin zu Gast, eigens für seinen Besuch liegen auch deutsche Übertragungen seiner ungewöhnlichen Poesie vor.
.. Auch die Gedichte von DOROTHEA ROSA HERLIANY haben es in sich: Vielfach preisgekrönt, widmet sich diese Dichterin vor allem weiblichen Themen und hat mit ihrer wenig romantischen, eindringlichen Lyrik Maßstäbe für die Dichtkunst Südostasiens gesetzt: Nachzulesen in den hervorragenden Übersetzungen ihrer Gedichte im Band “Hochzeit der Messer” (übersetzt von Brigitte Oleschinski und Ulrike Draesner), aus denen an diesem Abend zweisprachig gelesen wird.

Ein mehrsprachiger Abend mit Performance, Lesung und Gesprächen – mit Übersetzung. Eintritt frei! Selamat datang – herzlich willkommen!


PARATAXE Presentation im PANDA Theater

31. Mai, 12:00 Uhr - Blog - Theresa Rüger

Als Location ein „Nicht nur russisches Theater“, dazu die Poesie einer aus Kolumbien stammende Begründerin der ersten Frauen-Salsa-Band Berlins und eine Erzählung eines in Kanada geborenen Sohns ecuadorianischer und irischer Eltern – zum Launch der zweiten Ausgabe des stadtsprachen magazins lädt Parataxe – die internationalen Literaturszenen Berlins diesmal ins PANDA Theater ein: Am Donnerstag, den 08. Juni 2017 lesen um 20 Uhr Sonia Solarte Orejuela und Ian Orti in Originalsprache aus ihren Texten, sowie aus exklusiv für diesen Anlass vorbereiteten deutschen Übersetzungen. In familiärer Atmosphäre stellen sie sich zusammen mit ihren ÜbersetzerInnen, Christiane Quandt (Sonia S.) und Joey Bahlsen (Ian O.) Fragen zu ihrem literarischen Schaffen und ihren persönlichen Erfahrungen als AutorInnen in Berlin. Der Schriftsteller und Parataxe-Projektleiter Martin Jankowski führt durch den mehrsprachigen Abend (Deutsch, Englisch, Spanisch) mit Überraschungen – und Übersetzungen.

Die vielfach veröffentlichten und prämierten Gedichte von Solarte Orejuela sprühen vor Energie: Rhythmus stellt für die Kolumbianerin ein fundamentales Charakteristikum ihrer Texte dar, die Verbindung von Wort und Gesang ist ihr seit jeher ein Anliegen.
Ian Orti schreibt, weil er nicht anders kann – und was er geschrieben hat, das hat ihm neben dem ein oder anderen Preis bereits Anerkennung für seinen faszinierenden Stil eingebracht – und Vergleiche mit Namen wie Ondaatje und Cohen. Linearität spielt eher eine untergeordnete Rolle  in seinen komplexen Welten, die imaginativ und labyrinthisch daherkommen. Ortis Kurzgeschichten sind in verschiedenen nordamerikanischen und europäischen Zeitschriften erschienen – und nun erstmals überhaupt auf Deutsch und auch mehrsprachig bei unserem Parataxeabend und im stadtsprachen magazin zu finden.

Also liebe Leute, kommt gerne vorbei: Diese Texte sind definitiv etwas Neues und die Autoren eine echte Entdeckung…


Am Freitag im LCB …

23. Mai, 15:47 Uhr - Blog - Joey Bahlsen

© Graham Hains

Gibt es Lateinamerika überhaupt? Wie diskutiert man die sich wandelnde Lage der Berliner lateinamerikanischen Literat*innen, ohne sie auf ihre Herkunft zu reduzieren? Diese und weitere spannende Fragen wurden am Freitag, den 19. Mai 2017 beim Parataxe Symposium “Puerto Berlín” im LCB ausgiebig beleuchtet. Mehr als siebzig Besucher und fast dreißig aktive Teilnehmer trugen erstmals systematisch zusammen, was Geschichte und Gegenwart der lateinamerikanischen Literatur in und aus Berlin bedeuten.

Wunderschöne, gelassene Stimmung hatten wir am sonnigen Wannsee: Es wurde diskutiert, gelacht und gelernt, zwischendurch gab es leckere Empanadas zur Stärkung (dank Ramon Cuello alias Pichi). Sogar das Wetter war irgendwie lateinamerikanisch. Das Who’s Who der Lateinamerikanistik verschiedenster Generationen fand sich unter einem Dach ein, dazu die unterschiedlichsten Berliner Autor*innen spanischer und portugiesischer Sprache. Ein reger Austausch entstand von morgens bis abends, sowohl in den Panels als auch am Rande der offiziellen Gespräche – auf der Terrasse, am Büchertisch (Andenbuch) im schattigen Foyer oder auch auf den frühlingsgrünen Wiesenhängen zum Wannsee hin. (Fotos von Graham Hains.)

Die chilenische Autorin Patricia Cerda aus Berlin referierte zum Thema der lateinamerikanischen Literatur des Booms, der 60er und 70er in Ost und West. Später folgten die Literaturwissenschaftlerinnen Monika Walter (Ostberlin) und Susanne Klengel (Westberlin) sowie Herausgeber Jorge Locane (Argentinien) und Verleger Juan Sanz (Spanien) mit Beiträgen in Spanisch und Deutsch, sowie eine doppelbödige (und bilinguale) Poesie-Intervention der brasilianischen Berlinerin Érica Zíngano. Zwischendurch bereicherten Videobeiträge von Michi Strausfeld, Berthold Zilly und Ethel Barja das Programm mit fundierten Auskünften und Berichten. Die argentinische Berlinerin Esther Andradi brachte ihre Sicht ein und die Redakteure des Magazins “Alba – Lateinamerika lesen” zeichneten ein differenziertes Bild der Berliner Lateinamerikaszene von heute.

Auf der abendlichen Lesung las der Brasilianer Ricardo Domeneck aus seinen Gedichten, die Chilenin Patricia Cerda aus ihrem noch unveröffentlichten Roman “Luz en Berlín” und die vielfach preisgekrönte Argentinierin Samanta Schweblin stellte ihren im Herbst erscheinenden neuen Erzählungsband vor. Die deutschen Übersetzungen der Texte wurden mit beeindruckendem Verve performt von Schauspieler Denis Abrahams.

Alle Beiträge des Puerto Berlín wird man demnächst hier bei uns auch online nachlesen, nachsehen und nachhören können; alle Beitragenden werden in unserem WHO?-Lexikon (siehe button in der Kopfleiste) ausführlich mehrsprachig vorgestellt. Wir bedanken uns sehr, sehr herzlich bei allen Mitwirkenden und Unterstützern für dieses rundum gelungene, ergebnisreiche Symposium  – vor allem auch bei unseren Fachkuratoren Rike Bolte und Timo Berger (von der Latinale) sowie dem wunderbaren Team des LCB mit Jürgen Becker, Marie Schöck & Co! Und natürlich bei den Parataxe-Förderern der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

***

Weiter geht es mit der Parataxe am 8. Juni mit Ian Orti und Sonia Solarte um 20 Uhr im Panda Theater! (Siehe hier.)

Außerdem präsentieren die Nächte des Ramadan & Berliner Literarische Aktion e.V. am 14. Juni um 20 Uhr im Maschinenhaus der Kulturbrauerei gemeinsam einen PARATAXE Weltliteratursalon extra: Dämonen, Inseln, Schmetterlinge – die Poesie Indonesiens mit Dorothea Rosa Herliany und Samar Gantang.

Am 23. und 24. Juni ist Stadtsprachen Afroberlin dann zu Gast in der Schweiz beim Image Afrique Festival in Basel! Unter anderem mit Henri-Michel Yéré, Steve Mekoudja und Wilfried N’Sondé. Eintritt frei! Moderationen: Acèle Nadale und Martin Jankowski.

Weitere Infos zu allen teilnehmenden Autor*innen auf unserer Terminseite.

Gerne veröffentlichen wir multilinguale literarische Berliner Termine.
Schickt sie uns an info@stadtsprachen.de !


PUERTO BERLÍN – die lateinamerikanischen Autor*innen Berlins

9. Mai, 10:33 Uhr - Blog - Martin Jankowski

Im Rahmen unseres Projektes PARATAXE – die internationalen Literaturszenen Berlins findet am Freitag, den 19. Mai 2017 einmalig das Symposium “Puerto Berlín – Lateinamerikanische Autor*innen in Berlin” statt. Das Literarische Colloquium Berlin, Literaturport, die Berliner Literarische Aktion und die Gastkuratoren Timo Berger und Rike Bolte präsentieren Geschichte und Gegenwart der lateinamerikanischen Literatur Berlins. Keine Teilnahmegebühr, um Anmeldung wird gebeten unter: mail@lcb.de ! (Mittags und abends sind Pausen mit einem Imbissangebot  vorgesehen. Eintritt zur abendlichen Lesung: 8/5 €.)

>> Ab 10.30 Uhr setzen sich im Literarischen Colloquium Berlin (Am Sandwerder 5, 14109 Berlin) zahlreiche Wissenschaftler*innen, Autor*innen und Übersetzer*innen mit den Themen Exil, Migration und Literatur zwischen Lateinamerika und Berlin auseinander:

DAS detaillierte TAGESPROGRAMM FINDET SICH: HIER!

Um 20.00 Uhr findet abschließend die multimediale, mehrsprachige Lesung Briefe an die Amphibien statt: Rike Bolte und Timo Berger fassen die Beiträge und Diskussionen des Tages zusammen. Dann lesen zweisprachig: Ricardo Domeneck (Brasilien/Berlin), Samanta Schweblin (Argentinien/Berlin) und Patricia Cerda (Chile/Berlin). Durch den Abend führt Tobias Kraft (AdW/BB). Dazu werden Berlin-Poetryfilme lateinamerikanischer Dichter*innen gezeigt.

HERZLICH WILLKOMMEN.

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PARATAXE ist ein Projekt der Berliner Literarische Aktion e.V. und wird gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Die Parataxe Symposien finden in Kooperation mit dem LCB und Literaturport statt.

 


Editorial

7. April, 10:36 Uhr - Blog - Joey Bahlsen

Berlin ist die Stadt der vielen Sprachen und Geschichten. Eine literarische Spannung, die schon von Isherwood und Nabokov aufgegriffen wurde und vergleichbar ist mit Kafkas Prag, Joyces Dublin und Pessoas Lissabon, geistert durch die Straßen Berlins. Diese Stadt ist seit Jahrhunderten Heimat für Menschen, die andere Sprachen als Deutsch sprechen. Die multilinguale Gegenwartsliteratur Berlins, dieses einzigartige Stimmengeflecht, wird nun mit dem Literaturmagazin stadtsprachen öffentlich gewürdigt. Ein Magazin, das das besondere Gefühl Berlins aufgreift und zelebriert.

Die verschiedensprachigen Literaturszenen der Stadt werden miteinander ins Gespräch gebracht und präsentiert. Es ist auch ein Versuch, dem sich konstant wandelnden Stadtbild Berlins gerecht zu werden: einer Stadt, in der von jeher mehr als nur Deutsch oder Englisch gesprochen und geschrieben wird, die ambivalent ist und vielfältig. Eine andere Sprache ist ein Einstieg in eine andere Kultur, in eine andere Welt.

Um die Kunst der Sprache (und Sprachen) wird es beim stadtsprachen magazin gehen, darum, die multilingualen Individuen der Berliner Literaturwelt, die schon lange Berlin durch ihre Prosa, Gedichte, Übersetzungen und ihr Verlagswerk literarisch bereichern, endlich ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken. Eine Zeitschrift, welche die verschiedenen multilingualen Fasern des Berliner Gewimmels miteinander verknüpft. Literarische Verbindungen werden erschaffen und bleiben erhalten. Berlin lernt sich kennen. Es zelebriert seine literarische Vielfalt. Im stadtsprachen magazin.

Joey Bahlsen & Birger Hoyer
Redaktion stadtsprachen magazin

 


alba – ein internationales Literaturmagazin aus Berlin

4. April, 13:33 Uhr - Blog - Martin Jankowski

Das Berliner Literaturmagazin Magazin ALBA feiert derzeit seine zehnte Ausgabe. Grund genug, unsere geschätzten Partner – Experten für die Gegenwartsliteratur vor allem Lateinamerikas – einmal genauer zu ihrer Arbeit zu befragen.

 Spanische Version des Interviews

Wie kam es zur Gründung des alba Magazins? Was ist die Grundidee hinter der Zeitschrift?

 

alba.lateinamerika lesen wurde 2011 mithilfe des Pariser Schwestermagazins in Berlin ins Leben gerufen. Das Konzept, das neben dem französischen und dem deutschen Magazin auch alba London und alba Peking verfolgen, besteht darin, Literatur aus Lateinamerika zu sondieren und in den jeweiligen Sprachräumen sichtbar zu machen. Wir Redaktionsmitglieder der Berliner alba, mittlerweile eingetragener Verein, durchforsten die Buchmärkte Lateinamerikas – insbesondere jene abseits des Mainstreams – nach aktuellen und literarisch hochkarätigen Texten und nach AutorInnen, die vielleicht bald groß werden. Neben Lyrik und Prosa aus Lateinamerika gibt es im Heft auch Rubriken für themenspezifische Essays. Beispielsweise über wichtige Vermittlerfiguren zwischen den Hemisphären, Avantgardebewegungen oder zu Unrecht vergessene AutorInnen oder literarische Gruppen. Das ganz Besondere an der Zeitschrift ist, dass wir alle Texte sowohl in der Ausgangssprache als auch in deutschen Übersetzungen publizieren. Hinzu kommen Illustrationen lateinamerikanischer KünstlerInnen, die von den Texten inspiriert sind. Neben der Publikation machen wir aber auch eine Menge Kulturarbeit. Wir organisieren Performances, Lesungen und Übersetzungsworkshops mit AutorInnen aus Lateinamerika, wir stellen Kontakte her, damit solche AutorInnen nach Berlin kommen können (manche bleiben auch hier) und haben auch schon eine Ausstellung mit Illustrationen aus alba organisiert. Wir präsentieren das Magazin auf der Frankfurter sowie der Leipziger Buchmesse, wir pflegen rege Kontakte zu AutorInnen, Kulturinstitutionen und unabhängigen Verlagen sowohl in Berlin als auch in Lateinamerika und haben immer ein Ohr am Puls der aktuellen Literatur-Entwicklungen.

Wer macht alba und wie finanziert sich die Zeitschrift?

alba lebt von dem ehrenamtlichen Engagement der Redaktion, die sich aus LiteraturwissenschaftlerInnen, Juristinnen, Übersetzerinnen, Grafikerinnen und Lateinamerikabegeisterten  zusammensetzt, und unserer AutorInnen, ÜbersetzerInnen, IllustratorInnen und anderen externen HelferInnen. Als eingetragener gemeinnütziger Verein, alba.lateinamerika lesen e.V., finanzieren wir uns zu einem kleinen Teil aus Mitgliedsbeiträgen und Abonnements, der Großteil wird aber von Förderern wie lateinamerikanischen Botschaften, Universitäten oder anderen Institutionen geleistet. Im Augenblick sind wir dabei, nach einer etwas langfristigeren Finanzierungsmöglichkeit zu suchen.

Welchen Stellenwert haben die Übersetzungen in alba.lateinamerika lesen?

Es gibt in alba einerseits eine Rubrik, die dem Übersetzen als kultureller Praxis gewidmet ist und die entweder wichtige ÜbersetzerInnen würdigt oder Essays über das Übersetzen einen Raum bietet. Auf der anderen Seite steht unsere permanente übersetzerische Tätigkeit. Unsere Lesungen finden mehrheitlich zweisprachig statt, unsere Homepage ist sogar teilweise dreisprachig und das Magazin selbst manchmal auch viersprachig, nämlich wenn wir indigene AutorInnen publizieren. Ohne die ganz praktische Tätigkeit des Übersetzens würde die Zeitschrift kaum Sinn ergeben. alba richtet sich primär an ein deutschsprachiges Publikum, aber es gibt auch unzählige LateinamerikanerInnen in Berlin und ganz Deutschland, für die diese Zeitschrift einen guten Überblick über die aktuelle Literaturlandschaft gibt.

Welche Entdeckungen hat alba für den deutschen Sprachraum gemacht?

alba konnte zahlreiche Erstveröffentlichungen großartiger LyrikerInnen und Prosa-AutorInnen publizieren, etwa bis dahin unveröffentlichte Gedichte des Kolumbianers Tomás González oder eine bis dahin unveröffentlichte Erzählung der Grande Dame der feministischen Prosa Cristina Peri Rossi. Viele der aufstrebenden jungen AutorInnen, die allmählich auch in Berlin und in Deutschland literarisch anerkannt sind und ausgezeichnet werden, hatten wir schon früh im Heft, etwa Luis Cháves, Nona Fernández, Andrea Jeftanovic, Valeria Luiselli oder Samanta Schweblin.

Wie ist die Situation der lateinamerikanischen Literatur in Berlin?

Insgesamt ist die nichtdeutschsprachige Berliner Literaturszene überaus bunt und lebendig. Es leben viele LateinamerikanerInnen hier in der Stadt und darunter sind zahlreiche Schreibende. Berlin ist für DoktorandInnen und DAAD-StipendiatInnen aus aller Welt ein sehr beliebtes Ziel, viele kommen hierher, um ihre Abschlussarbeiten fertigzustellen und bleiben dann. Andere ziehen sozusagen vorüber, bleiben für ein halbes Jahr, ein Jahr oder ein paar Monate, treten bei einigen Lesungen auf und sind ansonsten praktisch unsichtbar. Wieder andere gründen eine Zeitschrift wie alba, oder führen ihr poetisches Projekt erst hier richtig aus wie der Argentinier Cristian Forte. Hierbei sind das Ibero-Amerikanische Institut (IAI) mit seiner außerordentlich gut sortierten Bibliothek zum iberischen Sprachraum ebenso wie das Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin zentrale „offizielle“ Anlaufstellen für ForscherInnen aus Lateinamerika. Auf der anderen Seite stehen die unzähligen mehr oder weniger ‚undergroundigen‘ Institutionen, die die lateinamerikanische Kulturszene in Berlin ausmachen und ihr einen Raum bieten. Darunter das mobile lateinamerikanische Poesiefestival Latinale, das Figuren wie Ricardo Domeneck, Alan Mills oder der genannte Cristian Forte eine erste Bühne geboten hat, die vielen Kulturkneipen, die wunderbare Lettrétage und nicht zuletzt unser Literaturmagazin.

Kürzlich erschien die 10. Ausgabe von alba. Was sind die Schwerpunkte dieser Ausgabe?

alba10 ist im Dualen Jahr Mexiko-Deutschland angesiedelt und wir konnten die Ausgabe mithilfe der Botschaft von Mexiko in Berlin realisieren. Die Ausgabe hat einen starken, aber nicht exklusiven Mexiko-Fokus, ähnlich wie bei alba04 (Zentralamerika und Karibik), alba05 (Brasilien) und alba08 (Chile). Wir konnten wichtige aktuelle AutorInnen wie die Anna Seghers-PreisträgerInnen Yuri Herrera (2016) und Guadalupe Nettel (2009), die Lyrikerinnen Rocío Cerón, Maricela Guerrero, Paula Abramo und Xitlalitl Rodríguez Mendoza für die Zeitschrift gewinnen. Außerdem ist das 2016 tragisch verstorbene Mitglied der mexikanischen Crack-Gruppe Ignacio Padilla vertreten, ebenso die renommierte Autorin Ana García Bergua. Die Texte sind wie immer handverlesen, sie versetzen die LeserInnen in andere Welten und verwischen zum Teil Wahrnehmungs- und Realitätsebenen. Manche Texte verstören oder brechen Oberflächen auf, referieren auf Tierisches, halten den LeserInnen einen Spiegel vor oder sprechen die Beziehung von Literatur und Körper, Literatur und Wirklichkeit an. Alle Texte sind etwas Besonderes, auf das sich unsere LeserInnen freuen können!

Herzlichen Dank an die alba-Redaktion – und alles Gute für die nächsten zehn Ausgaben!

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Weitere Informationen unter www.albamagazin.de

alba kaufen: http://www.albamagazin.de/archivo.php oder vertrieb@albamagazin.de


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