{"id":14753,"date":"2020-12-04T10:40:03","date_gmt":"2020-12-04T09:40:03","guid":{"rendered":"https:\/\/magazin.stadtsprachen.de\/de\/?p=14753"},"modified":"2021-02-26T15:09:05","modified_gmt":"2021-02-26T14:09:05","slug":"issue-no-16","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/stadtsprachen.de\/de\/issue-no-16\/","title":{"rendered":"Issue no. 16"},"content":{"rendered":"<p>Berlin im Lockdown ist ein Phantom seiner selbst. Das Corona-Jahr hat unseren Alltag ver\u00e4ndert und das literarische Leben in hohem Ma\u00dfe ins Internet verlagert. Dorthin, wo das <em>stadtsprachen magazin<\/em> seit seiner Gr\u00fcndung vor vier Jahren zuhause ist. Etliche digitale Ausgaben unserer Veranstaltungsreihe PARATAXE haben es erm\u00f6glicht, dass Stimmen und Texte nicht verstummten, sondern auf diese Weise hier ein neues und breiteres Publikum gefunden haben. Wir haben dieses Jahr auch genutzt, um dank der Unterst\u00fctzung durch die Berliner Senatsverwaltung f\u00fcr Kultur und Europa eine neue, technisch anspruchsvollere digitale Pr\u00e4sentationsform f\u00fcr unser Magazin zu entwickeln \u2013 das <em>stadtsprachen magazin<\/em> hat nun eine leistungs- und zukunftsf\u00e4hige Struktur und ist nun auch unterwegs auf Tablets und Handys m\u00fchelos und im eleganten Design unseres Art Directors Joey Bahlsen und der Web-Grafik-Designerin Carolin Riedel zu lesen; die komplett neue Programmierung kommt von unserem langj\u00e4hrigen Partner Jan Kossick und die Redaktion haben wie immer Birger Hoyer und Joey Bahlsen mit der Unterst\u00fctzung von Lea-Liane Winkler \u00fcbernommen. Die aktuelle Literatur Berlins mit ihren \u00fcber 100 Sprachen zu entdecken und zug\u00e4nglich zu machen ist eine schier unendliche Aufgabe, bei der immer etwas unerw\u00e4hnt, unerledigt, un\u00fcbersetzt bleibt \u2013 aber wir versuchen die besonderen, pr\u00e4genden oder einfach berlintypischen Stimmen, Themen und Stile mit all ihren dynamischen Kontrasten aufzugreifen. Wir bedanken uns deshalb sehr herzlich bei allen Partnern, Beraterinnen, Sympathisanten und \u00dcbersetzerinnen f\u00fcr die zahlreichen Hinweise auf erw\u00e4hnenswerte Autoren und Literatur, wovon es in dieser Stadt mehr gibt, als wir jemals darstellen werden k\u00f6nnen. Und nat\u00fcrlich danken wir den Autor\u00b7innen f\u00fcr ihre Texte und Einsendungen, f\u00fcr den Enthusiasmus, mit dem wir hier mit diesem rein digitalen Magazin in vielen Sprachen eine frei zug\u00e4ngliche Quelle der gegenw\u00e4rtigen Literatur schaffen k\u00f6nnen. Das wollen wir in n\u00e4chster Zeit vertiefen und weiterentwickeln, doch dazu dann mehr in den kommenden Ausgaben.<\/p>\n<p>Die stadtsprachen-Ausgabe Nr. 16 ist unsere erste Ver\u00f6ffentlichung auf der neuen Website und vielleicht eine unserer bemerkenswertesten bisher. Wir haben etliche herausragende Texte zusammengestellt, darunter brandneue \u00dcbersetzungen von Ian Orti, Dola Rosselet und Dilek Mayat\u00fcrk etc. sowie vier Erstver\u00f6ffentlichungen, die wir unseren Freunden von den <em>Osteuropatagen<\/em> und ihrem \u00dcbersetzungsworkshop <em>Voices to be heard<\/em> vom November verdanken, die h\u00e4usliche Gewalt, LGBT+-Rechte und Geschlechterfragen w\u00e4hrend der Pandemie COVID 19 thematisieren. Insgesamt pr\u00e4sentieren wir 25 Texte in 12 verschiedenen Sprachen in einer Vielzahl unterschiedlicher Auspr\u00e4gungen. Wir w\u00fcnschen uns, dass Euch, den Lesenden diese literarischen Erkundungen ebenso viel Freude bringen wie uns!<\/p>\n<p>Die <em>stadtsprachen<\/em> Redaktion<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin im Lockdown ist ein Phantom seiner selbst. Das Corona-Jahr hat unseren Alltag ver\u00e4ndert und das literarische Leben in hohem Ma\u00dfe ins Internet verlagert. Dorthin, wo das stadtsprachen magazin seit seiner Gr\u00fcndung vor vier Jahren zuhause ist. 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