{"id":17164,"date":"2021-10-18T15:41:22","date_gmt":"2021-10-18T13:41:22","guid":{"rendered":"https:\/\/stadtsprachen.de\/en\/?post_type=stsp_text&#038;p=17164"},"modified":"2021-10-28T13:26:49","modified_gmt":"2021-10-28T11:26:49","slug":"maximova_werkstattbericht","status":"publish","type":"stsp_text","link":"https:\/\/stadtsprachen.de\/de\/text\/maximova_werkstattbericht\/","title":{"rendered":"Werkstattbericht"},"content":{"rendered":"<p>Meinen Einstieg ins literarische \u00dcbersetzen verdanke ich meiner Bekanntschaft mit <a href=\"https:\/\/stadtsprachen.de\/de\/artist\/ilia-kitup\/\">Ilia Kitup<\/a> \u2013 Dichter, K\u00fcnstler, Comic-Autor, Musiker und Herausgeber, der in Berlin wohnt und dort seinen \u201ePropeller\u201c Verlag betreibt. Die Geschichte nahm ihren Lauf im M\u00e4rz 2016, als Ilia Kitup das Angebot an mich herantrug, Gedichte und Kurzgeschichten aus dem neuen Buch von Alex Galper, einem russischsprachigen Dichter, der in New York lebt, ins Deutsche zu \u00fcbertragen. Ich studierte damals Konferenzdolmetschen an der Universit\u00e4t Heidelberg und war ohnehin nur noch damit besch\u00e4ftigt, Texte aus einer Sprache in die andere zu jagen und nach passenden Formulierungen zu suchen. Ich machte mich an die Arbeit und lie\u00df mich dabei intuitiv von der inoffiziellen Maxime des Konferenzdolmetschens leiten: \u201eWeg vom Wort!\u201c. Wie der Spruch nahelegt, geht es darum, den Kerngedanken einer \u00c4u\u00dferung wiederzugeben, ohne dabei an einzelnen W\u00f6rtern h\u00e4ngen zu bleiben. Freie Verse von Alex Galper, der in seinen Texten eher mit Aufbau von Spannung und Dynamik als mit Reimen oder \u00e4hnlichen Klangeffekten arbeitet, waren in dieser Hinsicht ein sehr guter Einstieg. Das Buch erschien bei \u201ePropeller\u201c im Sommer des gleichen Jahres und wurde bei einer Lesung in Berlin pr\u00e4sentiert. Darauf folgten Prosa-Miniaturen des finnischen Autors Lassi H\u00ffv\u00e4rinen, die ich auf dem Umweg \u00fcbers Englische ins Deutsche \u00fcbertrug, und als n\u00e4chstes \u2013 ein Buch von Ilia Kitup selbst, n\u00e4mlich der Gedichtband \u201e1998. Aus dem Nachlass der Neuen Proletarischen Kunst\u201c. Auch diese Gedichte waren ungereimt (bis auf eine Ausnahme, auf die ich am Ende meines Berichts eingehen m\u00f6chte), hatten jedoch eine strenge metrische Struktur. Diese versuchte ich im Deutschen zu rekonstruieren und musste mir dabei unterschiedlichste L\u00f6sungen einfallen lassen. Mit Reflexionen dar\u00fcber schloss ich dann auch mein Masterstudium in Heidelberg ab, indem ich sie zum Thema meiner Abschlussarbeit machte: \u201eWeg vom Wort und zur\u00fcck zu ihm: Erkenntnisse aus der eigenen Erfahrung als \u00dcbersetzerin der Gedichte von Alex Galper und Ilia Kitup\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Beim \u00dcbersetzen von Poesie geht es stets um eine Gratwanderung zwischen Sinn-, Form- und Wirkungstreue (Unterscheidung nach Andreas Wittbrodt). In seltensten F\u00e4llen l\u00e4sst sich ein Gedicht ohne Abstriche bei dem Einen oder Anderen \u00fcbertragen. Je strenger das formale \u201eKorsett\u201c der Vorlage, desto schwieriger ist es dann beim \u00dcbersetzen. Meine gr\u00f6\u00dfte \u00fcbersetzerische Herausforderung waren bisher die Gedichte aus Ilia Kitups \u201eGibt es Leben auf dem Mars? 33 bezeichnende Parallelen\u201c: Jeweils aus vier Zeilen bestehend, weisen sie nicht nur eine strenge inhaltliche Struktur (in den ersten zwei Zeilen wird ein Geschehnis auf der Erde beschrieben, in den letzten zwei Zeilen \u2013 ein Ereignis, das zur gleichen Zeit auf dem Mars passiert), sondern auch ein bestimmtes Versma\u00df und Reimschema auf. Filigran und sehr fein justiert auf der Formebene, decken sie inhaltlich ein ganzes Universum ab: episch, historisch, allgemein und spezifisch, ernst und humorvoll. Ich traute mich heran und versuchte, nach M\u00f6glichkeit sowohl das Metrum als auch den Reim beizubehalten, musste aber immer wieder aufs Neue entscheiden: Wie weit wage ich mich von der Vorlage weg und welche semantischen oder strukturellen Verschiebungen nehme ich dabei in Kauf? Die\u00a0Entscheidung fiel von Text zu Text unterschiedlich aus. Manchmal ergab sich die \u00dcbersetzung fast von alleine:<\/p>\n<p><strong>Original<\/strong><br \/>\n7<br \/>\n\u0412 \u0440\u043e\u0441\u0441\u0438\u0439\u0441\u043a\u0438\u0445 \u043f\u0440\u0438\u0441\u0443\u0442\u0441\u0442\u0432\u0438\u044f\u0445 \u043c\u043d\u043e\u0433\u043e \u0441\u0442\u043e\u043b\u0435\u0442\u0438\u0439<br \/>\n\u041f\u043e\u0434\u0440\u044f\u0434 \u0437\u0430\u0441\u0435\u0434\u0430\u044e\u0442 \u043e\u0434\u043d\u0438 \u0434\u0443\u0440\u0430\u043a\u0438.<br \/>\n\u0410 \u043c\u0430\u0440\u0441\u0438\u0430\u043d\u0435 \u043f\u043e\u0447\u0442\u0438 \u043d\u0430 \u0434\u0432\u0435 \u0442\u0440\u0435\u0442\u0438<br \/>\n\u0423\u043c\u0435\u043d\u044c\u0448\u0438\u043b\u0438 \u044d\u043a\u0441\u043f\u043e\u0440\u0442 \u0437\u0435\u043b\u0451\u043d\u043e\u0439 \u043c\u0443\u043a\u0438.<\/p>\n<p><strong>W\u00f6rtliche \u00dcbersetzung<\/strong><br \/>\n7<br \/>\nIn russischen \u00c4mtern sitzen viele Jahrhunderte<br \/>\nUnunterbrochen nur noch Dummk\u00f6pfe.<br \/>\nDie Marsianer haben fast um zwei Drittel<br \/>\nDen Export von gr\u00fcnem Mehl gesenkt.<\/p>\n<p><strong>Meine Endversion<br \/>\n<\/strong>7<br \/>\nJahrhundertelang werden \u00c4mter in Russland<br \/>\nNur noch von Dummen und D\u00fcmmsten besetzt.<br \/>\nDie Marsianer haben vor Kurzem<br \/>\nDen Gr\u00fcnmehlexport auf ein Drittel gesenkt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Manchmal musste ich Umwege suchen und Kompromisse eingehen:<\/p>\n<p><strong>Original<\/strong><br \/>\n32<br \/>\n\u041a\u043e\u0433\u0434\u0430 \u0420\u043e\u0431\u0438\u043d\u0437\u043e\u043d \u043f\u043e \u0444\u0430\u043c\u0438\u043b\u0438\u0438 \u041a\u0440\u0443\u0437\u043e<br \/>\n\u041e\u0442\u0441\u0442\u0440\u043e\u0438\u043b \u0441\u0432\u043e\u0439 \u0434\u043e\u043c \u0438 \u0437\u0430\u0432\u0451\u043b \u043f\u043e\u0440\u043e\u0441\u044f\u0442,<br \/>\n\u041d\u0430 \u041c\u0430\u0440\u0441\u0435 \u0442\u0440\u0438 \u0442\u043e\u043d\u043d\u044b \u043d\u0435\u043f\u0442\u0443\u043d\u0441\u043a\u043e\u0433\u043e \u0433\u0440\u0443\u0437\u0430<br \/>\n\u0422\u0430\u043c\u043e\u0436\u0435\u043d\u043d\u0438\u043a\u0438 \u043e\u0442\u043e\u0441\u043b\u0430\u043b\u0438 \u043d\u0430\u0437\u0430\u0434.<\/p>\n<p><strong>W\u00f6rtliche \u00dcbersetzung<\/strong><br \/>\n32<br \/>\nAls Robinson mit dem Nachnamen Crusoe<br \/>\nSein Haus fertig gebaut hatte und Ferkel anschaffte,<br \/>\nSchickten die Zollbeamten vom Mars<br \/>\nEine Ladung von drei Tonnen zur\u00fcck nach Neptun.<\/p>\n<p><strong>Meine Endversion<\/strong><br \/>\n32<br \/>\nAls Robinson mit dem Nachnamen Crusoe<br \/>\nSein Haus samt einer Ferkelfarm baute,<br \/>\nGing eine Ladung von dreihundert Tonnen<br \/>\nZur\u00fcck nach Neptun \u2013 weil der Zoll\u00b4s nicht erlaubte.<\/p>\n<p>Des Rhythmus halber wurden hier aus drei Tonnen ganze dreihundert, aus eventuell nur ein paar Ferkeln gleich eine Farm, und auf die Angabe \u201eauf dem Mars\u201c verzichtete ich g\u00e4nzlich \u2013 im Vertrauen darauf, dass beim Gedicht Nummer 32 der Leser oder die Leserin die geographische Zuordnung bereits verinnerlicht haben wird. W\u00e4hrend das Original einen Kreuzreim aufweist und keine allzu \u00e4hnlichen bzw. zur gleichen Wortart geh\u00f6renden W\u00f6rter miteinander paart (\u041a\u0440\u0443\u0437\u043e \u2013 \u0433\u0440\u0443\u0437\u0430, \u043f\u043e\u0440\u043e\u0441\u044f\u0442 \u2013 \u043d\u0430\u0437\u0430\u0434), begn\u00fcgt sich die \u00dcbersetzung mit nur einem Reimpaar, und zwar zwischen zwei Verben: baute \u2013 erlaubte. Trotz dieser \u201eUngereimtheiten\u201c hoffe ich, die Tonalit\u00e4t des Autors getroffen und beim Leser oder der Leserin die gleiche Vorstellung evoziert zu haben, die beim Lesen des Originals entsteht, \u2013 ganz im Sinne der <em>scene-and-frames<\/em>-Semantik, wie es in der \u00dcbersetzungswissenschaft hei\u00dft. Unter <em>scene<\/em> (Szene) wird dabei ein Bild, eine Vorstellung oder Erinnerung an eine Situation verstanden, die beim Lesen des Textes hervorgerufen wird. Die entsprechende sprachliche Gestaltung wird als <em>frame<\/em>, also Rahmen, bezeichnet. Als \u00dcbersetzer oder \u00dcbersetzerin hat man die M\u00f6glichkeit, den jeweiligen Ausschnitt im kinematographischen Sinne zu modifizieren: bestimmte Details auszublenden oder umgekehrt \u2013 anzuleuchten oder hinzuzuf\u00fcgen. Als Beispiel m\u00f6chte ich, wie versprochen, ein Gedicht aus Kitups \u201e1998\u201c anf\u00fchren:<\/p>\n<p><strong>\u0418\u0432\u0430\u043d, \u0448\u0430\u0445\u0442\u0451\u0440<\/strong><br \/>\n\u0418\u0432\u0430\u043d \u2013 \u0448\u0430\u0445\u0442\u0451\u0440. \u041e\u043d \u0440\u0443\u0431\u0438\u0442 \u0442\u043e\u043b\u0449\u0438 \u0433\u043e\u0440<br \/>\n\u0418 \u0432 \u043c\u0435\u0442\u0430\u0444\u0438\u0437\u0438\u043a\u0435 \u0430\u0438\u0434\u043e\u0432\u044b\u0445 \u0433\u043b\u0443\u0431\u0438\u043d<br \/>\n\u041e\u043d \u0438\u0441\u043a\u0443\u0448\u0451\u043d \u043a\u0430\u043a \u043c\u0430\u043b\u043e \u043a\u0442\u043e \u043d\u0430 \u0441\u0432\u0435\u0442\u0435 \u2013<br \/>\n\u041f\u043e \u0432\u0435\u0440\u0445\u043d\u044e\u044e \u043b\u0438 \u043a\u0440\u043e\u043c\u043a\u0443 \u0433\u043e\u0440\u0438\u0437\u043e\u043d\u0442\u0430,<br \/>\n\u041f\u043e \u043d\u0438\u0436\u043d\u044e\u044e \u043b\u044c \u2013 \u043d\u0435\u0432\u0430\u0436\u043d\u043e. \u0412 \u0433\u043b\u0443\u0431\u0438\u043d\u0435<br \/>\n\u041d\u0435\u0442 \u0441\u0443\u0449\u0435\u0441\u0442\u0432\u0430 \u0440\u0430\u0437\u0443\u043c\u043d\u0435\u0435 \u0418\u0432\u0430\u043d\u0430.<br \/>\n\u0410 \u043d\u0430 \u043f\u043e\u0432\u0435\u0440\u0445\u043d\u043e\u0441\u0442\u0438 \u2013 \u0441\u043e\u0432\u0441\u0435\u043c \u0434\u0440\u0443\u0433\u043e\u0439 \u0440\u0430\u0441\u043a\u043b\u0430\u0434.<br \/>\n\u041f\u0440\u0430\u0432\u0438\u0442\u0435\u043b\u0438 \u043f\u0443\u0437\u0430\u0442\u044b\u0435 \u0441\u043e\u0432\u0441\u0435\u043c \u043d\u0430 \u043f\u043b\u0430\u0442\u044f\u0442 \u0434\u0435\u043d\u0435\u0433<br \/>\n\u0418\u0432\u0430\u043d\u0443 \u0437\u0430 \u043f\u0440\u043e\u0434\u0435\u043b\u0430\u043d\u043d\u044b\u0439 \u0438\u043c \u0442\u0440\u0443\u0434.<br \/>\n\u0418\u0432\u0430\u043d \u0440\u0430\u0431\u043e\u0442\u0430\u0435\u0442, \u043d\u0430\u0432\u0435\u0440\u043d\u043e, \u043f\u043e \u043f\u0440\u0438\u0432\u044b\u0447\u043a\u0435,<br \/>\n\u0418\u043d\u0435\u0440\u0446\u0438\u0438, \u0442\u0440\u0430\u0434\u0438\u0446\u0438\u0438, \u0441\u0443\u0434\u044c\u0431\u044b.<br \/>\n\u0410 \u043c\u043e\u0436\u0435\u0442, \u0438\u0437 \u043f\u0440\u0438\u043b\u0438\u0447\u044c\u044f.<br \/>\n\u0418\u0432\u0430\u043d \u0440\u0430\u0431\u043e\u0442\u0430\u0435\u0442, \u043e\u043d \u043a\u0430\u043a \u043e\u0432\u0446\u0430,<br \/>\n\u041d\u043e \u043e\u043d \u043e\u0431\u0438\u0436\u0435\u043d.<br \/>\n\u041d\u0435\u0443\u0436\u0442\u043e \u0441\u043d\u043e\u0432\u0430 \u0432\u043e\u0439\u043d\u0430 \u0434\u0432\u043e\u0440\u0446\u0430\u043c?<br \/>\n\u041c\u0438\u0440 \u2013 \u0445\u0438\u0436\u0438\u043d\u0430\u043c?<\/p>\n<p><strong><br \/>\nIwan, der Bergmann<\/strong><br \/>\nIwan der Bergmann, bricht schwersten Stein.<br \/>\nDie Metaphysik des Hades-Tiefen<br \/>\nIst ihm wie keinem anderen vertraut,<br \/>\nOb ober- oder unterhalb des Horizonts \u2013<br \/>\nDies spielt hier keine Rolle. In der Tiefe<br \/>\nIst er das Wesen, das am klarsten denkt.<br \/>\nDoch \u00fcber Tage sieht es anders aus.<br \/>\nFettb\u00e4uchige Regierer zahlen<br \/>\nKein Geld f\u00fcr die getane Arbeit.<br \/>\nIwan macht weiter \u2013 wohl aus Gewohnheit,<br \/>\nNach Tradition, sich seinem Schicksal beugend,<br \/>\nMag auch sein: aus purem Anstand.<br \/>\nIwan macht weiter, er ist wie ein Schaf,<br \/>\nJedoch erbost \u00fcber die Hirten.<br \/>\nIst es erneut soweit? Wie hie\u00df es mal im Westen?<br \/>\nFriede \u2013 den H\u00fctten, Krieg den Pal\u00e4sten?<\/p>\n<p>Als einziges im Band weist das Gedicht am Ende zwei Reimpaare auf: \u201e\u043e\u0432\u0446\u0430 \u2013 \u0434\u0432\u043e\u0440\u0446\u0430\u043c\u201c (\u201eSchaf\u201c \u2013 \u201ePal\u00e4ste\u201c) und \u201e\u043e\u0431\u0438\u0436\u0435\u043d \u2013 \u0445\u0438\u0436\u0438\u043d\u0430\u043c\u201c (\u201eerbost\u201c \u2013 \u201eH\u00fctten\u201c). Um Reime im Deutschen herzustellen, habe ich jeweils eine Eigenkreation eingef\u00fcgt: \u201e\u00fcber die Hirten\u201c und \u201eWie hie\u00df es mal im Westen\u201c. W\u00e4hrend \u201edie Hirten\u201c mir ziemlich gleich in den Sinn kamen, habe ich f\u00fcr die Idee mit dem \u201eWesten\u201c einige Zeit gebraucht. Auf der Suche nach Inspiration recherchierte ich \u00fcber die Herkunft des Mottos \u201eFriede den H\u00fctten, Krieg den Pal\u00e4sten!\u201c und fand heraus, dass es auf die Franz\u00f6sische Revolution zur\u00fcckgeht und die deutsche Pr\u00e4gung vom jungen Georg B\u00fcchner stammt, der mit diesem Schlagwort seine 1834 publizierte Flugschrift \u201eDer hessische Landbote\u201c er\u00f6ffnete. Frankreich, Deutschland \u2026 \u2013 aus russischer Sicht (siehe: Iwan) ist es auf jeden Fall westlich zu verorten! Durch diese Einf\u00fcgungen entsteht in der \u00fcbersetzten Version eine eigene Poetizit\u00e4t, die zwar anders als im Originaltext funktioniert, diesem aber hoffentlich gerecht wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Dieser Werkstattbericht entstand im Rahmen des Projektes texthelden. Mit den Projekt <a href=\"https:\/\/stadtsprachen.de\/en\/texthelden\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">texthelden &#8211; Berlin setzt \u00fcber<\/a>\u00a0stellt die Berliner Literarische Aktion in zusammenarbeit mit dem stadtsprachen magazin im Jahr 2021 die \u00dcbersetzer*innen in den Fokus der Aufmerksamkeit.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meinen Einstieg ins literarische \u00dcbersetzen verdanke ich meiner Bekanntschaft mit Ilia Kitup \u2013 Dichter, K\u00fcnstler, Comic-Autor, Musiker und Herausgeber, der in Berlin wohnt und dort seinen \u201ePropeller\u201c Verlag betreibt. 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