{"id":17904,"date":"2022-03-24T13:33:32","date_gmt":"2022-03-24T12:33:32","guid":{"rendered":"https:\/\/stadtsprachen.de\/de\/?post_type=stsp_text&#038;p=17904"},"modified":"2022-03-24T15:43:08","modified_gmt":"2022-03-24T14:43:08","slug":"alles-verhandlungssache-ein-werkstattbericht","status":"publish","type":"stsp_text","link":"https:\/\/stadtsprachen.de\/de\/text\/alles-verhandlungssache-ein-werkstattbericht\/","title":{"rendered":"Alles Verhandlungssache? Ein Werkstattbericht"},"content":{"rendered":"<p>Eine Zeitschrift fragt mich an, ob ich einen Auszug aus einem Buch \u00fcbersetze. Eine Art Roadmovie abseits der Gro\u00dfst\u00e4dte und urbanen Zentren, in leichtem, plauderhaftem Ton geschrieben: Reisebeschreibungen, skurrile Beobachtungen, Schilderungen von Unterhaltungen und Dialoge. Ich lese in den Text rein. Er sieht interessant und nicht besonders kompliziert aus. Klar mache ich das. Ein gr\u00f6\u00dferes Projekt muss davor noch abgeschlossen werden, aber dann habe ich Zeit f\u00fcr die \u00dcbersetzung. Die Redaktion gibt gr\u00fcnes Licht, ich sage zu.<\/p>\n<p>Das Projekt, das noch abgeschlossen werden will, ist ein ausgewachsenes Buch von sechshundert Seiten, das in den Satz gegeben werden muss. Keine \u00dcbersetzung, blo\u00df eine Redaktion, aber trotzdem ein Marathon und Kraftakt. Anschlie\u00dfend hei\u00dft es durchatmen und Liegengebliebenes erledigen. Ach so, und die Auffrischungsimpfung steht ja auch noch an. \u201eIn Ihrem Alter haben Sie das Anrecht auf Moderna. Sie wissen doch, der Rolls-Royce unter den Impfstoffen\u201c, versucht mich der Arzt im Impfzentrum aufzumuntern. Ich gehe nicht darauf ein und halte blo\u00df meinen Arm hin.<\/p>\n<p>Drei Tage nach der Impfung lassen sich die Grippesymptome nicht mehr ignorieren, ich habe keine Kraft und geh\u00f6re ins Bett. Die Konsequenz: Der Abgabetermin ist nicht zu halten. Als ich mich endlich zerknirscht bei der Redaktion melde, h\u00f6re ich nur ein resigniertes: \u201eDu bist leider nicht der Einzige\u00a0&#8230;\u201c<\/p>\n<p>Doch schlie\u00dflich ist es so weit, ich tauche in den Text ein, das eigentliche Abenteuer beginnt. Zun\u00e4chst lese ich mich ein, um ein Gef\u00fchl f\u00fcr den \u201eSound\u201c, die Erz\u00e4hlweise, die Geschichte zu bekommen. Der Auszug ist nicht der Beginn des Buches, also habe ich mir das Buch besorgt. Schlie\u00dflich sollte ich mindestens so viel wissen wie der Leser, der das Buch von Anfang an gelesen hat. Besser w\u00e4re es, das ganze Buch zu kennen, aber daf\u00fcr ist keine Zeit. Anschlie\u00dfend \u00fcbersetze ich drauflos, denn dabei merkt man am besten, wo es vielleicht klemmt. Und es klemmt auch schon bald. Der so einfach und unscheinbar daherkommende Text mit seinen kurzen S\u00e4tzen bereitet mir, was ich nicht erwartet hatte, syntaktische Probleme.<\/p>\n<p>Ist das Subjekt im Polnischen ein Personalpronomen, so wird es meist weggelassen. Auch die k\u00fcrzesten S\u00e4tze wirken dadurch nicht eint\u00f6nig, da sie mit wechselnden Verben immer wieder anders beginnen. Im Deutschen funktioniert das nicht. Durch die Ich-Perspektive der Erz\u00e4hlung w\u00fcrde stellenweise jeder zweite Satz mit \u201eIch \u2026\u201c beginnen, wenn nicht gar etliche hintereinander. Hier gilt es kreativ zu werden, S\u00e4tze umzustellen, Nebens\u00e4tze einzuf\u00fcgen, S\u00e4tze zusammenzuziehen, damit es nicht zu redundant und langweilig wird. Nun gut, das l\u00e4sst sich machen, wenn nicht sofort beim \u00dcbersetzen, dann sp\u00e4ter beim Korrekturlesen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach einigen Seiten begegnet mir eine Person, an der ich mir die Z\u00e4hne ausbei\u00dfe. Ein \u201eOrtsans\u00e4ssiger\u201c, er stammt urspr\u00fcnglich aus der Gegend von Zakopane, also aus dem Tatra-Gebirge im S\u00fcden Polens an der Grenze zur Slowakei, lebt aber schon seit 40\u201350 Jahren in den Bieszczady ganz im S\u00fcdosten Polens. Allein schon sein Name ist un\u00fcbersetzbar. Abgeleitet von einem Toponym, dem Namen der Region, bezeichnet er eine hier ans\u00e4ssige, von hier stammende Person. Zu dumm, dass es keinen deutschen Begriff f\u00fcr die Bieszczady gibt, sonst w\u00e4re es einfach. Dann w\u00fcrde ich genauso verfahren, wie wenn ich aus K\u00f6ln einen K\u00f6lner oder aus Posen einen Posener mache. Aber ein Bieszczadyer\u00a0\u2013 nein, das versteht niemand. Also experimentiere ich herum. M\u00f6glicherweise kann ich den Namen ersetzen? Die Region wird ohnehin genannt, vielleicht kann ich einfach sagen der \u201eOrtsans\u00e4ssige\u201c, der \u201eEinheimische\u201c? Nein, alles viel zu steif. Von \u201eEingeborener\u201c ganz zu schweigen! \u201eDer von hier\u201c w\u00fcrde vielleicht noch funktionieren. Aber die Bezeichnung kommt ein gutes Dutzend Mal vor, die Wiederholung ist langweilig und ebenfalls h\u00f6lzern. Ich variiere mit \u201eder Typ von hier\u201c, \u201eder Typ\u201c \u2026 Schlie\u00dflich l\u00f6sche ich alle Versuche wieder und schreibe an der ersten Stelle im Text: \u201eUnd da steht einer von hier, ein Bieszczadnik.\u201c Damit ist der Name gesetzt und erkl\u00e4rt, wenn auch nicht \u00fcbersetzt. Die Leserinnen und Leser werden schon damit klarkommen. Und nebenbei gelingt es dadurch, die Situationskomik zu erhalten, denn es hei\u00dft an einer Stelle: \u201eIch bestelle ein lokales Bier aus den Bieszczady und das \u201aTatra\u2018 f\u00fcr den Bieszczadnik.\u201c<\/p>\n<p>Aber damit nicht genug. Der Mann flucht am laufenden Band und spricht obendrein noch im Dialekt. Na das kann ja heiter werden! Eigentlich sind das Herausforderungen, die das \u00dcbersetzen erst richtig interessant machen, aber unter Zeitdruck k\u00f6nnen sie einem auch den letzten Nerv rauben. Anfangs \u00fcberlege ich, ob das f\u00fcr die slawischen Sprachen so typische sexualisierte Fluchen f\u00fcr die Darstellung der Figur wichtig ist und entsprechende Metaphern sich an manchen Stellen gar zu einem Subtext auswachsen. Aber dann entscheide ich mich, dass die Unmittelbarkeit der Dialoge, die M\u00fcndlichkeit des Textes im Vordergrund steht, und \u00fcbersetze einb\u00fcrgernd durch anales Fluchen. Ein Redakteur, den ich nach seiner Meinung frage, best\u00e4rkt mich darin. Aus dem Mobiltelefon zum Beispiel, das der Mann auf Polnisch als \u201eSchwanz\u201c bezeichnet, wird nun ein Arsch: \u201eAls sie noch nicht registriert waren, da hab ich die \u00c4rsche nur so rumgeschleudert. Wenn ich schei\u00dfe drauf war, ist immer einer geflogen. Ich hab den Arsch auf den Boden gepfeffert oder hinter mich und hab mir nen neuen gekauft.\u201c<\/p>\n<p>Und dann ist da noch der Dialekt\u00a0\u2026 Ja, was spricht er denn eigentlich genau? Soll das eine Art \u201eGoralisch\u201c sein, die Mundart der \u201eBergbewohner\u201c im polnisch-slowakischen Grenzgebiet? Immerhin stammt der Mann ja aus der Gegend von Zakopane, aus der Tatra. Aber er lebt schon sehr lange in den Bieszczady, also deutlich weiter im Osten als ich den goralischen Dialekt verorte. Und au\u00dferdem ist er \u201eder Bieszczadnik\u201c! Da auch andere Figuren in dem Text so sprechen wie er, entscheide ich mich f\u00fcr die Lesart, dass der Autor die lokale Mundart der Bieszczady andeuten will. Im Text funktioniert das vor allem durch Lautverschiebungen von \u201ea\u201c zu \u201eo\u201c. Na das geht doch auch im Deutschen, warum nicht eine Kunstsprache erschaffen, die sich daran anlehnt? \u201eDos konnst du gleich zur\u00fcckgeben, so etwos trinke ich nicht \u2026 So ein Koltes aus dem K\u00fchlschronk \u2026\u201c Oder: \u201e\u2026 wenn ich betrunken bin, losse ich den Orsch zwei Toge auf der Bonk vor dem Loden liegen.\u201c Nein, das taugt als Parodie, aber nicht als s\u00fcdostpolnischer Dialekt. Und ist eine solche Lautverdunkelung nicht auch aus s\u00fcddeutschen Dialekten bekannt? Ich sehe schon die Leserinnen und Leser vor mir, wie sie sich redlich bem\u00fchen, das laut auszusprechen, und dabei ungewollt einen Menschen in bayerischer Tracht vor Augen haben. Nein, ein \u201eBieszczadnik\u201c sollte weder Bairisch, K\u00f6lsch, Berlinerisch noch Hamburger Platt sprechen. Auch in dieser Sache halte ich R\u00fccksprache mit der Redaktion. Letztlich entscheide ich mich, auf einen erfundenen Dialekt zu verzichten, die Dialoge daf\u00fcr aber deutlich umgangssprachlich zu markieren: \u201eKannste gleich wieder zur\u00fcckgeben, so was trink ich nich \u2026 So was Kaltes aus dem K\u00fchlschrank trink ich nich, aus der B\u00fcchse auch nich, los, gibs zur\u00fcck! Solln dir eins in der Flasche geben und warm.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u00dcberhaupt zeichnet sich der Text, den ich \u00fcbersetze, durch ein plauderhaftes, ungezwungenes Erz\u00e4hlen und eine M\u00fcndlichkeit aus. In den Dialogen ergibt sich das quasi von selbst. Dort, wo von Unterhaltungen berichtet wird, muss ich mich entscheiden: Verwende ich indirekte Rede, d.\u00a0h. den sachlicher und distanzierter wirkenden Konjunktiv, oder eine Art erlebter Rede im Indikativ. Ich entscheide mich f\u00fcr Zweiteres, weil es unmittelbarer und lebendiger wirkt. An zwei, drei Stellen \u00fcbernehme ich sogar elliptische Satzstrukturen, was ich sonst ungern mache. Hier st\u00f6rt mich das aber nicht, weil es zu der Erz\u00e4hlweise passt. Die \u00dcbersetzung nimmt Form an. Die wichtigsten Entscheidungen sind getroffen, ein paar Verst\u00e4ndnisfragen vom Autor beantwortet.<\/p>\n<p>Apropos Verst\u00e4ndnisfragen und Autor\u00a0\u2026 Grunds\u00e4tzlich bin ich der Meinung, Texte sollten unabh\u00e4ngig von ihren Produzentinnen und Produzenten funktionieren, ganz egal ob es Originale oder \u00dcbersetzungen sind. F\u00fcr den \u00dcbersetzungsvorgang bedeutet das, dass ich die Begr\u00fcndung f\u00fcr meine Interpretationen und Entscheidungen an erster Stelle im Text selbst suche. Trotzdem ist mir der Kontakt zu den Autorinnen und Autoren sehr wichtig. Einerseits, weil es interessante Begegnungen sind, aus denen manchmal sogar Freundschaften entstehen. Andererseits, weil es vorkommt, dass ich mich zwischen zwei Interpretationsm\u00f6glichkeiten nicht entscheiden kann, etwas nicht verstehe oder nicht erkenne. Letzteres passiert mir auch hier, wo es im Text hei\u00dft, der Protagonist h\u00f6re bei der Autofahrt abwechselnd Yerzmyeys <em>Chiptunes<\/em> vom ZX Spectrum und C. C. Catch, manchmal mache er das \u201eRegen-Lied\u201c an. Meine erste Assoziation ist <em>Singin\u2019 in the Rain<\/em>, aber sicher ist sicher, lieber noch mal rasch pr\u00fcfen, ob er das wohl meint. Meine Suchmaschine spuckt mir jede Menge Alternativen aus, angefangen mit <em>Rain <\/em>von den Beatles \u00fcber <em>The Rain Song <\/em>von Led Zeppelin bis hin zu zahlreichen polnischen Kinderliedern, in denen zuckers\u00fc\u00dfe Stimmchen singen \u201eplitsch platsch macht der Regen\u00a0\u2026\u201c Der Autor hilft mir auf die Spr\u00fcnge und schickt mir einen Youtube-Link. Mit mehr Aufmerksamkeit h\u00e4tte ich selbst die L\u00f6sung im Buch finden k\u00f6nnen, denn das Regen-Lied wurde schon an anderer Stelle erw\u00e4hnt, allerdings unter dem Namen <em>Die Zigeunerin stahl ein Huhn.<\/em> Da ich die betreffende Stelle nicht \u00fcbersetzen soll, ist die Anspielung nicht zu verstehen. Alles, was Assoziationen in Richtung englischsprachiger Songs weckt, w\u00e4re falsch. Fu\u00dfnoten und gr\u00f6\u00dfere Erg\u00e4nzungen m\u00f6chte ich vermeiden. Also schlage ich dem Autor vor, minimal zu erg\u00e4nzen und \u201eLied \u00fcber die Zigeunerin und den Regen\u201c zu schreiben. Unterdessen lese ich noch einmal gr\u00fcndlich Korrektur und \u00fcberarbeite letzte Dinge. Die Zeit dr\u00e4ngt inzwischen gewaltig, aber ich habe noch keine Antwort auf meinen Vorschlag. Nun, dann nehme ich das also auf meine Kappe, erg\u00e4nze die Stelle und schicke die \u00dcbersetzung ab.<\/p>\n<p>Man k\u00fcndigt mir an, dass ich das redigierte \u00dcbersetzungsmanuskript noch einmal bekomme. Als ich nichts h\u00f6re, frage ich nach und erhalte schlie\u00dflich den schon gesetzten Text. In der Redaktion spricht man Polnisch, was sehr sch\u00f6n und hilfreich ist f\u00fcr mich als \u00dcbersetzer. Aber auch die \u201eZigeunerin\u201c ist wieder verschwunden, jetzt hei\u00dft es \u201eLied \u00fcber den Regen\u201c. Nun ja, da h\u00e4tte ich mir einige Zeit sparen k\u00f6nnen. Vielleicht h\u00e4tte ich den Song dann auch einfach \u201eRegen-Lied\u201c genannt, aber ich lasse es darauf beruhen.<\/p>\n<p>Viel wichtiger ist, dass an einigen Stellen der \u00dcbersetzung indirekte Rede eingef\u00fcgt wurde. Doch leider nicht konsequent. So macht der Text einen unfertigen Eindruck. Was nun? Ich ringe mich dazu durch, der verantwortlichen Redakteurin und ihrer Entscheidung zu vertrauen, und erg\u00e4nze systematisch die indirekte Rede. Doch das f\u00fchrt zu weiteren \u00c4nderungen. Manches, was die \u201eM\u00fcndlichkeit\u201c der Erz\u00e4hlweise ausgemacht hat, bei\u00dft sich mit dem Konjunktiv\u00a0\u2013 es ist, als w\u00fcrden verschiedene Sprachregister knirschend aufeinandersto\u00dfen. Mit etlichen kleineren \u00c4nderungen l\u00e4sst sich das beheben, was noch einmal Aufwand f\u00fcr alle Beteiligten bedeutet. Die \u00c4nderungen werden \u00fcbernommen, wof\u00fcr ich dankbar bin. Und die Redakteurin ist zufrieden. Mir bleibt das schlechte Gewissen, den Zeitdruck verursacht zu haben. Und es bleibt mir das sch\u00f6ne Beispiel daf\u00fcr, wie sehr eine \u00dcbersetzung das Ergebnis von Verhandlungsprozessen ist: zwischen Text und \u00dcbersetzer, zwischen Autor und \u00dcbersetzer, zwischen Lektorat und \u00dcbersetzer.<\/p>\n<p>Ist aber tats\u00e4chlich alles Verhandlungssache? Ja und nein. Ja, da ohne Verhandeln\u00a0\u2013 ohne Abw\u00e4gung, Interpretation und strategische Entscheidungen\u00a0\u2013 kein \u00dcbersetzen m\u00f6glich ist. Und nein: Nicht alles ist verhandelbar; auch darf Verhandlungsbereitschaft beim \u00dcbersetzen nicht mit Beliebigkeit verwechselt werden, im Gegenteil. Umberto Eco und sein \u00dcbersetzer Burkhart Kroeber haben das sch\u00f6n in Worte gefasst: \u201e\u2026 die Neigung zu glauben, da\u00df eine \u00dcbersetzung immer m\u00f6glich ist, wenn man den Text mit passionierter Komplizenschaft interpretiert hat, [\u2026] die engagierte Suche nach dem, was f\u00fcr uns der tiefere Sinn des Textes ist, und die F\u00e4higkeit, in jedem Augenblick \u00fcber die L\u00f6sung zu verhandeln, die uns als die beste erscheint\u201c<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a>, erm\u00f6glichen es uns, dem Text \u201etreu\u201c zu sein. Das ist nichts weniger als das Abenteuer des \u00dcbersetzens.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Umberto Eco, <em>Quasi dasselbe mit anderen Worten. \u00dcber das \u00dcbersetzen<\/em>, aus dem Italienischen von Burkhart Kroeber, M\u00fcnchen 2006.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Dieser Werkstattbericht entstand im Rahmen des Projektes texthelden. Mit den Projekt\u00a0<a href=\"https:\/\/stadtsprachen.de\/en\/texthelden\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">texthelden \u2013 Berlin setzt \u00fcber<\/a>\u00a0stellt die Berliner Literarische Aktion in zusammenarbeit mit dem stadtsprachen magazin im Jahr 2021 die \u00dcbersetzer*innen in den Fokus der Aufmerksamkeit.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Zeitschrift fragt mich an, ob ich einen Auszug aus einem Buch \u00fcbersetze. Eine Art Roadmovie abseits der Gro\u00dfst\u00e4dte und urbanen Zentren, in leichtem, plauderhaftem Ton geschrieben: Reisebeschreibungen, skurrile Beobachtungen, Schilderungen von Unterhaltungen und Dialoge. Ich lese in den Text rein. Er sieht interessant und nicht besonders kompliziert aus. Klar mache ich das. 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