{"id":24873,"date":"2025-11-12T14:45:00","date_gmt":"2025-11-12T13:45:00","guid":{"rendered":"https:\/\/stadtsprachen.de\/de\/?post_type=stsp_text&#038;p=24873"},"modified":"2025-11-13T11:00:33","modified_gmt":"2025-11-13T10:00:33","slug":"berlinopolis-wie-es-ist-2","status":"publish","type":"stsp_text","link":"https:\/\/stadtsprachen.de\/de\/text\/berlinopolis-wie-es-ist-2\/","title":{"rendered":"BerlinoPOLIS \u2013 Wie es ist"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-right wp-block-paragraph\"><strong>Keynote:\u00a0<\/strong>\u00a0<strong>PARATAXE SYMPOSIUM XVII: \u0392\u03b5\u03c1\u03bf\u03bb\u03b9\u03bd\u03bf\u0393\u03a1\u0391\u03a6\u0399A = BerlinoGRAFIE\u00a0<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&nbsp;<strong>**Das Symposium \u2013 hier und jetzt**&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Berlin hat schon immer K\u00fcnstler:innen aus aller Welt angezogen und zieht sie weiterhin an. Darunter nat\u00fcrlich auch griechischsprachige K\u00fcnstler:innen. Aber wie sieht es eigentlich mit der Literatur aus? Die Worte entstehen im Schaffenden in einer Muttersprache, die oft nicht die Sprache des Landes ist, in dem er oder sie lebt.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Meine ersten Jahre hier waren wie im Rausch. Bis ich begreifen konnte, dass meine Realit\u00e4t nun in drei oder sogar vier Sprachen abl\u00e4uft. Ich hatte das Gef\u00fchl, dass mir die griechische Sprache langsam entgleitet. Dennoch bietet Berlin viele M\u00f6glichkeiten. Berlin gibt Raum f\u00fcr das \u201eAndere\u201d.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Deshalb habe ich die Freude und die Ehre, das PARATAXE Symposium XVII mit dem Titel <em>BerlinoGRAFIE <\/em>zu kuratieren, gewidmet den griechischsprachigen Autor:innen Berlins!\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unser heutiges Zusammenkommen zeigt, dass Berlin Platz f\u00fcr uns alle hat, Platz f\u00fcr viele Sprachen und multiple Identit\u00e4ten. Die griechischsprachige Literatur mag klein sein an Zahl, aber sie ist reich an Themen und voller Dynamik. Ich freue mich deshalb besonders, dass wir heute hier sind, um sie zu pr\u00e4sentieren, zu diskutieren und ihr Raum zu geben.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>**Wer sind die griechischsprachigen Autor:innen Berlins?**&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir sind Griech:innen, Zypriot:innen, Menschen griechischer oder zyprischer Herkunft \u2013\u00a0und auch Staatsb\u00fcrger:innen dritter L\u00e4nder, die ihre Kindheit in Griechenland verbracht haben.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir geh\u00f6ren zu mehreren Generationen von Migrant:innen:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir sind die sogenannten \u201eKofferkinder\u201c. Wir sind die Kinder und Enkel von politischen Fl\u00fcchtlingen und Gastarbeiter:innen, wir sind Menschen, die w\u00e4hrend der Wirtschaftskrise nach Berlin kamen, wir sind hochqualifizierte Fachkr\u00e4fte mit hohen Geh\u00e4ltern und wollen lieber Expats genannt werden.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir, die hierher kamen, geh\u00f6ren noch zu den unruhigen Geistern. Wir f\u00fchlten uns in unseren Heimatl\u00e4ndern eingeschr\u00e4nkt und eingeengt, suchten Raum f\u00fcr Kreativit\u00e4t, Experimente und Selbstbestimmung.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von den Pionier:innen der achtziger Jahre, \u00fcber jene, die in den neunziger Jahren kamen \u2013 um die wilde Sch\u00f6nheit des vereinten Berlins aus n\u00e4chster N\u00e4he zu erleben \u2013 bis zu uns, die wir mit dem Euro und den studentischen Austauschprogrammen hierher kamen. Wir alle haben von Berlin getr\u00e4umt, sei es durch \u201eDer Himmel \u00fcber Berlin\u201c von Wim Wenders oder durch den Kultfilm \u201eLola rennt\u201c von Tom Tykwer.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hier in Berlin kann sich jeder frei entfalten, ohne st\u00e4ndig das Ma\u00df des \u201eNormalen\u201c erf\u00fcllen zu m\u00fcssen. Es gibt Raum f\u00fcr Kreativit\u00e4t und Experimente. Man kann so viele Tattoos, Piercings und Haarfarben haben, wie man will, und trotzdem in einer Bank arbeiten! Noch mehr: Viele hier k\u00f6nnen ihre queere oder trans Realit\u00e4t frei ausleben, ohne verurteilende Blicke oder soziale Ausgrenzung erle-ben zu m\u00fcssen.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>** Griechischsprachige Autor:innen Berlins \u2013 Von der Diktatur bis heute **&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach der Einf\u00fchrung von Professor Pechlivanos m\u00f6chte ich mit dem einfachen Blick einer Liebhaberin von B\u00fcchern kurz auf diejenigen eingehen, die seit der Diktatur in Berlin gelebt und geschaffen haben.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die DAAD-Stipendien bieten weiter die M\u00f6glichkeit, als griechischsprachige:r Autor:in in Berlin zu leben und zu schreiben. In den 1980er Jahren nutzten Stipendiaten wie Theofilos Fragkopoulos und Dimitris Davvetas das Programm. Mit dem Fall der Mauer entwickelte sich Berlin zu einer echten europ\u00e4ischen Metropole mit scharfen avantgardistischen Impulsen, in der alle Trends der zeitgen\u00f6ssischen Kunst vertreten sind.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Zeit der gemeinsamen W\u00e4hrung und der erleichterten Freiz\u00fcgigkeit innerhalb der EU genie\u00dfen griechische und zyprische B\u00fcrger:innen ein besonderes Privileg: den einfachen Zugang zu Arbeit und Studium. Stipendien und Programme wie die des DAAD, des Literarischen Kolloquiums Berlin, der Akademie der K\u00fcnste, Universit\u00e4tsstipendien und europ\u00e4ische Austauschprogramme bieten griechischen und griechischsprachigen K\u00fcnstler:innen die M\u00f6glichkeit, in Berlin zu leben, sich inspirieren zu lassen und ihren Horizont zu erweitern \u2013 von der kreativen Energie dieser Stadt angesteckt zu werden.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Viele von ihnen sind heute unter uns, wie zum Beispiel Christos Asteriou, der in seinen Geschichten die Kulisse Berlins lebendig werden l\u00e4sst, und Amanda Michalopoulou, die heute Abend beim Lesepodium eine Berliner Geschichte und Ausz\u00fcge aus ihrem neuen Buch pr\u00e4sentieren wird.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>** Institutionen f\u00fcr griechischsprachige Literatur in Berlin **&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Anwesenheit griechischsprachiger Autor:innen wird von Institutionen wie dem Centrum Modernes Griechenland (CeMoG) der Freien Universit\u00e4t unter Miltiadis Pechlivanos unterst\u00fctzt, das ein lebendiges intellektuelles Zentrum f\u00fcr die griechische Community schafft. Das Centrum Modernes Griechenland, eine Initiative von Pechlivanos seit 2014, f\u00fchrt mit den Edition Romiosini das lange Erbe des deutschgriechischen Verlags Romiosini (seit 1982 in K\u00f6ln) fort und versammelt Wissenschaftler, \u00dcbersetzer und Autor:innen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bedeutend ist auch der Beitrag der zweisprachigen Zeitschrift <em>Exantas <\/em>der Griechisch-Deutschen Gesellschaft Berlin, mit zwanzigj\u00e4hriger Geschichte und vierzig Ausgaben, die seit 2019 vollst\u00e4ndig in beiden Sprachen erscheint und den interkulturellen Dialog f\u00f6rdert.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu diesen Institutionen geh\u00f6rt auch das <em>stadtsprachen magazin<\/em>, das seit 2017 unter dem Dach des Vereins Berliner Literarische Aktion \u2013 der auch das heutige Symposium organisiert \u2013 l\u00e4uft. Stadtsprachen gibt den mehrsprachigen Autor:innen Berlins eine Stimme, ver\u00f6ffentlicht \u00dcbersetzungen und zeigt die literarische Vielfalt der Stadt.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>**Warum schreiben die griechischsprachigen Autor:innen Berlins?**&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Themen: Die Gr\u00fcnde, warum wir nach Berlin kamen, sind so vielf\u00e4ltig wie auch die Themen, die wir behandeln. Als Griech:innen besch\u00e4ftigen wir uns nat\u00fcrlich gerne mit Liebe und Tod. Aber ich glaube: Wer an der griechischen Bildung teilhat, ist dar\u00fcber hinaus ein politisches Wesen. Die griechischsprachige Literatur spiegelt die zeitgen\u00f6ssische Berliner Literatur wider, all die Fragen und Sorgen der neuen Generation \u2013 mit oder ohne Migrationshintergrund.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zeitgen\u00f6ssische Themen sind unter anderem: Geschlechtsidentit\u00e4ten, Feminismus, Klimawandel, internationale Politik, Kriege und Genozide, die auch in unserer N\u00e4he stattfinden. All das findet sich in den Texten der neuen multikulturellen Generation wieder.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Marina Agathangelidous Roman wird heute Abend erstmals bei uns vorgestellt. Sie erz\u00e4hlt die Geschichten ihrer Protagonisten vor dem Hintergrund der Berliner Geschichte und der internationalen politischen Unruhen.\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Ein weiteres Beispiel: Nasta und ihre Kinderb\u00fccher. Drei B\u00fccher sind auf Griechisch und eines auf Englisch ver\u00f6ffentlicht worden \u2013 sehr empfehlenswert! Die B\u00fccher erz\u00e4hlen von queeren und trans Personen, Regenbogenfamilien, die nicht dem Heteronormativen entsprechen.\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>** Migration, Marginalisierung, Identit\u00e4t **&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Marginalisierung und Identit\u00e4tskrisen sind zentrale Themen jeder migrantischen Community. Ein eindrucksvolles Beispiel daf\u00fcr ist das Theaterst\u00fcck \u201eDie Hunde\u201c von Gerasimos Bekas. Er ist in Griechenland und Franken aufgewachsen und sein Theaterst\u00fcck \u201eDie Hunde\u201c wurde 2024 beim Theaterfestival von Athen und Epidaurus uraufgef\u00fchrt und gewann den Publikumspreis. Das St\u00fcck besch\u00e4ftigt sich mit einer parallelen Gesellschaft, einer Gesellschaft der Marginalisierten, der Au\u00dfenseiter:innen, der Verachteten. So schafft er eine Allegorie \u00fcber die soziale Gewalt gegen den Schwachen. Eine Allegorie, die leider sehr zutreffend f\u00fcr unsere heutige gesellschaftliche und politische Realit\u00e4t ist, w\u00e4hrend der moderne Faschismus um uns herum w\u00e4chst.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>** Zweisprachigkeit, Mehrsprachigkeit ** <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Migrationserfahrung ist heute so komplex wie nie zuvor. Viele von uns haben mehr als eine \u201ealte Heimat\u201c.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Elson Zgouris\u2019 Kurzgeschichtensammlung \u201eAlle Katzen sind sch\u00f6n\u201c beschreibt seine Mig-rationserlebnisse von Albanien nach Griechenland im Kindesalter, und sp\u00e4ter von Griechenland nach Deutschland.\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Er und auch Aristotelis Chaitidis, Schauspieler, lyrischer S\u00e4nger und Sohn griechischer Migrant:innen, k\u00f6nnen uns erz\u00e4hlen, wie es ist, ein Buch parallel in zwei Sprachen zu schreiben.\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>**Motivation**&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was aber motiviert Griechischsprachige zur literarischen Sch\u00f6pfung? Meine Antworten w\u00e4ren:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Man schreibt, um die Realit\u00e4t Berlins festzuhalten, eine Realit\u00e4t, die f\u00fcr jemanden \u201ezur\u00fcck in die Heimat\u201c fremd oder absurd wirkt.\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Man schreibt auch, um uns, die Griech:innen Berlins, zu repr\u00e4sentieren, uns zu erleichtern und zu tr\u00f6sten, indem wir uns in diesen Geschichten wiederfinden.\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist schwierig zu beschreiben, wie wichtig mir das ist: wenn ich in einem Buch, Text oder Gedicht meinen Alltag, meine Stra\u00dfen, meine Caf\u00e9s wiederfinde. So begleitete mich damals, als meine Kinder im Kindergarten waren, der Roman von Amanda Michalopoulou \u2013 die wir heute Abend auch in unserer Lesung h\u00f6ren werden. Sie beschreibt in ihrem Roman \u201eBarock\u201c unter anderem \u00e4hnliche Erfahrungen im Kindergarten ihrer damals kleinen Tochter, ein paar Stra\u00dfen weiter von hier.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein weiteres zentrales Motiv ist die Nostalgie. Das Fremde (griechisch: <em>Xenitia<\/em>) kann die eigene Sprache n\u00e4herbringen. Da wir hier unsere Sprache manchmal vermissen, stimmt\u2019s? Weiter auf Griechisch zu schreiben, in einer Stadt, in der nur wenige die Sprache verstehen, ist nicht selbstverst\u00e4ndlich. Es ist ein bewusster und mutiger Akt. Ein Akt des Widerstands gegen Assimilation und Nivellierung.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>**Warum Berlin?**&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">K\u00f6nnten all diese Themen in einer anderen Stadt einen Platz finden? Ich vermute stark: nur in Berlin. Berlin: die europ\u00e4ische Metropole, die wie ein Dorf wirkt, mit breiten, leeren Boulevards, grauem Himmel und dunklen N\u00e4chten. Zwischen Ruhe und Stillstand \u00fcberraschen einen aber auch viele Lichtquellen: In kleinen Ecken kommen Menschen zusammen, w\u00e4rmen sich an den Geschichten der anderen \u2013 und lassen sich von ihrer Kreativit\u00e4t erhellen.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Schauspielerin, Regisseurin und preisgekr\u00f6nte Autorin Lena Kitsopoulou sagte mir vor ungef\u00e4hr 20 Jahren eines Nachts in Kreuzberg: \u201eIch komme nach Berlin, weil ich hier Ruhe habe \u2013 den Zustand, den ich brauche zum Schreiben.\u201c\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>**Literarische Formen** <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Martin Jankowski mich bat, Kuratorin dieses Parataxe Symposiums zu werden, kannte ich schon einige Autor:innen \u2013 und wusste, dass es noch viele mehr gibt. Ich h\u00e4tte nie gedacht, dass es so viele sind! St\u00e4ndig kamen neue Namen, und wir konnten nicht alle ins Programm aufnehmen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die griechischsprachigen Autor:innen Berlins arbeiten in den unterschiedlichsten Formen: Romane, Kurzgeschichten, Theaterst\u00fccke, Gedichte \u2013 und sogar neuere Ausdrucksformen wie Slam Poetry oder Spoken Word. Und all diese Facetten sind heute beim 17. Symposium der Reihe PARATAXE unter dem Titel <em>BerlinoGRAFIE <\/em>auch vertreten.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>**Abschluss**&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das heutige Symposium ist eine Gelegenheit, sich n\u00e4her zu kommen: Autor:innen, Leser:innen, \u00dcbersetzer:innen und Kulturschaffende. Wir geben der griechischsprachigen Literatur Berlins eine Stimme, nicht als Randerscheinung, sondern als Teil des bunten literarischen Bildes dieser bunten und offenen Stadt. Egal, wann wir kamen, egal, mit welchem Thema wir uns besch\u00e4ftigen \u2013 der Grund, weshalb wir bleiben, ist, Teil des k\u00fcnstlerischen Schaffensrausches zu sein, in dem Berlin sich immer befindet.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right wp-block-paragraph\"><strong><em>Angela Konti, Berlin, <\/em><\/strong><strong><em>f\u00fcr PARATAXE \u00a9 2025&nbsp;<\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Keynote:\u00a0\u00a0PARATAXE SYMPOSIUM XVII: \u0392\u03b5\u03c1\u03bf\u03bb\u03b9\u03bd\u03bf\u0393\u03a1\u0391\u03a6\u0399A = BerlinoGRAFIE\u00a0 &nbsp;**Das Symposium \u2013 hier und jetzt**&nbsp; Berlin hat schon immer K\u00fcnstler:innen aus aller Welt angezogen und zieht sie weiterhin an. Darunter nat\u00fcrlich auch griechischsprachige K\u00fcnstler:innen. Aber wie sieht es eigentlich mit der Literatur aus? 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