{"id":13458,"date":"2019-02-13T10:11:41","date_gmt":"2019-02-13T09:11:41","guid":{"rendered":"https:\/\/magazin.stadtsprachen.de\/text\/berliner-sinosphaere\/"},"modified":"2020-11-17T16:31:08","modified_gmt":"2020-11-17T15:31:08","slug":"berliner-sinosphaere","status":"publish","type":"stsp_text","link":"https:\/\/stadtsprachen.de\/en\/text\/berliner-sinosphaere\/","title":{"rendered":"Berliner Sinosph\u00e4re"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Keynote. FernostBerlin. Parataxe Symposium V. 23. Mai 2019. <\/strong><\/p>\n<p><strong>Die chinesischsprachigen Literaten Berlins einst und jetzt<\/strong><\/p>\n<p><em>Die chinesische Gegenwartslyrik ist der einzige Beitrag, den China zur Weltliteratur leistet. (<\/em>Wolfgang Kubin)<\/p>\n<p>Die Geschichte chinesischsprachiger Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die in Deutschland Teil des literarischen Kulturlebens sind, wirft mehr Fragen als Antworten auf. Von welchen Literaten sprechen wir? In welcher Sprache wird ihre Literatur pr\u00e4sentiert? Sprechen wir im Zusammenhang von chinesischsprachigen Schriftstellern in Berlin von Exilautoren? Und vielleicht eine der wichtigsten Fragen: Inwieweit lassen diese Literaturen einen wechselseitigen Kulturtransfer erkennen? Die in diesem Beitrag vorgestellten Literaten sollen beispielhaft Einblicke in die Bedeutung chinesischsprachiger Autoren einst und jetzt liefern.<\/p>\n<p>Beginnen m\u00f6chte ich mit Li Jinfa \u674e\u91d1\u53d1, der 1922 das Gedicht \u201eZ\u00e4rtlichkeit\u201c (\u6e29\u67d4, wen rou) in Berlin schrieb. Vermutlich hat der chinesische Lyriker es f\u00fcr seine damalige deutsche Geliebte verfasst. Li (1900\u20131976) war zun\u00e4chst an den Kunstakademien in Dijon und Paris in den F\u00e4chern Bildhauerei und Malerei \u2013 wie sein Freund Lin Fengmian \u2013 eingeschrieben. W\u00e4hrend seiner Zeit in Frankreich galt sein Interesse auch der europ\u00e4ischen Kulturgeschichte. Er entdeckte die Lyriker Baudelaire und Verlaine und begann eigene Gedichte zu verfassen. Sein lyrisches Werk, das vom franz\u00f6sischen Symbolismus beeinflusst war, thematisierte Liebe, Tod und Verg\u00e4nglichkeit. W\u00e4hrend der Inflationsjahre zog er mit seinem K\u00fcnstlerfreund Lin nach Berlin, wo er eine Anthologie seiner Gedichte zusammenstellte, die 1925 in China unter dem Titel Nieselregen (\u5fae\u96e8, weiyu) ver\u00f6ffentlicht wurde. Sie enthielt u. a. vier seiner in den Jahren 1922\u20131923 entstandenen Arbeiten, die 1999 in den \u201eOrientierungen\u201c von Harald Jeschke ins Deutsche \u00fcbertragen wurden. Auffallend ist das auktoriale Ich der Gedichte, deren von Melancholie und Ennui gepr\u00e4gte Stimmung durch morbide Bilder wie \u201everblichene Knochen\u201c illustriert wird. Wie bei Baudelaire thematisiert Li Jinfas Lyrik Motive von M\u00fcdigkeit und Verg\u00e4nglichkeit. In seinem Gedicht \u201eLebensm\u00fchsal\u201c (\u751f\u6b96\u75b2\u4e4f, shengzhi pifa) verwendet er sogar das franz\u00f6sische Wort <em>morosit\u00e9<\/em> f\u00fcr Verdrie\u00dflichkeit: \u201eDeine morosit\u00e9 kann ich nicht verstehen\u2026\/goldener Sonnenschein\/auf Sandbank schlafend.\u201c W\u00e4hrend seines Aufenthalts in Berlin besch\u00e4ftigte Li sich mit der deutschen Literatur, wie das \u201eABC der deutschen Literatur\u201c (1928) beweist. Neben \u00dcbertragungen franz\u00f6sischer Gedichte ins Chinesische \u00fcbersetzte er Texte deutscher Lyriker wie Heinrich Heine. Zu Recht w\u00fcrdigt die Sinologin Eva M\u00fcller seinen Einfluss auf die moderne chinesische Dichtkunst \u2013 bis hin zur \u201eobskuren Lyrik\u201c (\u6726\u80e7\u8bd7, menglongshi) der 1980er Jahre. In China wurde Li als \u201epoetischer Exzentriker\u201c bezeichnet, dessen Poetik nur mit Schwierigkeiten akzeptiert wurde: \u201e\u2026der Bruch mit hergebrachten lyrischen Stilmitteln, krasse Elliptik, dunkle Metaphern, ungewohnte Ideenassoziationen und unharmonische Verse erschwerten jedoch die Rezeption in China.\u201c<\/p>\n<p>Die 1958 in China geborene Yan Geling \u4e25\u6b4c\u4ee4 ist der westlichen \u00d6ffentlichkeit vor allem durch die Verfilmung ihrer Texte bekannt geworden. Ihre Romane und Erz\u00e4hlungen wurden als Drehbuchvorlage von Joan Chen, Feng Xiaogang und Zhang Yimou umgesetzt. Die in Shanghai geborene Autorin stammt aus einer Familie von Schriftstellern, wurde bereits mit 12 Jahren in einem Tanzensemble der Volksarmee aufgenommen. Sie begann zu schreiben und wurde 1986 Mitglied des chinesischen Schriftstellerverbandes; Yan ver\u00f6ffentlichte mehrere Texte in China und auf Taiwan, die nicht \u00fcbersetzt wurden. Sie verlie\u00df ihre Heimat 1989 und ging zum Studium in die USA, wo der erste, ins Englische \u00fcbersetzte Roman \u201eThe Lost Daughter of Happiness\u201c ihren Erfolg als Schriftstellerin im Ausland begr\u00fcndete. Ein gro\u00dfer Teil ihrer Kurzgeschichten, Romane und Erz\u00e4hlungen ist seither ausgezeichnet und in verschiedene Sprachen \u00fcbersetzt worden; auf Deutsch ist lediglich \u201eDie M\u00e4dchen von Nanking\u201c (2012) erschienen. Ihr erster auf Englisch verfasster Roman \u201eThe Uninvited\u201c (auch: The Banquet Bug) ist eine witzig-ironische Geschichte \u00fcber Bestechung und soziale Ungerechtigkeit in einer Gesellschaft, die immer mehr auseinanderbricht. Yan Geling ist seit 1992 in zweiter Ehe mit einem amerikanischen Diplomaten und \u00dcbersetzer verheiratet. Sie lebt relativ zur\u00fcckgezogen in Berlin, ist aber in der Filmszene fest verankert und h\u00e4lt enge Kontakte zu Autorenkollegen in China und im englischsprachigen Ausland.<\/p>\n<p>Ein Teil der chinesischen Schriftsteller, die der obskuren Lyrik (oder \u201ehermetischen Dichtung\u201c) zugerechnet werden, waren bereits in jungen Jahren verschiedenen politischen Kampagnen in ihrer Heimat ausgesetzt. Einer der interessantesten Chinesen, der sich auch in verschiedenen Essays theoretisch zu der Situation des Schriftstellers im Exil ge\u00e4u\u00dfert hat, ist der Lyriker Yang Lian (\u6768\u70bc). Als Sohn eines Diplomaten wurde er 1955 in Bern (Schweiz) geboren, wurde wie viele seiner Altersgenossen w\u00e4hrend der Kulturrevolution 1974 zur Umerziehung aufs Land verschickt, wo er begann Gedichte im klassischen Stil zu verfassen. Nach seiner R\u00fcckkehr 1979 nach Peking wurde er Mitherausgeber der Literaturzeitschrift \u201eJintian\u201c, in der Yang zum ersten Mal seine Gedichte ver\u00f6ffentlichen konnte. W\u00e4hrend der Kampagne gegen geistige Verschmutzung 1983\/84 wurde er wegen seines nach einer tibetischen Gottheit benannten Gedichtzyklus Norlang (\u8bfa\u65e5\u6717, nuorilang) heftig kritisiert und seine Werke der Zensur unterstellt. Im Juni 1989 hielt er sich zu einer Vortragsreise in Neuseeland auf und beschloss, nicht nach Peking zur\u00fcckzugehen. Yang Lian versteht sich als Exilschriftsteller, lebte lange Jahre in London und ist seit 2012 mit seiner Frau YoYo in Berlin. Yang Lian gilt als bedeutende individuelle Stimme der Weltliteratur, der sich in seinen Gedichten und Essaytexten (\u201eGeisterreden\u201c) mit den Traditionen chinesischer Kulturgeschichte auseinandersetzt und \u00fcber die Rolle des Dichters reflektiert. Auskunft \u00fcber seine Erfahrungen im Exil gibt das 2001 publizierte Gespr\u00e4ch zwischen ihm und Gao Xingjian \u201eWas hat uns das Exil gebracht?\u201c Aus der Perspektive des \u201egl\u00fcckseligen D\u00e4mons\u201c hat Yang Lian das Leben des Dichters so zusammengefasst: \u201eMit jedem Gedicht verwandle ich die \u00e4u\u00dfere Welt in die Welt meiner Dichtung.\u201c (Aus: Reflexionen. Die Heimat des Exildichters, 162.)<\/p>\n<p>Seit dem Buch der Lieder (\u8bd7\u7ecf, shijing) gilt in China die Poetik als hoch gesch\u00e4tzte literarische Gattung, w\u00e4hrend die Romanliteratur abwertend als kleines Gerede (\u5c0f\u8bf4, xiao shuo) bezeichnet wird. In der Ming-Zeit (1368\u20131644) entwickelte das Genre seine Eigenst\u00e4ndigkeit. Bis heute wird die chinesische Prosaliteratur in der westlichen Welt durch die \u00fcbersetzten Klassiker (\u201eTraum der Roten Kammer\u201c, \u201ePilgerfahrt nach dem Westen\u201c, \u201eDie R\u00e4uber vom Liangshan-Moor\u201c) rezipiert. Die 1963 in der Provinz Jiangxi geborene Autorin Luo Lingyuan (\u7f57\u4ee4\u6e90) hat sich mit ihren Erz\u00e4hlungen und Romanen seit 2000 in der deutschsprachigen Literaturszene einen Namen gemacht. Luo, die seit 1990 in Berlin lebt, versteht sich nicht als Exilschriftstellerin. Sie erkl\u00e4rt, dass der Verlust ihrer Sprache und die Isolation in der neuen Heimat sie zum Schreiben zwangen. Bereits f\u00fcr ihren ersten auf Deutsch verfassten Band mit Erz\u00e4hlungen aus dem chinesischen Alltag (\u201eDu fliegst jetzt f\u00fcr meinen Sohn aus dem f\u00fcnften Stock! \u201c), der Geschichten von Willk\u00fcr und Unfreiheit schildert, erhielt sie den renommierten Chamisso-F\u00f6rderpreis. Seit 2005 widmet sich die deutsch-chinesische Autorin den Geschichten vom Leben zwischen den Kulturen (\u201eDie chinesische Delegation\u201c, \u201eNachtschwimmen im Rhein\u201c), in denen sie oftmals lakonisch und mit viel Gesp\u00fcr f\u00fcr Details den interkulturellen Clash thematisiert. In ihrem j\u00fcngsten Roman \u201eDie chinesische Orchidee\u201c (2019) entfaltet sie im Stil eines klassischen Sittengem\u00e4ldes ein Melodram von Korruption, Macht und Intrigen im gegenw\u00e4rtigen China. Mit diesem Politdrama, das einem Schl\u00fcsselroman gleicht, erweist Luo Lingyuan erneut ihre literarische Fabulierkunst.<\/p>\n<p>Seit seiner Flucht aus China \u00fcber Vietnam lebt der Autor, Dichter und Musiker Liao Yiwu \u5ed6\u4ea6\u6b66 in Berlin. Er wurde 1958 in der Provinz Sichuan geboren und wie viele seiner Altersgenossen in der Zeit der Kulturrevolution aus der Bahn geworfen. Liao brach die Schule ab, zog als Koch und Lkw-Fahrer durchs Land und begann, sich mit westlicher Lyrik zu besch\u00e4ftigen. Zu Beginn der 1980er Jahre ver\u00f6ffentlichte er seine Gedichte in den literarischen Untergrundzeitschriften. Im Rahmen der Kampagne gegen \u201egeistige Verschmutzung\u201c wurden Liaos Arbeiten kritisiert und auf eine \u201eschwarze Liste\u201c gesetzt. F\u00fcr sein Gedicht zu den Ereignissen des 4. Juni 1989 (\u201eMassaker\u201c) wurde er zu vier Jahren Haft verurteilt. Die dem\u00fctigenden Erfahrungen im Gef\u00e4ngnis hielt er in winzigen Schriftzeichen fest. In Deutschland wurde der aus der Zelle geschmuggelte Text unter dem Titel \u201eDie Wiedergeburt der Ameisen\u201c ver\u00f6ffentlicht. Nach der Haftzeit und der internationalen Unterst\u00fctzung konnte Liao keine der Einladungen zu Literaturfestivals und Buchmessen annehmen. In dieser Zeit lebte er als einfacher Tagel\u00f6hner in Chengdu und begann Stimmen der Unterdr\u00fcckten und Ausgegrenzten des heutigen China zu sammeln (\u201eFr\u00e4ulein Hallo und der Bauernkaiser\u201c, 2009). Mit seinen Texten, die in zahlreiche Sprachen \u00fcbersetzt und mit mehreren Preisen gew\u00fcrdigt wurden, gilt Liao Yiwu als bedeutender Chronist der dunklen Seiten des neuen China.<\/p>\n<p>Die 1973 geborene Guo Xiaolu \u90ed\u5c0f\u6a79 geh\u00f6rt einer anderen Generation an. Sie begann ihr Studium an der Pekinger Filmakademie mit zwanzig Jahren und ging 2002 zum Studium nach London. Da sie in China ihre Filmprojekte nicht verwirklichen konnte, begann sie ihre Texte zu ver\u00f6ffentlichen. \u00dcber den Beginn als Literatin sagt sie: \u201eEs waren diese Wut und Verbitterung, die mich in die Welt der Literatur hineinwarfen.\u201c Mit einer neuen Sprache und neuen Kultur konfrontiert zu sein, hat sie humorvoll und unnachahmlich in dem \u201eKleinen W\u00f6rterbuch f\u00fcr Liebende\u201c (2007) festgehalten. Seit sie in Europa lebt, widmet sich Guo immer wieder dem Thema Hybridkultur. Sie versteht sich mit ihren Arbeiten in Video, Film und Literatur als Teil eines internationalen Netzes von Migrations-Literaten. In ihrem von Fatih Akin produzierten \u201eEin Ufo dachte sie\u201c, und \u201eShe, a Chinese\u201c, in dem sie auf Godards \u201eDie Chinesin\u201c verweist, erkundet sie das Leben zwischen Welten. Guo steht f\u00fcr eine K\u00fcnstlerin, die kulturelle Grenzen \u00fcberwindet und sich mit ihrer Arbeit einem exotischen China verweigert. Seit 2017 lebt sie mit ihrer Tochter in Berlin Prenzlauer Berg, der Stadt, die ihr \u201eHarmonie gibt\u201c, wie sie sagt.<\/p>\n<p class=\"bibliography\">Chinese Writers on Writing. Ed. By Arthur Sze. San Antonio: 2010.<\/p>\n<p class=\"bibliography\">Lexikon der chinesischen Literatur. Hrsg. von Volker Kl\u00f6psch und Eva M\u00fcller. M\u00fcnchen: 2004.<\/p>\n<p class=\"bibliography\">Li Jinfa: Gef\u00fchle. Aus dem Chinesischen von Harald Jeschke, in: Orientierungen 11 (1999) H. 2, S. 66.<\/p>\n<p class=\"bibliography\">Yu-Dembski, Dagmar: West-\u00f6stliche Spiegelungen. Kulturbegegnungen in der Zwischenkriegszeit (Klabund \u2013 Lin Fengmian \u2013 Li Jinfa), in: Deutsch-chinesische Ann\u00e4herungen. Kultureller Austausch und gegenseitige Wahrnehmung in der Zwischenkriegszeit. Hrsg. von Almut Hille, Gregor Streim und Pan Lu. K\u00f6ln: 2011, 35-48.<\/p>\n<p class=\"bibliography\">Yang Lian: Aufzeichnungen eines gl\u00fcckseligen D\u00e4mons. Gedichte und Reflexionen. Aus dem Chinesischen von Karin Betz und Wolfgang Kubin. Frankfurt\/M.: 2009. Reflexionen, 141-265.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Keynote. FernostBerlin. Parataxe Symposium V. 23. Mai 2019. Die chinesischsprachigen Literaten Berlins einst und jetzt Die chinesische Gegenwartslyrik ist der einzige Beitrag, den China zur Weltliteratur leistet. (Wolfgang Kubin) Die Geschichte chinesischsprachiger Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die in Deutschland Teil des literarischen Kulturlebens sind, wirft mehr Fragen als Antworten auf. Von welchen Literaten sprechen wir? In [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"featured_media":10011,"template":"","categories":[21,12],"class_list":["post-13458","stsp_text","type-stsp_text","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-issue-10","category-non-fiction"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.7 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Berliner Sinosph\u00e4re - stadtsprachen<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/stadtsprachen.de\/de\/text\/berliner-sinosphaere\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_US\" \/>\n<meta property=\"og:locale:alternate\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Berliner Sinosph\u00e4re - stadtsprachen\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Keynote. FernostBerlin. Parataxe Symposium V. 23. Mai 2019. Die chinesischsprachigen Literaten Berlins einst und jetzt Die chinesische Gegenwartslyrik ist der einzige Beitrag, den China zur Weltliteratur leistet. (Wolfgang Kubin) Die Geschichte chinesischsprachiger Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die in Deutschland Teil des literarischen Kulturlebens sind, wirft mehr Fragen als Antworten auf. Von welchen Literaten sprechen wir? In [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/stadtsprachen.de\/en\/text\/berliner-sinosphaere\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"stadtsprachen\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/Stadtsprachen\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2020-11-17T15:31:08+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/stadtsprachen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/photo-1543237006-0076315cd123-e1560419047701.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1884\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"1585\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@stadtsprachen\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Est. reading time\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"8 minutes\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/stadtsprachen.de\\\/de\\\/text\\\/berliner-sinosphaere\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/stadtsprachen.de\\\/de\\\/text\\\/berliner-sinosphaere\\\/\",\"name\":\"Berliner Sinosph\u00e4re - stadtsprachen\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/stadtsprachen.de\\\/de\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/stadtsprachen.de\\\/de\\\/text\\\/berliner-sinosphaere\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/stadtsprachen.de\\\/de\\\/text\\\/berliner-sinosphaere\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/stadtsprachen.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2019\\\/05\\\/photo-1543237006-0076315cd123-e1560419047701.jpg\",\"datePublished\":\"2019-02-13T09:11:41+00:00\",\"dateModified\":\"2020-11-17T15:31:08+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/stadtsprachen.de\\\/de\\\/text\\\/berliner-sinosphaere\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"en-US\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/stadtsprachen.de\\\/de\\\/text\\\/berliner-sinosphaere\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-US\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/stadtsprachen.de\\\/de\\\/text\\\/berliner-sinosphaere\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/stadtsprachen.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2019\\\/05\\\/photo-1543237006-0076315cd123-e1560419047701.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/stadtsprachen.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2019\\\/05\\\/photo-1543237006-0076315cd123-e1560419047701.jpg\",\"width\":1884,\"height\":1585},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/stadtsprachen.de\\\/de\\\/text\\\/berliner-sinosphaere\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/stadtsprachen.de\\\/de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Texts\",\"item\":\"https:\\\/\\\/stadtsprachen.de\\\/en\\\/text\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Berliner Sinosph\u00e4re\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/stadtsprachen.de\\\/de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/stadtsprachen.de\\\/de\\\/\",\"name\":\"stadtsprachen\",\"description\":\"\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/stadtsprachen.de\\\/de\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/stadtsprachen.de\\\/de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"en-US\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/stadtsprachen.de\\\/de\\\/#organization\",\"name\":\"stadtsprachen\",\"url\":\"https:\\\/\\\/stadtsprachen.de\\\/de\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-US\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/stadtsprachen.de\\\/de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/stadtsprachen.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/02\\\/cropped-logo_stadtsprachen_taubenblau.png\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/stadtsprachen.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/02\\\/cropped-logo_stadtsprachen_taubenblau.png\",\"width\":512,\"height\":512,\"caption\":\"stadtsprachen\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/stadtsprachen.de\\\/de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/www.facebook.com\\\/Stadtsprachen\",\"https:\\\/\\\/x.com\\\/stadtsprachen\",\"https:\\\/\\\/www.instagram.com\\\/berlinerliterarischeaktion\\\/\",\"https:\\\/\\\/mastodon.social\\\/@BerlinerLiterarischeAktion\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Berliner Sinosph\u00e4re - stadtsprachen","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/stadtsprachen.de\/de\/text\/berliner-sinosphaere\/","og_locale":"en_US","og_type":"article","og_title":"Berliner Sinosph\u00e4re - stadtsprachen","og_description":"Keynote. FernostBerlin. Parataxe Symposium V. 23. Mai 2019. Die chinesischsprachigen Literaten Berlins einst und jetzt Die chinesische Gegenwartslyrik ist der einzige Beitrag, den China zur Weltliteratur leistet. (Wolfgang Kubin) Die Geschichte chinesischsprachiger Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die in Deutschland Teil des literarischen Kulturlebens sind, wirft mehr Fragen als Antworten auf. Von welchen Literaten sprechen wir? In [&hellip;]","og_url":"https:\/\/stadtsprachen.de\/en\/text\/berliner-sinosphaere\/","og_site_name":"stadtsprachen","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/Stadtsprachen","article_modified_time":"2020-11-17T15:31:08+00:00","og_image":[{"width":1884,"height":1585,"url":"https:\/\/stadtsprachen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/photo-1543237006-0076315cd123-e1560419047701.jpg","type":"image\/jpeg"}],"twitter_card":"summary_large_image","twitter_site":"@stadtsprachen","twitter_misc":{"Est. reading time":"8 minutes"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/stadtsprachen.de\/de\/text\/berliner-sinosphaere\/","url":"https:\/\/stadtsprachen.de\/de\/text\/berliner-sinosphaere\/","name":"Berliner Sinosph\u00e4re - stadtsprachen","isPartOf":{"@id":"https:\/\/stadtsprachen.de\/de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/stadtsprachen.de\/de\/text\/berliner-sinosphaere\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/stadtsprachen.de\/de\/text\/berliner-sinosphaere\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/stadtsprachen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/photo-1543237006-0076315cd123-e1560419047701.jpg","datePublished":"2019-02-13T09:11:41+00:00","dateModified":"2020-11-17T15:31:08+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/stadtsprachen.de\/de\/text\/berliner-sinosphaere\/#breadcrumb"},"inLanguage":"en-US","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/stadtsprachen.de\/de\/text\/berliner-sinosphaere\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-US","@id":"https:\/\/stadtsprachen.de\/de\/text\/berliner-sinosphaere\/#primaryimage","url":"https:\/\/stadtsprachen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/photo-1543237006-0076315cd123-e1560419047701.jpg","contentUrl":"https:\/\/stadtsprachen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/photo-1543237006-0076315cd123-e1560419047701.jpg","width":1884,"height":1585},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/stadtsprachen.de\/de\/text\/berliner-sinosphaere\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/stadtsprachen.de\/de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Texts","item":"https:\/\/stadtsprachen.de\/en\/text\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"Berliner Sinosph\u00e4re"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/stadtsprachen.de\/de\/#website","url":"https:\/\/stadtsprachen.de\/de\/","name":"stadtsprachen","description":"","publisher":{"@id":"https:\/\/stadtsprachen.de\/de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/stadtsprachen.de\/de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"en-US"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/stadtsprachen.de\/de\/#organization","name":"stadtsprachen","url":"https:\/\/stadtsprachen.de\/de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-US","@id":"https:\/\/stadtsprachen.de\/de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/stadtsprachen.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/cropped-logo_stadtsprachen_taubenblau.png","contentUrl":"https:\/\/stadtsprachen.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/cropped-logo_stadtsprachen_taubenblau.png","width":512,"height":512,"caption":"stadtsprachen"},"image":{"@id":"https:\/\/stadtsprachen.de\/de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/Stadtsprachen","https:\/\/x.com\/stadtsprachen","https:\/\/www.instagram.com\/berlinerliterarischeaktion\/","https:\/\/mastodon.social\/@BerlinerLiterarischeAktion"]}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/stadtsprachen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/stsp_text\/13458","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/stadtsprachen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/stsp_text"}],"about":[{"href":"https:\/\/stadtsprachen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/stsp_text"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/stadtsprachen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/stsp_text\/13458\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14201,"href":"https:\/\/stadtsprachen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/stsp_text\/13458\/revisions\/14201"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stadtsprachen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/10011"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/stadtsprachen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13458"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/stadtsprachen.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13458"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}