{"id":17557,"date":"2022-01-25T15:23:20","date_gmt":"2022-01-25T14:23:20","guid":{"rendered":"https:\/\/stadtsprachen.de\/de\/?post_type=stsp_text&#038;p=17557"},"modified":"2022-01-25T15:23:20","modified_gmt":"2022-01-25T14:23:20","slug":"uebersetzen-mit-alltagsmagie","status":"publish","type":"stsp_text","link":"https:\/\/stadtsprachen.de\/en\/text\/uebersetzen-mit-alltagsmagie\/","title":{"rendered":"\u00dcbersetzen mit Alltagsmagie"},"content":{"rendered":"<p>Angefangen hat es in der Schule. Wenn die Russischlehrerin ihre Ruhe haben wollte, gab sie uns die Aufgabe, in Alleinarbeit Texte ins Deutsche zu \u00fcbersetzen. Damals wusste ich noch nichts von Idiomen, von historischem Pr\u00e4sens, von vollendeten und unvollendeten Verben. Mich faszinierten die unterschiedlichen Strukturen der beiden Sprachen. Ich mochte die kyrillischen Buchstaben. Es gefiel mir, in die Texte hineinzukriechen, \u00c4hnlichkeiten aufzudecken, sprachliche R\u00e4tsel zu l\u00f6sen und schlie\u00dflich ein Spiegelbild entstehen zu lassen.<\/p>\n<p>In den neunziger Jahren war ich zum ersten Mal in Polen, wo mich nicht nur eine Liebe, sondern vor allem vergessene Erinnerungen regelrecht \u00fcberrumpelten. Dieser Duft nach Mehl und feuchter Erde in den Lebensmittell\u00e4den war der aus meiner Kindheit in Ostberlin, der 1994 dort inzwischen wie verflogen war, wie nie dagewesen. Und es waren auch die Polen, die mich mit ihrer Gemeinschaftlichkeit und Herzlichkeit r\u00fchrten, so dass ich ihre Sprache, die durchaus schwer ist, ohne M\u00fche lernte, auch wenn das dauerte.<\/p>\n<p>Als ich Mitte der Neunziger mit dem Abi fertig war, tat ich das, was ich sp\u00fcrte und liebte: Ich studierte Polonistik in Berlin, Wroc\u0142aw und Warschau. Den Durchbruch beim Spracherwerb brachten die Stipendienaufenthalte in Polen, Freundschaften, Musik, Gespr\u00e4che, das Bed\u00fcrfnis, unbedingt verstehen zu wollen und verstanden zu werden.<\/p>\n<p>Nach dem Studium habe ich einen kleinen Verlag gegr\u00fcndet, eine Weile die Zeitschrift <em>polenplus<\/em> \u00fcber Polen und Mittelosteuropa herausgegeben und dabei parallel viel \u00fcbersetzt. Das Verlagswesen und das Herausgeben interessieren mich noch immer, aber vor allem als Liebhaberei. Im Moment konzentriere ich mich vor allem auf das \u00dcbersetzen.<\/p>\n<p>Ich mache meine Arbeit wirklich gern. Ich arbeite zuhause, schon immer. Das \u00dcbersetzen und mein Leben sind organisch miteinander verwachsen. Ich w\u00fcrde sogar so weit gehen zu behaupten, dass der Haushalt, den ich manchmal w\u00e4hrend meiner Arbeitszeit erledige, Teil des \u00dcbersetzens ist, er geh\u00f6rt dazu und f\u00f6rdert meine T\u00e4tigkeit. S\u0142awa Lisiecka, eine der bedeutenden \u00dcbersetzerinnen aus dem Deutschen ins Polnische, sagte einmal in einem Interview, die schlimmste Anschaffung ihres Lebens sei der Geschirrsp\u00fcler gewesen. Vorher habe sie beim Geschirrsp\u00fclen immer \u00fcber W\u00f6rter und Begriffe sinniert, f\u00fcr die sie keine \u00dcbersetzung finden konnte, und sei oft f\u00fcndig geworden. Wenn ich in die K\u00fcche gehe, um Brotteig anzusetzen, arbeitet mein Kopf weiter, nur anders, es ist, als w\u00fcrde ich die W\u00f6rter kurz loslassen, damit sie sich entfalten k\u00f6nnen, erst auf Polnisch, dann auf Deutsch. Dem \u00dcbersetzen und dem Ansetzen von Brotteig liegt nicht nur das gleiche Verb zugrunde, sondern es gibt noch andere Gemeinsamkeiten: Beide Vorg\u00e4nge sind ein Prozess, es entwickelt sich etwas, man hat mit einem beinahe lebendigen Gebilde zu tun, und der Arbeitsprozess braucht Zeit. Beide Prozesse haben verschiedene Phasen. Ein Brotteig muss reifen, eine \u00dcbersetzung muss dies ebenfalls. Ein Brotteig muss ruhen, eine \u00dcbersetzung auch. Dann geht man nochmal ran mit frischem Blick, mit frischer Kraft und rundet ab. \u00dcbersetzen ist eine Vollzeitbesch\u00e4ftigung, man macht es permanent. Manchmal fallen mir sogar nachts im Traum L\u00f6sungen ein. Dann zwinge ich mich aufzustehen und mir eine Notiz zu machen.<\/p>\n<p>Komme ich am Schreibtisch nicht mehr weiter, werde ich f\u00fcndig, wenn ich aus dem Stillsitzen in die Bewegung gehe. Und da w\u00e4ren wir schon bei dem einzigen Nachteil meines Berufes: fehlende Bewegung. Dagegen muss man konsequent ank\u00e4mpfen. Dehnen, Muskeltraining, Ausdauersport. Am besten sechs Mal die Woche. Auch gegen m\u00f6gliche Versteifung im Kopf muss ich angehen. Ich brauche neue Impulse wie einen tiefen Atemzug. Vor allem ist Singen mein liebster Ausgleich, unbedingt zusammen, ob im Riesenchor ein Oratorium oder zu zweit ukrainischen wei\u00dfen Gesang. Hier sind Lernen und \u00dcben sowie K\u00f6rperbeherrschung einerseits und das unbedingte im Zaum halten der eigenen Emotionen f\u00fcr mich die Herausforderungen. Sich nicht fortsp\u00fclen lassen, im Geschehen bleiben, im Takt bleiben. So \u00e4hnlich ist es beim \u00dcbersetzen, auch hier ist das Ziel, Rhythmus und Melodie zu finden und zu halten, tief reinzugehen in den Text, sich aber nicht von Gef\u00fchlen mitrei\u00dfen zu lassen, sondern klar und knapp zu bleiben.<\/p>\n<p>Mein Arbeitszimmer habe ich \u00fcber die Jahre so mit Energie angef\u00fcllt, dass es mir inzwischen Energie zur\u00fcckgibt, wir sind in einer Art Symbiose. Ich f\u00fchle mich in meinem Universum wie in meiner privaten Abteilung einer idealen Bibliothek, die Umberto Eco einmal beschrieben hat, in der tausende Ideen, hunderte W\u00f6rterb\u00fccher sowie Kaffee ohne Ende zur Verf\u00fcgung stehen. Tats\u00e4chlich sammle ich alle m\u00f6glichen W\u00f6rterb\u00fccher, jedes von ihnen hat mir schon einmal eine L\u00f6sung gebracht, wenn ich woanders nichts finden konnte.<\/p>\n<p>Auf wundersame Weise begegnen mir die Kontexte, mit denen ich bei meiner Arbeit gerade zu tun habe, auch im realen Leben. Dann wei\u00df ich pl\u00f6tzlich, wie es lauten muss. Es ist, als k\u00e4men die W\u00f6rter und Worte, die ich brauche, von allein zu mir. Man m\u00f6ge es thematische Fokussierung nennen \u2013 ich nenne es Magie. So handelt zum Beispiel ein Kapitel in einem Buch, das ich gerade \u00fcbersetze, von einem Film, den die Autorin vor Jahren mit ihrem Sohn im Kino gesehen hat. Zuf\u00e4llig schaue ich ins Kinoprogramm, und siehe da, gerade l\u00e4uft dieser Film als neue Version in unserem Kiezkino. Ich hole meinen Sohn fr\u00fcher von der Schule ab und wir sehen uns <em>Lauras Stern<\/em> an. Wir sind ganz allein im Kino. Auch das ist Alltagsmagie.<\/p>\n<p>Bestimmte Themen begegnen einem anscheinend immer wieder. Bei mir ist es die Thematik \u201eZweiter Weltkrieg\u201c. Das ist in gewisser Weise logisch, wenn man aus dem Polnischen ins Deutsche \u00fcbersetzt. Fr\u00fcher habe ich mich innerlich dagegen gewehrt, ich konnte mit diesen schweren Geschichten nicht umgehen. Heute belasten und bewegen sie mich genauso, nur kann ich sie besser integrieren. Es ist auf eine gewisse Weise zu meiner Aufgabe geworden, solche Texte ins Deutsche zu bringen, das ist eine Form der Aufarbeitung, auch f\u00fcr mich pers\u00f6nlich. Schlimm war, als ich mit meiner Tochter schwanger war und gerade an einer \u00dcbersetzung \u00fcber w\u00e4hrend des Zweiten Weltkrieges zwangsgermanisierte polnische Kinder gearbeitet habe, die dann als das Buch <em>Als w\u00e4re ich allein auf der Welt<\/em> erschienen ist. Ich war streckenweise wie gel\u00e4hmt, die ganz grausamen Stellen wollten mir lange nicht \u00fcber die Finger kommen. Geholfen hat mir wieder Musik, klassische Musik, die ich leise laufen lie\u00df und von der ich mich getragen f\u00fchlte.<\/p>\n<p>Die meisten meiner Kollegen \u00fcbersetzen nicht ausschlie\u00dflich. Manche haben einen anderen Hauptberuf, andere einen anderen Nebenberuf. Wir leben auch von Leserreisen mit den Autoren, die wir \u00fcbersetzen, von Vortr\u00e4gen, die wir halten, von Lehrauftr\u00e4gen an Universit\u00e4ten. Von Moderationen, die wir \u00fcbernehmen, von Seminaren, die wir geben. Ich mache manchmal redaktionelle Arbeiten \u2013 wenn auch nicht besonders gern. Ein \u00dcbersetzer ist immer mit einem halben Auge auf der Suche nach neuen Autoren und Autorinnen, nach neuen B\u00fcchern, die es lohnt, auf dem deutschsprachigen Literaturmarkt unterzubringen.<\/p>\n<p>Wirklich \u00e4rgerlich f\u00fcr einen \u00dcbersetzer sind unredigierte Originale. Am besten ist, man schickt sie postwendend zur\u00fcck, mit der Bitte um \u00dcberarbeitung. Leider geht das nicht immer. Das h\u00e4ngt vom Kunden ab, von der Zeit \u2013 und oft macht man es z\u00e4hneknirschend ja doch. So ein Text bedeutet f\u00fcr den \u00dcbersetzer immer, dass er l\u00e4nger daran sitzt. Gut geschriebene Texte \u00fcbersetzen sich gut. Schlussendlich ist es so, dass der \u00dcbersetzer zuweilen f\u00fcr den Autor den Text berichtigen muss, denn sonst f\u00e4llt es auf den \u00dcbersetzer zur\u00fcck, dem Unklarheiten und Fehler zugeschrieben werden. Der bedeutende polnische Schriftsteller Andrzej Stasiuk hat in einer Laudatio f\u00fcr seinen \u00dcbersetzer Olaf K\u00fchl einmal gesagt: \u201eEigentlich sollte jeder Schriftsteller eine Heidenangst vor seinem \u00dcbersetzer haben. Denn einen scharfsinnigeren Leser als den \u00dcbersetzer gibt es nicht.\u201c<\/p>\n<p>\u00dcbersetzen ist eine einsame Arbeit. Man sitzt allein in seinem K\u00e4mmerlein, nicht selten bis sp\u00e4t in die Nacht, denn dann ist richtig Ruhe, komplette Konzentration. Ein \u00dcbersetzer braucht heutzutage nur einen Computer und ein halbwegs schnelles Internet. Beim Computer wahlweise ein leichtes Laptop, so bleibt man mobil, wenn man denn m\u00f6chte. Wer \u00fcbersetzt, arbeitet allein. Ich bin Einzelg\u00e4ngerin, der Beruf ist f\u00fcr mich wie geschaffen. Dachte ich jedenfalls. Bis Corona kam.<\/p>\n<p>An meinem Alltag hat sich dadurch nicht wirklich viel ge\u00e4ndert, denn ich sitze weiterhin allein in meinem K\u00e4mmerlein, t\u00fcftle vor mich hin, schreibe lieber Mails und telefoniere notfalls, statt mich zu treffen und das Gef\u00fchl zu haben, dabei meinen halben Arbeitstag zu verlieren. Doch ehrlich gestanden war es mir lieber, mich vor sozialen Kontakten abschirmen zu m\u00fcssen, als sie jetzt zu vermissen. Die wohldosierte soziale Energie brauche ich wie warmes Essen. Ich brauche den Austausch; im Dialog lassen sich viele offene \u00dcbersetzungsfragen kl\u00e4ren. Ich brauche Bewegung, dann flie\u00dfen die Gedanken. Ich lebe in Berlin, der wunderbarsten Stadt \u2013 bis 2020. Jetzt hat die Stadt ihren Charme verloren, erst durch die einged\u00e4mmte Kunst- und Kulturlandschaft, nun auch dadurch, dass jeder f\u00fcr jeden zum pers\u00f6nlichen Ordnungsamt geworden ist. Das bedr\u00fcckt mich derma\u00dfen, dass es mich in meiner Arbeit blockiert, denn ich brauche dringend den Duft von Freiheit um die Nase, um kreativ und effektiv zu sein.<\/p>\n<p>Das Bild vom einsamen \u00dcbersetzer stimmt nat\u00fcrlich nicht hundertprozentig, denn erstens ist man in einem st\u00e4ndigen inneren Dialog, immerfort, mit dem Originaltext die ganze Zeit. Man hat durchaus mit anderen Menschen zu tun; wenn man Gl\u00fcck hat, leben Autorin oder Autor und man kann ihnen Fragen zum Text stellen, wenn es notwendig ist. Au\u00dferdem hat man einen Auftraggeber, mit dem man ab und an kommuniziert, man hat einen Lektor, mit dem man mehr kommuniziert, seltener spricht man mit der Werbeabteilung des jeweiligen Verlages, man f\u00e4hrt zu Messen und auf Leserreisen, \u00fcberall begegnet man Menschen, manchen begegnet man \u00fcber die Jahre immer wieder. Jedenfalls war das vor 2020 so.<\/p>\n<p>Ich schreibe diesen Text zu einem Zeitpunkt, da ich gerade das Buch <em>Jans Weg<\/em> von Dorota Danielewicz \u00fcbersetze, in dem die Autorin von ihrem Sohn und von ihrem Leben mit ihrem Sohn erz\u00e4hlt, der wegen einer Stoffwechselst\u00f6rung schwer behindert ist. Immer wieder kommt die Autorin auf das Zusammensein zur\u00fcck, an einer Stelle schreibt sie:<\/p>\n<p>\u201e\u2026 gemeinsam zu lachen und zu weinen, gemeinsam auf die gleiche Landschaft zu schauen und in dem gleichen Wasser zu schwimmen. Das ist der in seiner Schlichtheit gr\u00f6\u00dfte Wert, denn er ist wirklich demokratisch und f\u00fcr alle jeden Augenblick zug\u00e4nglich. Das ist auch ein unkommerzieller Wert, der sich nicht korrumpieren l\u00e4sst, weder zensieren noch kommerzialisieren, es gibt ihn sogar in Lagern und in Gef\u00e4ngnissen, und er macht, dass man an diesen Orten erhabene Momente erleben kann. Es gibt keinen Diktator, der es schaffen w\u00fcrde, die Gemeinschaftlichkeit von Emotionen und Erfahrungen zu liquidieren.\u201c<\/p>\n<p>Das Buch ist Anfang 2020 erschienen. Da war die Welt noch anders.<\/p>\n<p>Bei manchen \u00dcbersetzungen, vor allem den literarischen, frage ich unseren Nachbarn, ob er sie mal lesen w\u00fcrde. Er ist eine echte Leserratte und f\u00fcr mich ein ausgezeichnetes Korrektiv. Manchmal frage ich eine alte Studienkollegin, wenn ich bei KZ-Themen nicht weiterkomme, oder rufe in einer Gedenkst\u00e4tte an, um einen Lageplan zu erhalten, damit ich die Beschreibung des Autors genau nachvollziehen und somit Doppeldeutigkeiten in Eindeutigkeiten verwandeln kann, was bei solchen Texten von Vorteil ist. Ich habe auch schon mal einen Pfarrer um Hilfe gebeten. Mein Polnisch- und \u00dcbersetzungslehrer an der Uni, Dr. Klaus Marten, sagte immer, als \u00dcbersetzer solle man aus jeder Berufsgruppe einen Freund haben, den man bei sprachfachlichen Problemen jederzeit um Hilfe bitten kann. Ich arbeite daran.<\/p>\n<p>Mein engster Partner bei der Arbeit ist mein Mann. Ich w\u00fcrde sagen, wir sind ein <em>winning team<\/em>, nicht nur als Paar und als Eltern, auch als Kollegen, als \u00dcbersetzer. Mein Mann ist polnischer Muttersprachler (im Polnischen ist das \u00fcbrigens die Vatersprache). Verstehe ich eine Stelle im Originaltext nicht, frage ich immer zuerst ihn. Wir f\u00fchren eine Art private B\u00fcrogemeinschaft, die von Austausch gepr\u00e4gt ist. Trotzdem arbeitet jeder die meiste Zeit allein. Das tut mir deshalb so gut, weil ich ganz meinem eigenen inneren Rhythmus folgen kann. Die voll konzentrierte Arbeit ist f\u00fcr mich eine Form der Kontemplation.<\/p>\n<p>Eins meiner Mottos ist, dass man jeden Text \u00fcbersetzen kann, und dass ich bei jeder Textform etwas dazulerne. Ab und an habe ich durchaus Freude an einem Vertrag oder einer Urkunde, meinetwegen auch an einer Gebrauchsanweisung. Am liebsten arbeite ich mit Prosa. Aber Poesie \u00fcbersetze ich nie, zu heikel ist mir das, es macht mir keinen Spa\u00df mit den Reimen, da find\u2018 ich nie einen. Doch zieh\u2018 ich den Hut, vor dem, der es tut.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Antje Ritter-Miller, Berlin im Januar 2022<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Angefangen hat es in der Schule. 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