{"id":17594,"date":"2022-02-03T13:15:56","date_gmt":"2022-02-03T12:15:56","guid":{"rendered":"https:\/\/stadtsprachen.de\/en\/?post_type=stsp_text&#038;p=17594"},"modified":"2022-02-03T13:53:16","modified_gmt":"2022-02-03T12:53:16","slug":"interview-paulina-schulz-gruner","status":"publish","type":"stsp_text","link":"https:\/\/stadtsprachen.de\/en\/text\/interview-paulina-schulz-gruner\/","title":{"rendered":"INTERVIEW"},"content":{"rendered":"<p><strong>Nachdem du 1989 nach Deutschland gezogen bist, hast du neben Prosa Film und Dramatik im Hauptfach \u00dcbersetzen am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig (DLL) studiert.\u00a0 Inzwischen hast du zahlreiche polnische Autor*innen ins Deutsche \u00fcbersetzt. Inwiefern, w\u00fcrdest du sagen, war das Studium hilfreich f\u00fcr dich?<\/strong><\/p>\n<p>Das Studium der Theorie und Praxis des literarischen \u00dcbersetzens war ein absoluter Segen f\u00fcr mich. Ich war erst seit einigen Jahren in Deutschland \u00a0und noch nicht sicher, was ich genau im Leben machen will (Etwas mit Sprachen? Etwas mit Menschen? Etwas mit Literatur?), und da begegnete ich am DLL Professor Werner Creutziger, der mir die Welt des literarischen \u00dcbersetzens nahe brachte.<\/p>\n<p>Da ich die Einzige war, die \u00dcbersetzen als Hauptfach gew\u00e4hlt hatte, war unser Unterricht sehr intensiv, sehr vielf\u00e4ltig und bereichernd, und ich habe bei Herrn Creutziger enorm viel gelernt.<\/p>\n<p>Denn es gen\u00fcgt nicht, zwei- oder mehrsprachig zu sein, um gut \u00fcbersetzen zu k\u00f6nnen: Man muss eine stabile theoretische Basis aufweisen, um zu wissen, wovon man bei seiner praktischen Arbeit ausgeht und wie man seine translatorischen Entscheidungen begr\u00fcndet. Auf jeden Fall wei\u00df ich, in welcher Tradition ich stehe und welche \u00dcbersetzer meine Vorbilder sind, das ist ein sch\u00f6nes Gef\u00fchl.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Worin siehst du die Herausforderung, belletristische Literatur zu \u00fcbersetzen? Was macht eine gute \u00dcbersetzung aus?<\/strong><\/p>\n<p>Eine gute \u00dcbersetzung sollte so exakt wie n\u00f6tig und so frei wie m\u00f6glich sein. Das zu schaffen, ist schon eine Herausforderung. Hinzu kommt die Herausforderung, sich bei jedem Buch in die Denkart eines neuen Autors, einer neuen Aurorin und seine\/ihre Welt einzuarbeiten.<\/p>\n<p>Das hat f\u00fcr mich viel mit Schauspielen zu tun \u2013 ich muss in eine andere Rolle schl\u00fcpfen, eine Person kreieren, ihre Sprache und Psychologie kennen, um diese m\u00f6glichst pr\u00e4zise wiederzugeben. Es ist nicht einfach, aber es macht unglaublich Spa\u00df!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Obwohl die\/der \u00dcbersetzende auch Produzent*in eines Original-Kunstwerks ist, nimmt sie\/er immer noch eine eher isolierte Position im deutschen Literaturbetrieb ein. Worin mag das liegen?<\/strong><\/p>\n<p>Das kann ich mir immer noch nicht erkl\u00e4ren, nicht nach 20 Jahren im Betrieb, nicht angesichts der engagierten Arbeit des \u00dcbersetzerverbandes und der \u00dcbersetzeragent*innen.<\/p>\n<p>Dabei wird ein Gro\u00dfteil der uns in Deutschland vorliegenden B\u00fccher aus anderen Sprachen \u00fcbertragen \u2013 ich frage mich, ob das der Leserschaft nicht bewusst ist? Zumindest sollte es aber den Journalist*innen und Literaturkritiker*innen klar sein. Jedoch:<\/p>\n<p>Die \u00dcbersetzer*innen eines fremdsprachigen Werks werden so gut wie nie in Rezensionen erw\u00e4hnt, geschweige denn wird ihre Arbeit ad\u00e4quat und kenntnisreich besprochen \u2013 die literarische \u00dcbersetzung findet im Feuilleton, insgesamt in den Medien, kaum statt.<\/p>\n<p>Ich wei\u00df nicht, woran es genau liegt, dass sich die Rezensent*innen nicht trauen, an dem Punkt anzusetzen; dabei kennen wir erste \u00fcbersetzungskritische Ans\u00e4tze bereits bei Luther, und Wissenschaftler wie Goethe, Schleiermacher und Herder haben sich schon vor 200 Jahren mit der Frage des literarischen \u00dcbersetzens befasst. In Deutschland gibt es also eine lange Tradition der \u00dcbersetzungskritik!<\/p>\n<p>Ich stamme aus einem Land, in dem \u00dcbersetzer*innen literarische Stars waren, weil sie uns die fremde Literatur n\u00e4herbrachten, uns ein Fenster zur Welt \u00f6ffneten. Und auch heutzutage werden sie in Polen hochgesch\u00e4tzt und gef\u00f6rdert. Da freue ich mich schon auf den \u00dcbersetzer-Kongress in Krakau im Juni! J<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was g\u00e4be es denn in Deutschland zu tun, um die Position der \u00dcbersetzer*innen zu verbessern?<\/strong><\/p>\n<p>Vonseiten der Medien und vor allem der Verlage gibt es in Deutschland noch sehr viel nachzuholen; in erster Linie denke ich an Honorare und Vertr\u00e4ge, die f\u00fcr die \u00dcbersetzer*innen oft ung\u00fcnstig sind \u2013 schlechte Konditionen, keine oder winzigste Beteiligungen, extrem knappe Deadlines etc. Davon kann jede*r \u00dcbersetzer*in ein Lied singen. Und kaum ein*e \u00dcbersetzer*in kann allein von dieser T\u00e4tigkeit leben.<\/p>\n<p>Dies schl\u00e4gt sich manchmal in der mangelnden Qualit\u00e4t der \u00dcbersetzungen nieder, vor allem in der englischsprachigen Unterhaltungsliteratur, wo ein enormer Konkurrenzdruck herrscht.\u00a0 Ein guter Text braucht Zeit; diese Zeit ben\u00f6tigt jeder, der an einem Buch sitzt: Autor*in, \u00dcbersetzer*in, Lektor*in.<\/p>\n<p>Zum Gl\u00fcck gibt es auch Verlage, die unsere Arbeit zu sch\u00e4tzen wissen und mit denen man gerne zusammenarbeitet. Sehr hoch einzusch\u00e4tzen ist daher die Arbeit von Agenten, wie in meinem Fall Peter Kl\u00f6ss, der mich bei jedem Buchprojekt von Anfang bis Ende unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>Andererseits gibt es in Deutschland zahlreiche Preise, F\u00f6rderprogramme und Stipendien f\u00fcr Literatur\u00fcbersetzer*innen; also wird ihre Arbeit durchaus gesch\u00e4tzt \u2013 nur ist sie wohl f\u00fcr das breite Publikum offenbar ohne Bedeutung. Welcher Leser*in schl\u00e4gt schon bei einem frisch erworbenen Buch als Erstes den Namen des \u00dcbersetzers nach? Ich mache es immer und entscheide mich oft bewusst f\u00fcr B\u00fccher, die von meinen Lieblings\u00fcbersetzer*innen \u00fcbertragen wurden, beispielsweise Rainer Schmidt f\u00fcr Englisch.<\/p>\n<p>Ich empfehle \u00fcbrigens die Seite: http:\/\/www.literaturuebersetzer.de\/<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Inwieweit schl\u00fcpfst du als \u00dcbersetzerin in die Rolle des Autors? Betrachtest du das Werk auch als dein eigenes?<\/strong><\/p>\n<p>Da ich selbst auch Autorin bin, begebe ich mich am Anfang der Arbeit am Text in eine \u00e4hnliche Position. Wenn auch ich als \u00dcbersetzerin das Buch zuerst auseinandernehme, es in seine Bestandteile zerlege, all die Elemente und Codes untersuche \u2013 um das Werk am Ende neu zusammenzusetzen und neu zu schreiben.<\/p>\n<p>Mittlerweile \u2013 nach jahrelanger Erfahrung \u2013 gehe ich f\u00fcr mich davon aus, dass das \u00dcbersetzen im besten Falle lediglich Nachdichten sein kann. Ich glaube, dass wir \u00dcbersetzer*innen uns in einer \u00e4hnlichen Position wie die Teilchenphysiker*innen befinden, indem wir beharrlich versuchen, das Unbekannte oder gar Unm\u00f6gliche zu beweisen.<\/p>\n<p>Auf jeden Fall betrachte ich das literarische \u00dcbersetzen als eine eigene Form von Kunst und mich als Mitautorin des Werks.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Du schreibst auch selbst Prosa und Lyrik. Interessant ist, dass du auf Deutsch schreibst und nicht in deiner Erstsprache Polnisch. Inwiefern sch\u00e4rft oder beeinflusst das \u00dcbersetzen dein schriftstellerisches Sprachgef\u00fchl? <\/strong><\/p>\n<p>Das Polnische ist f\u00fcr mich die Sprache der Emotionen, der Familie, der Kindheit; es steht ganz stark f\u00fcr das Gef\u00fchl. Das Deutsche, das ich erst mit ca. 17 Jahren erworben habe, ist f\u00fcr mich eine Sprache, die ich nicht automatisch \u00fcbernommen, sondern mir bewusst angeeignet habe. So erlaubt sie mir einen gesunden Abstand, eine analytische Distanz zum Text, die f\u00fcr mich zum Schreiben notwendig ist.<\/p>\n<p>Ich betrachte das Deutsche als ein Werkzeug meiner Arbeit, \u00e4hnlich wie ein Handwerker, und ich mag es sehr. Es ist eine gro\u00dfartige, klare, pr\u00e4zise und dennoch sinnliche Sprache.<\/p>\n<p>Das \u00dcbersetzen brachte mir die M\u00f6glichkeit des Spielens mit verschiedenen Stilen, und so kann ich auch an meinem eigenen Stil schleifen und neue Wege ausprobieren, indem ich in die Eigenheiten eines\/r anderen Autor*in eintauche.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Du hast schon \u00fcber 25 B\u00fccher \u00fcbertragen; darunter zahlreiche Romane, aber auch mehrere Biographien und Sachb\u00fccher. Gibt es einen Unterschied zwischen der \u00dcbersetzung einer Biographie und eines Romans? <\/strong><\/p>\n<p>Es ist eine gro\u00dfe Herausforderung und eine enorme Verantwortung, die Lebensgeschichte eines Menschen zu \u00fcbertragen und nachzuerz\u00e4hlen. Auch wenn f\u00fcr mich die literarischen Figuren schnell zu \u201eechten Menschen\u201c werden, mit denen ich mehrere Monate lebe, erfordert es doch einen gewaltigen Recherche-Aufwand und eine hohe Pr\u00e4zision, das Leben eines realen Protagonisten nachzuerz\u00e4hlen \u2013 wie zum Beispiel bei Janosch.<\/p>\n<p>Die \u00dcbersetzung einer Biographie besteht f\u00fcr mich zu ungef\u00e4hr 50 % aus Recherche und Korrespondenz zwischen Protagonist*in, Biograph*in und \u00dcbersetzer*in.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Welche Rolle spielt das Gespr\u00e4ch mit dem\/der Autor*in bei deiner Arbeit?<\/strong><\/p>\n<p>Die Kommunikation mit dem\/der Autor*in ist mir sehr wichtig, und es ist das Erste, was ich nach einem Vertragsabschluss tue: den Kontakt herstellen. Wenn ich wei\u00df, dass ich einen bestimmten Text \u00fcbersetzen werde, wende ich mich an den\/die Autor*in, meist per E-Mail, stelle mich vor und m\u00f6chte wissen, ob es ihrer-\/seinerseits Fragen gibt.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem stelle ich meine Sichtweise des Textes und meine Herangehensweise an den \u00dcbersetzungsprozess dar, erkl\u00e4re, wo ich den Schwerpunkt setzen m\u00f6chte usw. Es w\u00e4re eigentlich nicht n\u00f6tig, denn es gibt \u00dcbersetzer*innen, die den Text getrennt von seinem\/seiner \u201eSch\u00f6pfer*in\u201c wahrnehmen. Es ist eine Frage der individuellen Herangehensweise. Ich f\u00fchle mich jedoch meinen Autor*innen verpflichtet und sehe mich f\u00fcr jeden Text, den ich \u00fcbersetze, verantwortlich.<\/p>\n<p>Ein sch\u00f6ner Nebeneffekt ist, dass sich der E-Mail-Austausch mit den Schreibenden oft zu einem freundschaftlichen pers\u00f6nlichen Kontakt entwickelt, und so sind schon zahlreiche sch\u00f6ne Freundschaften entstanden, f\u00fcr die ich sehr dankbar bin!<\/p>\n<p>Au\u00dferdem gebe ich neben meinen eigenen Fragen zum Text oft auch die Anliegen der Lektor*innen an die Autor*innen weiter, so dass es hier sehr wertvoll ist, schnell den Kontakt aufzunehmen und Probleme rasch kl\u00e4ren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Es ist mir sehr wichtig, dass der\/die Autor*in (und nat\u00fcrlich auch der\/die Lektor*in und dann der\/ die Leser*in) mit dem deutschen &#8220;Endprodukt&#8221; zufrieden ist, dass er\/sie seine Vision des Buches in meiner \u00dcbersetzung wiedererkennen kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Du bist auch seit langen Jahren Vermittlerin polnischer Literatur in Deutschland, empfiehlst B\u00fccher an Verlage und l\u00e4dst Autor*innen nach Deutschland ein. Siehst du es als deine Mission?<\/strong><\/p>\n<p>Mir geht es vor allem darum, B\u00fccher zu ver\u00f6ffentlichen, die zwar in Polen entstanden sind, allerdings \u00fcberall verstanden und gesch\u00e4tzt werden, Texte von universeller Bedeutung, die uns alle packen. Ich sch\u00e4tze einfach gute Geschichten, und dabei ist mir egal, in welchem Land und in welcher Sprache sie geschrieben werden.<\/p>\n<p>Leider ist die mittel- und osteurop\u00e4ische Literatur in Deutschland noch viel zu unbekannt \u2013 ich w\u00fcnschte, dass in deutschen Buchl\u00e4den ganz selbstverst\u00e4ndlich tschechische, lettische, estnische, litauische, ungarische, bulgarische etc. B\u00fccher in den Regalen stehen und auch gerne gekauft werden. Daher missioniere ich in diese Richtung durchaus, ja!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Worauf achtest du bei der Auswahl eines zu \u00fcbersetzenden Textes?<\/strong><\/p>\n<p>Wenn ich in Polen nach B\u00fcchern Ausschau halte und Leseproben f\u00fcr Verlage anfertige, lasse ich mich haupts\u00e4chlich von meinen Interessen leiten; der Text muss mich einfach fesseln! Ich muss \u00fcberzeugt sein, dass das Buch es verdient, \u00fcbersetzt zu werden und in Deutschland neue Leser*innen zu finden.<\/p>\n<p>Manchmal gelingt es mir, einen Verlag zu \u00fcberzeugen, und ich erhalte einen Auftrag zur \u00dcbersetzung des von mir vorgeschlagenen Buches. Meist aber wenden sich die Verlage an mich.<\/p>\n<p>Fristen spielen eine wichtige Rolle bei der Annahme von Vorschl\u00e4gen: Ich hatte einmal nur vier Monate Zeit f\u00fcr einen Roman von knapp 850 Seiten, aber ich habe angenommen, weil mich das Thema sehr interessiert hat. Aber das ist die absolute Ausnahme und ich w\u00fcrde es so nicht noch einmal machen.<\/p>\n<p>Ich bestreite nicht, dass die H\u00f6he des Honorars f\u00fcr mich wichtig ist, wie wahrscheinlich f\u00fcr die meisten \u00dcbersetzer*innen. Um arbeiten zu k\u00f6nnen, muss ein\/e \u00dcbersetzer*in zun\u00e4chst einmal \u00fcberleben &#8230;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Gibt es ein Buch auf Polnisch, das du besonders gerne \u00fcbersetzen w\u00fcrdest?<\/strong><\/p>\n<p>Ich habe gerade das gro\u00dfe Gl\u00fcck, die Romane eines meiner Lieblingsautoren, Jakub \u017bulczyk, f\u00fcr den Katapult Verlag zu \u00fcbertragen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u00dcbersetzen hei\u00dft vor allem auch lesen. Was liest du, wenn du nicht \u00fcber beide Ohren in Arbeit steckst oder mal eine Pause einlegst? <\/strong><\/p>\n<p>Meistens lese ich \u2013 abgesehen von den Texten, die ich rein aus beruflichen Gr\u00fcnden lesen muss \u2013 mehrere B\u00fccher gleichzeitig. Vor allem Sachb\u00fccher, aber auch gerne Psycho-Thriller, da ich den Einblick in die menschliche Natur sowie ein gutes R\u00e4tsel mag; dabei denke ich z.B. an die irische Autorin Tana French oder die Romane des amerikanischen Subgenres Southern Noir, wie William Gay oder Wiley Cash.<\/p>\n<p>Vor allem aber interessiert mich die Frage: Woher kommen wir, wer sind wir, wie erforschen wir unseren Raum und wie wird sich die Zukunft der Menschen als Spezies gestalten. Und da ist die Bandbreite meiner Lekt\u00fcre sehr weit: Angefangen bei Anthropologie, Mythologie, Evolutionstheorie, Religionswissenschaft, Pal\u00e4ontologie, Arch\u00e4ologie, \u00fcber B\u00fccher zu Expeditionen, Reisen, Raumfahrt, Kosmologie und vor allem Astrophysik und Quantenphysik. Die Entwicklung der Wissenschaft ist ein \u00fcberaus spannendes Thema, und wann immer ich kann, informiere ich mich \u00fcber aktuelle Problemstellungen und Entwicklungen.<\/p>\n<p>Gerade lese ich \u201eIm Eisland\u201c, eine Graphic Novel \u00fcber die Franklin-Expedition von 1845, den Bericht von Shackleton \u00fcber seine Antarktis-Expedition 1914\u20131917, einen klassischen Krimi von Agatha Christie sowie einen Reisef\u00fchrer \u00fcber das Baltikum und einen \u00fcber Venedig.<\/p>\n<p>Doch meine wahre Liebe gilt dem Film; ich schaue quasi in jeder freien Minute. \ud83d\ude09<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem du 1989 nach Deutschland gezogen bist, hast du neben Prosa Film und Dramatik im Hauptfach \u00dcbersetzen am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig (DLL) studiert.\u00a0 Inzwischen hast du zahlreiche polnische Autor*innen ins Deutsche \u00fcbersetzt. 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