{"id":5340,"date":"2017-03-22T20:00:24","date_gmt":"2017-03-22T19:00:24","guid":{"rendered":"http:\/\/stadtsprachen.de\/?post_type=stsp_text&#038;p=5340"},"modified":"2022-06-05T18:27:42","modified_gmt":"2022-06-05T16:27:42","slug":"zeitzeugen","status":"publish","type":"stsp_text","link":"https:\/\/stadtsprachen.de\/en\/text\/zeitzeugen\/","title":{"rendered":"Zeitzeugen"},"content":{"rendered":"<p>Die Waschfrau, die Sie hier betrachten, bin ich, ich, die seit jenem Moment Unsterbliche \u2026 \u201eWas tun Sie da?\u201c, fragte er mich mit seinem fremdl\u00e4ndischen Akzent. \u201eSehen Sie das nicht?\u201c, erwiderte ich, \u201ena, W\u00e4sche waschen, was denn sonst?\u201c<\/p>\n<p>\u201eDarf ich fragen, wie Sie hei\u00dfen?\u201c<\/p>\n<p>\u201eEulalia\u201c, antwortete ich und spielte die Sch\u00fcchterne. Er wirkte wie ein gutm\u00fctiger Herr, frisch eingetroffen aus einer anderen Welt.<\/p>\n<p>\u201eSehr erfreut, Eulalia, ich bin Don Juan Mauricio, ich bin Maler. W\u00fcrden Sie mir erlauben, Sie zu malen, w\u00e4hrend Sie W\u00e4sche waschen?\u201c<\/p>\n<p>\u201eMeinetwegen gern, aber das m\u00fcssen Sie erst mit meiner Herrin besprechen, weil ich dar\u00fcber nicht allein entscheiden kann.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mama wollte alles haarklein erfahren. Als ich ihn ihr beschrieb, hatte sie keinerlei Zweifel, dass es sich um den Maler handeln musste, der drei Tage zuvor aus Deutschland angereist war. Sie brach in schallendes Gel\u00e4chter aus, als ich ihr erz\u00e4hlte, dass er ein Bild von mir malen wollte. Am n\u00e4chsten Morgen, ich hatte soeben Wasser aufgesetzt, um mir einen Mate zu machen, kam mein Cousin Jacinto hereingest\u00fcrzt, ganz au\u00dfer Atem, weil \u201eFrau Elisita\u201c ihn geschickt hatte, um mich zu holen \u2026<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u2026 Alles war makellos und aufger\u00e4umt f\u00fcr den Besuch des Malers. Auf dem Esstisch lag eine nagelneue H\u00e4keldecke.<\/p>\n<p>\u201eHallo, Eulalia, setz dich eine Minute, ich m\u00f6chte dich etwas fragen\u201c, sagte Frau Elisa mit einer Miene, in der durchaus Verachtung lag, was immerhin auf Gegenseitigkeit beruhte \u2026 Ruhig Blut, sagte ich mir und setzte mich auf einen Hocker.<\/p>\n<p>\u201eErz\u00e4hl mir mal, was gestern am Bach passiert ist und womit du den Maler so tief beeindruckt hast.\u201c<\/p>\n<p>\u201eNichts ist passiert, Frau Elisa, ich habe ja kaum mit ihm gesprochen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eJetzt will er ein Bild von unserem Anwesen malen, mit dir beim W\u00e4sche waschen.<\/p>\n<p>\u201eDie Stelle ist auch wirklich sehr sch\u00f6n\u201c, unterbrach ich sie.<\/p>\n<p>\u201eWo genau befindet sie sich?\u201c<\/p>\n<p>\u201eDen Pfad hinunter, der auf die Stra\u00dfe zu den Indios f\u00fchrt, und dann vor dem Eichenw\u00e4ldchen gleich rechts\u201c, erkl\u00e4rte ich vage.<\/p>\n<p>Frau Elisas Stimme nahm einen mahnenden Ton an \u2026<\/p>\n<p>\u201eUnd dass du mir ja manierlich bist! Ich will keine Klagen von Don Juan Mauricio \u00fcber dich h\u00f6ren.\u201c<\/p>\n<p>\u201eJa, Frau Elisa, keine Sorge\u201c, erwiderte ich und dachte: Aber klar doch, du bl\u00f6de Zicke, als ob ich die Ratschl\u00e4ge einer ollen H\u00e4keltante br\u00e4uchte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Als ich am folgenden Tag gegen f\u00fcnf Uhr nachmittags, nachdem die gr\u00f6\u00dfte Hitze vorbei war, zum Bach hinunterging, war er bereits dort. Er suchte lange nach einer geeigneten Position f\u00fcr die Staffelei und holte gleich darauf seine Pinsel, Paletten und Farbtuben aus dem Koffer \u2026 Er schien mit Begeisterung bei der Sache zu sein. Er blickte mich an, aber ohne mich zu sehen \u2026 Zwei Tage sp\u00e4ter stand die Staffelei an einer anderen Stelle, etwas n\u00e4her. Dort stellte er sie in den folgenden drei Wochen wieder und wieder auf, so lange brauchte er, um das Bild zu malen. Diesmal kostete es mich keinerlei Anstrengung zu arbeiten, als w\u00e4re nichts. Ich verga\u00df seine Anwesenheit v\u00f6llig, bis er mich fragte, ob ich sehen wolle, wie weit er gekommen war \u2026 Aber viel gab es noch nicht zu sehen. Der gr\u00f6\u00dfte Teil des Gem\u00e4ldes existierte bisher nur in seinem Kopf oder vielleicht nicht einmal dort\u00a0 &#8230;<\/p>\n<p>\u201eAber es fehlt noch eine Menge\u201c, sagte ich.<\/p>\n<p>\u201eMalen braucht Zeit\u201c, versetzte er. \u201eMalen vertr\u00e4gt keine Eile. Man muss das Motiv nach und nach herausarbeiten, es langsam auf die Leinwand bringen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eKlar, ist ja auch f\u00fcr die Ewigkeit\u201c, erwiderte ich.<\/p>\n<p>Er quittierte meinen Kommentar mit einem L\u00e4cheln, was ich als Zustimmung empfand \u2026 Als ich fertig war, im Vorbeigehen, konnte ich nicht umhin, ihm zu sagen: \u201eSie sind ein sehr freundlicher Mensch. Meine Mama meint, Sie seien der netteste Besuch, den Santa Clara je hatte.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWer ist Ihre Mama?\u201c<\/p>\n<p>\u201ePetronila, die K\u00f6chin.\u201c<\/p>\n<p>\u201eAh ja, die Frau mit den lebhaften Augen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich wollte Mama gleich bei meiner R\u00fcckkehr erz\u00e4hlen, was er \u00fcber sie gesagt hatte, doch daf\u00fcr war keine Zeit \u2026 \u201eHer mit dem Korb und ab nach Hause! Ich erkl\u00e4re es dir sp\u00e4ter.\u201c Als wir am Abend den letzten Mate des Tages schl\u00fcrften, begriff ich, was los war. Die jungen Herrinnen wollten wissen, wo sich der Ort befand, an dem ich gemalt wurde. Meine Mama sagte, den kenne sie nicht, was ja stimmte \u2026<\/p>\n<p>\u201eDann sag Eulalia, wenn sie die W\u00e4sche bringt, soll sie in den Salon kommen\u201c.<\/p>\n<p>Das glaubst auch nur du, dachte Mama und richtete es mir nicht aus.<\/p>\n<p>In dieser Nacht schlief ich zwischen Sorge und Gl\u00fcck ein. Die jungen Herrinnen verstanden den Ernst der Lage, was es bedeutete, dass ich gemalt wurde, und nicht sie, dass ich es war, die unsterblich sein w\u00fcrde, ich, Eulalia, und nicht Dolores oder Socorro oder Rosario. Am n\u00e4chsten Tag, nachdem meine Mutter gegangen war, besuchte mich \u00c1ngel, dieser Prachtkerl. Wir hatten uns seit \u00fcber zwei Wochen nicht gesehen. Wir blieben lange zusammen, sa\u00dfen zuerst auf dem Bett, legten uns dann hin, liebkosten und genossen einander, denn \u00c1ngel hatte mich l\u00e4ngst gelehrt, was gut im Leben ist, bis er irgendwann dann doch das Thema anschnitt \u2026<\/p>\n<p>\u201eWas hat es eigentlich damit auf sich, dass du gemalt wirst?\u201c<\/p>\n<p>\u201eEr benimmt sich sehr korrekt mir gegen\u00fcber\u201c, schickte ich vorsichtshalber voraus.<\/p>\n<p>\u201eIch wei\u00df, ich habe euch gestern zugeschaut.\u201c<\/p>\n<p>\u201eHeimlich?\u201c<\/p>\n<p>\u201eJa, heimlich.\u201c<\/p>\n<p>\u201eIch habe dich gar nicht bemerkt.\u201c<\/p>\n<p>\u201eNat\u00fcrlich nicht, deshalb habe ich mich ja versteckt. Wenn ich gewollt h\u00e4tte, dass du mich siehst, h\u00e4tte ich mich nicht versteckt.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mittlerweile begeisterte mich meine Rolle als Malermodell. Ich f\u00fchlte mich bedeutend, als Teil von etwas Besonderem, etwas, das ich zwar nicht recht begriff, aber das war mir egal; wer versteht schon die R\u00e4tsel des Lebens? Diesen Tag widmete er sich ausschlie\u00dflich meinem Gesicht. Er kam mir h\u00e4ufig sehr nahe. Noch nie hatte mich jemand so angesehen \u2026<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eSprich nicht von dem Bild, es verdirbt mir nur die Laune\u201c, sagte meine Mama. \u201eDie jungen Herrinnen lassen dir ausrichten, dass sie dich morgen erwarten. Sie wollen dich besser kennenlernen, sagen sie, weil der Maler so viel Gutes \u00fcber dich erz\u00e4hlt hat.\u201c<\/p>\n<p>So ein Aufstand, blo\u00df weil ich gemalt wurde! Aber das war jetzt nicht mehr zu \u00e4ndern, die Rollen waren vergeben. Durch puren Zufall w\u00fcrde ich die einzige Person von Santa Clara sein, deren Abbild f\u00fcr immer festgehalten war. Alles andere w\u00fcrde vergehen. Die Herren w\u00fcrden schnurstracks und ohne Umweg in der Versenkung verschwinden, und Santa Clara w\u00fcrde zu einem Kaff mit einem Durchgangsbahnhof f\u00fcr die Z\u00fcge von Norden nach S\u00fcden und umgekehrt. Nicht einmal Rauch w\u00fcrden sie hinterlassen, geschweige denn angenehme Erinnerungen. Nein, sagte ich mir, mich konnten diese verg\u00e4nglichen Herrinnen nicht einsch\u00fcchtern. \u00c4ngstlich war ich nie. Mit diesen Gedanken schlief ich ein und erwachte am Morgen \u00fcberzeugter denn je, dass ich nicht zu ihnen gehen w\u00fcrde. W\u00e4hrend ich meinen Mate aufgoss, fiel mir ein Hinderungsgrund nach dem anderen ein \u2026 Ich werde mir ihr falsches L\u00e4cheln nicht mehr gefallen lassen. Ich habe nicht vor, ihnen weitere Vorw\u00e4nde zu liefern, um \u00fcber mich herzuziehen. Sollen sie sich in ihrem Neid suhlen; es ist immer noch besser, Neid zu erwecken als zu empfinden. Sie behaupten, sie wollten mich besser kennenlernen. Und dabei wollen sie sich nur \u00fcberlegen f\u00fchlen, mich verleumden. Aber das wird ihnen nicht gelingen. Statt zum Haus ging ich zum S\u00e4geschuppen, um meinen \u00c1ngel zu sehen. Er nahm mich mit in das W\u00e4ldchen hinter dem S\u00e4geschuppen \u2026 Es gibt nichts Besseres gegen Kummer als einen Mann, der gl\u00fcht wie ein Himmel voll roter Wolken (h\u00f6rte ich einen beliebten Dichter sagen). Wir schlenderten durch den Wald, mit z\u00e4rtlichen Pausen, H\u00e4ndchen hier, H\u00e4ndchen da, entfernten wir uns vom Rest der Welt \u2026 Schlie\u00dflich sanken wir ins weiche Moos und tr\u00f6steten uns \u00fcber alles hinweg: die Wut, den Neid, die Bosheit, die Armut \u2026, es gab so vieles zur Seite zu schieben f\u00fcr eine kleine Weile der tiefen Seufzer, aneinander geschmiegt in der Geborgenheit der Natur und ihrer Melodien aus Wasser und Wind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u00dcber die Schm\u00e4hung wurde nicht viel geredet, aber meine Mutter musste schwer daf\u00fcr b\u00fc\u00dfen. Sie fingen an, sie wegen allem anzuschreien. Beim F\u00fcnf-Uhr-Imbiss, w\u00e4hrend der Maler mit mir am Bach war und sein Werk vollendete, nahmen die Tischgespr\u00e4che immer rauere T\u00f6ne an. Frau Elisa und ihre T\u00f6chter lachten schallend \u00fcber die Schnapsidee des deutschen Malers, ein Bauerntrampel zu malen \u2026 \u201eIn Chile\u201c, sagte Rosario, laut genug, damit Mama es bis in die K\u00fcche h\u00f6ren konnte, \u201ew\u00fcrde sich kein Mensch das Bild einer schlitz\u00e4ugigen, lausigen Magd an die Wand h\u00e4ngen.\u201c Der schlimmste Moment f\u00fcr Mama war, als sie h\u00f6rte, dass Herr Anselmo den Maler bitten wollte, ihm das Bild zu verkaufen, um es zu verbrennen, damit das Gezeter ein f\u00fcr alle Mal ein Ende habe. An dem Tag, an dem ich mich zum letzten Mal mit dem Maler treffen sollte, kam ich niedergeschlagen zum Bach. Wenn also Herr Anselmo das Bild kaufte, w\u00e4re die ganze M\u00fche umsonst gewesen. Wie auch immer, ich nahm meine gewohnte Position ein und begann zu waschen. Als ich sah, mit welcher Besessenheit der Maler sein Bild beendete, bekam ich sogar Mitleid mit ihm. Der arme Kerl hatte ja keine Ahnung, in was er hier hinein geraten war \u2026<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u2026 Am folgenden Tag, als Johann Moritz Rugendas verk\u00fcndete, dass er das Werk dem Pr\u00e4sidenten der Republik schenken wollte, um sich f\u00fcr die Gastfreundschaft \u00a0des Landes zu bedanken, h\u00f6rte man nur das Summen der Fliegen im Speisezimmer. Bei der abendlichen Familienzusammenkunft veranstaltete die Herrschaft ein Riesentheater. Sie befanden das Bild f\u00fcr wundersch\u00f6n und die Landschaftsdarstellung ihres Anwesens f\u00fcr sehr gelungen. Noch nie hatte ich mich so fehl am Platz gef\u00fchlt, aber meine Mama war im siebten Himmel. Ab und zu schien sie auch besorgt daran zu denken, was wohl am n\u00e4chsten Tag geschehen w\u00fcrde, wenn der Maler aufgebrochen w\u00e4re, doch dar\u00fcber sprachen wir nicht in diesem Moment.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u2026 Eine Minute nachdem Rugendas\u2019 Kutsche hinter den Pappeln verschwunden war, forderte Frau Elisa meine Mutter und mich auf, mit ihr in den Salon zu kommen, weil sie uns etwas Wichtiges mitzuteilen habe. Sie kam direkt zur Sache \u2026 \u201eEulalia, es ist besser, du suchst dir eine andere Bleibe.\u201c Das war das letzte Mal, dass ich ihre Kommandostimme h\u00f6rte. Meine Mutter schwieg, sah mich nur an und fing an zu weinen. Ich beschwichtigte sie und sagte ihr, sie m\u00fcsse sich keine Sorgen machen, alles w\u00fcrde gut \u2026 Mit einer langen, langen Umarmung nahm ich in der K\u00fcche Abschied von ihr und ging dann zu unserem H\u00e4uschen, um meine Sachen zu packen. Das ist schon ziemlich lange her. Seither hat sich vieles ver\u00e4ndert. Die Pappelallee, die zum Herrenhaus von Santa Clara f\u00fchrte, gibt es nicht mehr. Auch Santa Clara gibt es nicht mehr. An die Herrschaften will sich niemand mehr erinnern. Die Zeit hat alles ausgel\u00f6scht. Nur dieses Bild ist noch da. Manchmal h\u00f6re ich den Kommentaren meiner Betrachter aufmerksam zu \u2026 Sie sagen, K\u00fcnstler s\u00e4hen die Welt mit anderen Augen. K\u00fcnstler, sagen sie, sind wie Zauberer, sie bringen die verborgene Seite der Dinge ans Licht und bewahren sie f\u00fcr die Ewigkeit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich bin die, die dort w\u00e4scht. Ich bin und werde immer sein. Bis heute kann ich es kaum fassen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Aus dem chilenischen Spanisch von Petra Zickmann<\/em><\/p>\n<p><em>Gek\u00fcrzte Fassung aus: alba08, herausgegeben durch den Verein f\u00fcr Kulturaustausch Lateinamerika-Deutschland: alba.lateinamerika lesen e.V.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Waschfrau, die Sie hier betrachten, bin ich, ich, die seit jenem Moment Unsterbliche \u2026 \u201eWas tun Sie da?\u201c, fragte er mich mit seinem fremdl\u00e4ndischen Akzent. \u201eSehen Sie das nicht?\u201c, erwiderte ich, \u201ena, W\u00e4sche waschen, was denn sonst?\u201c \u201eDarf ich fragen, wie Sie hei\u00dfen?\u201c \u201eEulalia\u201c, antwortete ich und spielte die Sch\u00fcchterne. 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