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Editorial no. 1

stadtsprachen magazin (2017)

Editorial no. 1

Berlin ist die Stadt der vielen Sprachen und Geschichten. Eine literarische Spannung, die schon von Isherwood und Nabokov aufgegriffen wurde und vergleichbar ist mit Kafkas Prag, Joyces Dublin und Pessoas Lissabon, geistert durch die Straßen Berlins. Diese Stadt ist seit Jahrhunderten Heimat für Menschen, die andere Sprachen als Deutsch sprechen. Die multilinguale Gegenwartsliteratur Berlins, dieses einzigartige Stimmengeflecht, wird nun mit dem Literaturmagazin stadtsprachen öffentlich gewürdigt. Ein Magazin, das das besondere Gefühl Berlins aufgreift und zelebriert.

Die verschiedensprachigen Literaturszenen der Stadt werden miteinander ins Gespräch gebracht und präsentiert. Es ist auch ein Versuch, dem sich konstant wandelnden Stadtbild Berlins gerecht zu werden: einer Stadt, in der von jeher mehr als nur Deutsch oder Englisch gesprochen und geschrieben wird, die ambivalent ist und vielfältig. Eine andere Sprache ist ein Einstieg in eine andere Kultur, in eine andere Welt.

Um die Kunst der Sprache (und Sprachen) wird es beim stadtsprachen magazin gehen, darum, die multilingualen Individuen der Berliner Literaturwelt, die schon lange Berlin durch ihre Prosa, Gedichte, Übersetzungen und ihr Verlagswerk literarisch bereichern, endlich ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken. Eine Zeitschrift, welche die verschiedenen multilingualen Fasern des Berliner Gewimmels miteinander verknüpft. Literarische Verbindungen werden erschaffen und bleiben erhalten. Berlin lernt sich kennen. Es zelebriert seine literarische Vielfalt. Im stadtsprachen magazin.

Inhalt

Iunona Guruli: „არავის…“

Rasha Abbas: Sag niemals Jobcenter

Steve Mekoudja: Tala Ngai

Kevin Shih-Hung Chen: Three Ways to Get Rid of Allergies

Kenan Khadaj: Es lebe der Krieg

Kinga Tóth: Merkur

Andrej Hočevar: Hast du’n Zwanziger?

Nikola Richter: Transkript Diskussion Global & beta. E-Book-Code Berlin

Thế Dṻng: Die Zeit bleibt gelassen

Elsye Suquilanda: Texaco

Tolgahan Kaftan: U-Bahn

Denise Pereira: Routineuntersuchung

Menekşe Toprak: Julikinder

Érica Zíngano: verlauf/ um ein schild zu beantragen/ gestern/ dienstag, 31 mai 2016

Federico Federici: The pause of the wake

Esther Andradi: 25 Jahre – Symphonie der Großstadt

Dmitri Dragilew: chronische sequenzen der hin-und herrutscherei bad streunen

Elsye Suquilanda: LSD-Kiez

Jùmọké Bọlanle Adéyanju: Mo ti ri

Luísa Nóbrega: kamele unter der sonne

Iunona Guruli: დე, პრესია…

Dario Deserri: Wie Wolken über Berlin

Rafael Mantovani: aufwachlied

Yi Meng Wu: Dinge-Geschichten

Göksu Kunak: Gray

Andrej Hočevar: Cats Know No Hunger 

Menekşe Toprak: Adamin Atin ve Kadinin Masali

 

Joey Bahlsen & Birger Hoyer
Redaktion stadtsprachen magazin

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