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Editorial no. 4

stadtsprachen magazin (2017)

“Arriving at each new city, the traveller finds again a past of his that he did not know he had: the foreignness of what you no longer are or no longer possess lies in wait for you in foreign, unpossessed places.”
Italo Calvino, Invisible Cities

Einmal mehr zelebrieren wir die Vielfalt dieser Stadt. Diese seltsame Mischung aus Fremdem und Bekanntem. Anders als Marco Polo in Calvinos berühmtem Roman wollen wir nicht die unsichtbaren Städte, sondern die unsichtbaren Sprachen ausfindig machen. Das nicht Sichtbare wollen wir sichtbar machen.

Einmal mehr sammelten wir fiktive Geschichten – aus Rauch, aus Schatten, aus Unausgesprochem. Ein Kaleidoskop von Erinnerungen, Träumen und Gedanken. Gespannt harrten wir vor den Türen von Berlins besten internationalen Autoren auf ein Schimmern, auf literarische Lichtsplitter.

Wir schreiben und lesen, um Träume und anderes Blühendes durch Sprache wiederzuentdecken. Wie es Sharon Dodua Otoo in ihrer Eröffnungsrede des STADTSPRACHEN Festivals 2016 in Worte fasste:

“Was ich mit Sprache und Kommunikation erreichen will, kann ich am besten mit Kunst erreichen: eine Annäherung aneinander, Menschlichkeit feiern, Empathie wachsen lassen. Deswegen schreibe ich. Um Sachen auszudrücken, die eigentlich nicht mit Sprache auszudrücken sind. Um Wahrheiten zu erzählen, die meist überhört, verleugnet oder ignoriert werden, weil sie schmerzhaft sind, weil sie unbequem sind.”

 

Joey Bahlsen & Birger Hoyer
Redaktion stadtsprachen magazin

 

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